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#1102164 >>> Fotos JK / JKU <<<

Geschrieben von sebbekk an 01.10.2015 - 00:29

Als Kick-Off für meinen Reisebericht Iceland Tour Recap 2015 gibt es hier als Vorschau ein paar Fotos aus Island. Zu sehen ist ein 2007 JK Unlimited Rubicon 3.8L (US) mit:

  • Bulldog 9.3k Alpha Winch (Synthetic Rope, Factor 55 FlatLink)
  • Rugged Ridge XHD Bumpers
  • Rugged Ridge XHD Aluminum Wheels
  • Goodyear DuraTrac 315/70R17
  • AEV DualSport SC 3.5" Suspension Lift
  • Rock Hard 4x4 Tank Mounts
  • Smittybilt Sure Steps
  • Nolden 7" Bi-LED Head Lights

 

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#864220 Winterreifen am 4x4 – Informationen & Hintergrundwissen

Geschrieben von AlpenTim an 11.12.2012 - 22:10

Winterreifen am 4x4 – Informationen & Hintergrundwissen

 

Da die Frage allgemein oder in einer ihrer Facetten jeden November/Dezember fast zweimal wöchentlich in einem Unterforum gestellt wird und zum Teil in den wildesten Diskussionen endet, habe ich mir mal die Mühe gemacht, die wichtigsten Informationen zu Winterreifen hier zum Nachlesen zusammenzufassen.

Nein, ich betreibe kein Testcenter für Winterreifen und ich habe auch keine Tests in klar definiertem Rahmen durchgeführt, sondern erzähle aus dem alltäglichen Winter, den ich durch meine exponierte Wohnlage hier auf dem Berg jedes Jahr über mehrere Monate hinweg erFAHRen kann.

 

Wer im Winter sicher unterwegs sein möchte, sich mein Gesabbel aus reiner Neugierde antun mag, endlich wissen will, wieso man überhaupt Winterreifen montieren sollte, oder aber einfach mal verstehen möchte, wie das eigentlich genau funktioniert mit diesen ominösen Lamellen – here we go!

 

Da es ein umfangreicher Text mit viel Informationen ist, habe ich versucht, die Titel hervorzuheben, damit die für den geneigten Leser interessanten Abschnitte schneller zu finden sind. Viel Spass!

 

 

Wichtig zu wissen zum 4x4

 

Allradantrieb mag besseren Vortrieb geben, aber er bremst auf rutschigem Untergrund genau gleich schlecht wie alle anderen Fahrzeuge. Die Reifen sind die alleinige Verbindung zur Fahrbahn, dementsprechend sollte ihnen ein besonderes Augenmerk zugestattet werden.

 

Im Winter bewegt man sich „systembedingt“ sehr oft in Grenzbereichen, und deshalb entscheidet die Leistung des Reifens meist zwischen „Uff, Schwein gehabt, das war knapp“ und „Mist – es hat gekracht“.

 

Eins vorab: Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Es gibt auch nicht „den Besten“ Winterreifen. Ein Winterreifen sollte aufgrund seiner Eigenschaften und des jeweiligen Anwendungsgebietes ausgewählt werden, wobei grundsätzlich die Sicherheit immer den Vorrang erhalten sollte. Lieber einen guten Winterreifen für die Alltagstauglichkeit im jeweiligen Einsatzgebiet und einen Satz Ketten für den Extremfall, als den ganzen Winter eine Kompromisslösung mit täglichen Risiken, nur um einmal durch die 1m-Schneeverwehung zu tollen.

 

Es gilt: Ein zweiter Satz Felgen mit guten Winterreifen kostet weniger als ein Blechschaden oder gar schlimmeres. Ausserdem halten zwei Sätze Reifen doppelt so lange wie einer, ist also auch nicht teurer.

 

Und ja, es gibt auch gute Winterreifen, die im Tiefschnee noch einigermassen taugen, und welche, die auch für die Optik vor der Eisdiele was hergeben. Nichts ist peinlicher, als mit einen Jeep im Schnee den Abflug zu machen… man wird im besten Fall zum Gespött der Audi- und Dacia-Fahrer, im schlimmsten Fall endet es mit Blech- oder Personenschaden.

 

 

M+S und die Schneeflocke auf dem Reifen

 

Dazu verweise ich auf Wikipediaund amtliche Quellen. In diesem Artikel hier geht es rein um die Eigenschaften und Fähigkeiten der Reifen. M+S betrifft in Europa vor allem die rechtliche Seite. Ein M+S auf dem Reifen bedeutet noch nicht, dass er als Winterreifen was taugt. Die Schneeflocke schon eher. Aber beide Zeichen sind zurzeit als solches weder geschützt noch exakt definiert.

 

Ein guter Winterreifen wird nicht primär durch M+S oder Schneeflocke, sondern durch die Gummimischung und das Profil definiert. Jeder Reifenhersteller hat seine „Geheimnisse“ für die Entwicklung der Profile und hat natürlich „den idealen Reifen“, nun gut. Ich hoffe, nach der Lektüre könnt Ihr einen guten Winterreifen von den „Nieten“ unterscheiden.

 

 

Die Gummimischung von Winterreifen

 

Winterreifen haben weichere Gummimischungen als andere Reifen, damit sie auch bei tiefen Temperaturen die volle Leistungsfähigkeit entfalten können – ganz speziell macht sich dies bemerkbar bei Temperaturen um und unter 0° C. Insbesondere auf festem Schnee und Eis macht eine weiche Gummimischung einen enormen Unterschied beim Gripp. Bei einem richtig weichen Winterreifen lassen sich die Profilblöcke beinahe von Hand verbiegen. Näheres zum Vorteil dieser Gummis dann weiter unten bei den verschiedenen Strassenbedingungen.

 

Demgegenüber erhöht sich der Verschleiss bei Temperaturen ab 10-15° immens – darum fahren sich Winterreifen im Sommer meist runter wie Weichkäse und verlängern dann auch den Bremsweg massiv.

 

 

Winterreifen

 

Sind an kantigen, nicht in gerader Linie angeordneten Profilblöcken und möglichst vielen Lamellen zu erkennen.

Je nach Profildesign sind sie durch hervorragende Wasserableitung mehr für die Strasse geeignet oder durch viel Negativprofil eher für tieferen Schnee und leichtes Gelände.

Moderne Winterreifenprofile tendieren zu weniger Negativprofil, damit die grösseren Blöcke mehr Lamellen aufnehmen können.

Wenig Negativprofil mit sehr vielen Lamellen in den Profilblöcken deutet auf einen Reifen für feste Schneedecke und Eis.

 

Winterreifen haben ausserdem die Eigenschaft, sich im Profil bei Temperaturen unter -2°C sehr schnell mit Schnee zuzusetzen, dieser bleibt regelrecht im Profil hängen. So können sich die Schneekristalle, die am Reifen hängen, sich mit denjenigen auf der Strasse verbinden. Dies hilft vor allem auf festgefahrener Schneedecke bei kaltem Winterwetter, denn Schnee hält unter dem Gefrierpunkt am besten auf Schnee. Mehr zu den wertvollen Eigenschaften der Winterprofile bei den verschiedenen Anforderungen.

 

Ein Winterreifen hat primär viele feine Einschnitte in den Profilblöcken, die sogenannten Lamellen. Erst sekundär gibt es auch grobstollige Profile, die ein WR je nach Einsatzgebiet zusätzlich haben kann. Ein grobstolliger Reifen ohne Lamellen ist jedoch kein Winterreifen.

 

Hier einige Beispiele:

 

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Cooper Discoverer M+S, kantige Profilblöcke, viel Negativprofil für tieferen Schnee und viele Lamellen für guten Gripp auf Schneefahrbahn und Eis. Die Löcher im Profil sind die Vorbereitung für Spikes. Durch das offene Profil auch ein gutes Stück Offroadtauglich.

 

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Bridgestone Blizzak DM-V1, kantige Profilblöcke, viel Positivprofil mit Lamellen für optimalen Gripp auf Schneefahrbahn und Eis. Bedingt Offroadtauglich.

 

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Der Strassenreifen Goodyear Ultra Grip 8, ähnelt mit seinem V-Profil zur schnellen Ableitung von Wasser dem Sommerreifen, hat aber mehr Positivprofil mit vielen Lamellen, für optimalen Gripp auch auf Schneefahrbahn und Eis.

 

 

Ganzjahres- oder Allwetterreifen

 

Sind ein Kompromiss zwischen Sommer- und Winterreifen. Entsprechend können sie weder das eine noch das andere richtig gut. Ist was für Leute mit dem Igel in der Tasche. In flachen Gebieten ohne Schnee mag’s reichen. Würd ich nie mehr auf ein Auto machen.

 

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Typischer Ganzjahresreifen. Keine groben Profilblöcke, keine speziell gute Wasserabführungsrinnen, keine Lamellen. Hat ein Profil, aber taugt für nix wirklich gut.

 

 

Sommerreifen

 

Sind für trockene und nasse Fahrbahnen gut, grosse Auflageflächen sorgen für guten Gripp auf trockener Strasse und das Profildesign sorgt für eine schnelle Ableitung von grossen Wassermengen auf der Fahrbahn, um Aquaplaning zu vermeiden.

 

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Sommerreifen mit V-Förmigen Rillen zur optimalen Ableitung von Wasser auf der Fahrbahn, glatte Profilblöcke für besten Gripp auf Asphalt.

 

Im Winter taugen sie wegen der härteren Gummimischung, fehlenden Kantenblöcken und fehlenden Lamellen nix. Der Bremsweg verlängert sich um und unter dem Gefrierpunkt durch den härtenden Gummi auch auf trockener Fahrbahn immens.

 

 

AT – All Terrain

 

Ist eine Mischung zwischen Strassenreifen und Geländereifen. Eigentlich sind diese als Sommerreifen angedacht, manchmal auch als Ganzjahresreifen (siehe oben), mit Profil für die Strasse und gleichzeitig tauglich für leichtes Gelände. Jedenfalls haben sie kein spezifisches Winterprofil.

Einige AT's haben ein paar Lamellen und teilweise auch etwas kantige Profilblöcke. Somit können sie eine bedingte Wintertauglichkeit aufweisen, kommen aber auf Schnee und Eis bei weitem nicht an reine Winterreifen ran. AT’s haben ebenfalls ein eher selbstreinigendes Profil (siehe auch MT’s), ein weiterer Nachteil auf Schnee.

 

Auch hier gilt, in flachen Gegenden mit nur wenigen Schneetagen mag’s gehen, aber es bleibt ein Kompromiss, kein Winterreifen.

 

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Der General Grabber AT2, ein typischer All Terrain. Grobe Profilblöcke und nur einige wenige Einschnitte, die Lamellen simulieren, aber keine echten Lamellen. Wenig Negativprofil für guten Gripp auch auf Asphalt.

 

 

MT – Mud Terrain

 

Die Spezialisten für’s Grobe. Im Gelände und auch im wirklich tiefen Tiefschnee der Hammer zum Herumwühlen. Auf der Strasse auf festgefahrener Schneedecke und auf Eis ein Graus, zu harte Gummimischungen und fehlende Lamellen sind hier das No Go.

 

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Der BFGoodrich KM2, ein typischer MT, der auch gerne von Jeepfahrern verwendet wird. Grobe Profilblöcke, viel Negativprofil mit guten Selbstreinigungseigenschaften, keine Lamellen.

 

Eine Eigenschaft von AT’s und speziell auch MT’s ist unter anderem, sich möglichst nicht mit Schlamm zuzusetzen, also im Betrieb ein stark selbstreinigendes Profil zu haben. Im Schlamm ist das eindeutig ein Vorteil, auf Schneefahrbahn jedoch ein Nachteil, da sich Schnee im Profil sammeln sollte für optimalen Gripp auf Schnee.

 

 

Strassenreifen

 

Haben, unabhängig davon ob Sommer- oder Winterreifen, ein Profil, welches vor allem für eine schnelle Abführung von Wasser sorgt, so z.B. bei Starkregen oder in Pfützen. Strassen-Winterreifen haben im Vergleich zu Strassen-Sommerreifen eher etwas kantigere Profilblöcke und vor allem weniger Negativprofil und viele Lamellen in den Blöcken.

 

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Strassenreifen, links Sommer und rechts Winter

 

Spikes

 

Sensationell auf Eis und erste Wahl für gefrorene Oberflächen. Die Metallstifte schlagen sich regelrecht in das Eis und sorgen dort für enormen Gripp. In Deutschland fast überall verboten. In Österreich und der Schweiz unter gewissen Bedingungen erlaubt (auch hier mag ich nicht weiter ausführen, die Gesetzeslage ist im Internetrecherchierbar).

 

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Spikes sind Stifte, die in den Gummi eingelassen werden und etwa 1-1,2mm vorstehen.

 

 

Schneeketten

 

Helfen dort weiter, wo die Reifen versagen. Das kann sein: Tiefschnee oder aber festgefahrener Schnee bergauf für Vortrieb und bergab, um zusätzliche Sicherheit zum Bremsen und in Kurven zu geben. Auch auf Eis können kantige Schneeketten hilfreich sein.

In den Alpen sollte ein Satz Ketten mitgeführt werden, auch wegen der sporadischen, örtlichen Kettenobligatorien. Vor allem bergab kann ein Satz Ketten auf der Hinterachse auch einen 4x4 davor bewahren, abzuschmieren.

Wenn schon Ketten, dann richtige Ketten, siehe Bild. Billige „Gehhilfen“ wie Reifensocken und so Schmarrn sind auch nur entsprechende Krücken und taugen nicht viel, sind teilweise auch nicht als Schneeketten zugelassen.

 

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Schneeketten

 

 

Reifenbreite

 

Schmale Winterreifen graben sich im Matsch besser auf den Asphalt runter und bringen somit dort mehr Gripp. In Kurven graben sich schmale Reifen besser in den Schnee und sorgen so für etwas bessere Kurvenhaltung.

Beim Bremsen und Anfahren auf Schnee bringen die breiteren Reifen mehr Leistung, da sich mehr Lamellen direkt mit dem Schnee verzahnen können. Grössere Aufstandsfläche = mehr Bremsleistung, dies gilt sowohl für die Slicks beim Formel 1 wie auch bei Lamellenreifen auf Schnee und Eis. Die Mär mit dem schmalen Winterreifen galt früher, als die Reifenprofile vor allem grobstollig waren.

Im Tiefschnee sind breite Reifen definitiv im Vorteil, da sie weniger tief einsinken.

 

Die Reifengrösse sollte maximal so bemessen werden, dass Ketten noch montiert werden können ohne gleich den Kotflügel und die Bremsleitungen zu deformieren.

 

Man könnte die Beschreibung der Reifenbreite z.B. auch mit einem Davoserschlitten mit schmalen Kufen und demgegenüber einem Plastikbob mit breiter Auflagefläche vergleichen. Der Davoser ist gut in Kurven und zieht auf harter Schneedecke, der Bob flutscht besser im (oder besser: auf) weichen Tiefschnee.

 

 

Reifendruck

 

Unter Extrembedingungen kann das Absenken des Reifendrucks einen enormen Vorteil verschaffen. Die Lamellen können besser „walken“ und sich noch effizienter im Schnee verkrallen, die Aufstandsfläche vergrössert sich, auf Eis kann der Reifen ebenfalls besser arbeiten.

Dies erhöht zwar etwas den Verbrauch, weil erhöhter Rollwiderstand, die paar Liter Sprit sind jedoch m.M.n. vernachlässigbar gegenüber einem Blechschaden weil die Bremsung nicht gereicht hat.

 

Als Beispiel: Meine 245/70/16 Blizzak DM-V1 fahre ich im Winter mit maximal 2,1 bar, bei Schnee und Eis gehe ich runter auf ca. 1,6-1,8 bar. Bei den rutschigsten Bedingungen (um den Gefrierpunkt) war ich auch schon auf 1,4 bar, die Fahrweise sollte dabei aber ruhiger werden um den Reifen zu schonen.

 

Achtung: Strassenreifen und meines Wissens auch Niederquerschnittreifen sind in der Karkasse meist weniger stabil als 4x4-Reifen, entsprechend sollte bei solchen Reifen der Druck nicht zu stark abgesenkt werden, um den Reifen nicht über Gebühr zu beanspruchen.

Beobachtet das Profil beim Luftablassen, der Reifen sollte nicht auf der Flanke abrollen, da diese empfindlicher ist für Beschädigungen und so auch die Karkasse zerstört werden kann.

 

Hier nochmal: Vor dem Autobahnsprint ist wieder aufpumpen dringend zu empfehlen!

 

 

Die verschiedenen Herausforderungen an Reifen im Winter

 

Kälte und Temperaturen um und unter 0° C

 

Viele kennen die 7°-Regel. Sie ist in diesem Sinne keine klare Grenze, dass bei exakt 7° die Reifen gewechselt werden müssen, aber sie wurde „geboren“, um dem Durchschnittsbürger einen Anhaltspunkt zu geben, wann es langsam Zeit wird für Winterreifen.

Denn Sommerreifen lassen in ihrer Leistung rapide nach, sobald die Temperaturen gegen den Gefrierpunkt gehen – auf Schnee und Eis versagen sie ganz. Ein Winterreifen bremst bei 15° nicht so viel schlechter wie umgekehrt ein Sommerreifen auf Schnee.

Es geht mit dieser Regel mehr darum, auf den Winter vorbereitet zu sein und sich nicht beim ersten Schnee stundenlang in die Schlange vor dem Reifenladen zum Wechsel einreihen zu müssen oder sogar gleich vor der eigenen Garage schon wegzurutschen.

 

Übrigens: Auf Schnee und Eis sind Temperaturen um den Gefrierpunkt, also zwischen -2° und +2°, am gefährlichsten, um es nicht sogar sauglatt zu nennen. Dies liegt unter anderem an der feinen Wasserschicht, die sich auf Eis bildet.

 

So ungefähr ab -3° C und noch kälter fängt der Schnee an, zu „verkleben“, und der Gripp wird wieder besser. Das merkt man oft auch zu Fuss, wenn der Schnee unter den Sohlen „knirscht“, alternativ nehme man das Beispiel der festklebenden Zunge an der Eisenstange (nicht nachmachen!).

 

 

Trockene Fahrbahn

 

Da gibt es nicht viel zu sagen, ausser folgenden drei Grundsätzen (natürlich wie immer mit Ausnahmen):

  • Umso weicher der Gummi und höher die Temperaturen, umso länger der Bremsweg.

  • Umso härter der Gummi und tiefer die Temperaturen, umso länger der Bremsweg.

  • Umso breiter der Gummi, umso besser die Bremsleistung.

 

 

Nasse Fahrbahn

 

Winterreifen mit Strassenprofil bringen hier die beste Leistung, da deren Design darauf spezialisiert ist, Wasser unter dem Reifen möglichst schnell nach aussen abzuleiten. Trotz der Gefahr, bei hohen Geschwindigkeiten einen Wasserkeil aufzubauen, bremsen heutzutage breite Reifen auch auf nasser Strasse meistens besser als schmale. Dies liegt einerseits an den heutigen Profilen, die Wasser hervorragend ableiten, andererseits gilt auch hier der Grundsatz: Grössere Aufstandsfläche erhöht den Reibwert und verbessert somit die Bremsleistung. Autobahnrenner bevorzugen auch im Winter eher ein Winter-Strassenprofil.

 

 

Pflotsch und Schneematsch, Salzpflotsch

 

Wie bei der nassen Fahrbahn geht es hier um die möglichst effiziente Verdrängung von (noch mehr) Masse, damit der Reifen auf den Asphalt durchdringt. Da die zu verdrängende Masse teilweise sehr gross sein kann, können übliche, regentaugliche Reifen an ihre Grenzen kommen.

Schmale Reifen sind hier umso mehr im Vorteil den Asphalt zu erreichen, desto grösser die zu verdrängende Masse ist. Strassenprofile taugen in dieser Situation viel, auch ein AT oder sogar MT mit viel Negativprofil kann hier recht effizient arbeiten. Vorsicht ist aber geboten, denn sobald der Reifen den Kontakt mit dem Asphalt verliert, sei es durch aufschwimmen auf dem Matsch oder durch darunterliegendes Eis, ist es vorbei mit dem guten Asphalt-Gripp.

 

Gefährlich kann überfrierender Pflotsch auf Brücken, in Geländesenken und in Waldstücken werden, da dort der Boden kühler ist. Aber auch auf ganz normalen Strassen, wenn die abstrahlende Wärme der stehenden Autos den Schnee taut und dieser anschliessend gefriert. Saugefährlich, bis der Salzwagen durchgefahren ist.

Vor Kreuzungen und Ampeln, aber auch z.B. im Stau ist deswegen bei frischem Schneefall mit Eis zu rechnen!

 

 

Salz und überfrierende Nässe

 

Eine gesalzene Strasse kann mit einem guten, regentauglichen Winterreifen hervorragend befahren werden. Ein Winterreifen sollte es aber schon sein, denn: Gerade wenn gesalzen wurde, kann dies trügerisch sein.

Nur als ein Beispiel von vielen: Schmelzwasser von der Wiese nebenan kann am Nachmittag stellenweise das Salz von der Strasse spülen und dort nachts wieder gefrieren.

 

Man fahre mit dem Fenster einen Spalt geöffnet, so kann man durchaus hören, ob die Strasse noch salznass ist – wenn das Abrollgeräusch plötzlich verschwindet, ist man auf Glatteis. In aller Regel ist es dann aber schon zu spät, deshalb sollte man auch auf salznasser Strasse die Geschwindigkeit anpassen und sich nicht auf das Salz verlassen.

Alternativ kann man auch die Hinterräder vom Vordermann im Auge behalten – solange sich dort noch Wasser verwirbelt, ist die Fahrbahn noch nass und noch nicht gefroren. Wenn das aufhört – naja, sofort reagieren! Siehe auch unter „Eis“.

 

Abgesehen davon nimmt die Wirkung von Auftausalz ab, umso tiefer die Temperaturen sind.

 

 

Frisch gefallener Schnee, so ca. 5-30cm

 

Primär einfach herrlich. Aber - entweder zersetzt sich der Schnee auf der Strasse ziemlich zügig zu Pflotsch, der unter Umständen schnell rutschig werden kann (siehe Pflotsch), oder aber der Schnee hält und verwandelt sich je nach Verkehrsaufkommen bald in eine festgefahrene Schneedecke mit anständigem Gripp.

 

Solange der Schnee noch locker und luftig daliegt, fährt es sich meist recht gut, auch mit AT’s und bei etwas mehr Schnee eventuell sogar noch mit MT’s mag es einigermassen gehen. Eine Vollbremsung mit diesen Reifen kann dennoch danebengehen, je nachdem, wie schnell sich der Schnee verdichtet.

Diese „flockige“ Situation bleibt jedoch meist nur kurz bestehen und ein Winterreifen ist wieder gefragt.

 

 

Festgefahrene Schneedecke

 

Einer der tollsten Untergründe für das Fahren mit einem guten Winterreifen – hier kann er seine Stärken ausspielen. Die Kanten an den Profilblöcken sorgen für Seitenhalt und die unzähligen feinen Lamellen krallen sich beim Beschleunigen und Bremsen in den Schnee.

Den besten Gripp auf Schnee hat Schnee, deswegen geht es unter anderem darum, dass sich das Profil mit Schnee „füllen“ kann. Durch die Walkarbeit und die weiche Gummimischung öffnen sich die Lamellen beim Abrollen und „fassen“ in den Schnee. Umso mehr Lamellen, desto besser der Gripp und vor allem auch die Bremsleistung.

Ein AT oder MT kommt hier mangels Lamellen und Kantenprofil unweigerlich wesentlich schneller ins Rutschen, nicht nur bergab oder bei Bremsungen sondern auch in Kurven, und ist definitiv gefährlich.

 

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt kann es manchmal sehr seifig werden, da die Oberfläche leicht antauen kann und sich ein Wasserfilm bildet – dennoch ist der Winterreifen im Vorteil, denn es sind immer noch die Lamellen gefragt.

 

Bei frostigen Temperaturen unter -3°C werden der Gripp und die Bremsleistung mit einem guten Lamellenreifen unglaublich gut! Breitreifen bringen hier ebenfalls bessere Bremsleistung als schmale Reifen, da sich mehr Lamellen mit dem Untergrund verzahnen können und somit den Reibwert erhöhen. Schmale Reifen ziehen dafür besser um die Kurve.

 

Tipp: Etwas weniger Reifendruck bewirkt hier spürbare Verbesserung, sollte man sich in Grenzbereichen bewegen – aber wieder aufpumpen nicht vergessen vor dem nächsten Autobahnsprint! Siehe auch „Reifendruck“.

 

 

Tiefschnee auf der Strasse

 

Ein eher seltenes Ereignis in Mitteleuropa, dass wirklich mal ein Meter oder mehr Schnee auf der Strasse liegt. Für diesen speziellen Fall wären wohl MT’s nicht schlecht – heisst aber Abstriche machen in allen anderen Winterbereichen, also nicht wirklich zu empfehlen.

Sollte es dennoch mal so prekär werden, einen Satz Ketten auf die Hinterachse oder auf beide Achsen spannen (sofern bei dem Fahrzeug zulässig) und ab geht die Post, Spass ist garantiert.

 

 

Tiefschnee auf der Wiese / im Wald

 

Nunja, einige wenige müssen da durch, optimal wäre wohl ein MT mit Lamellen und Spikes, das gibt es leider so meines Wissens nicht. Ein Winterreifen mit starkem Negativprofil hat hier aber auch recht gute Karten.

Da dies aber eigentlich Geländefahrten sind, wird ein MT vermutlich dennoch besser ziehen.

 

Diese Situation dürfte jedoch auf den Otto-Normalbürger kaum zutreffen. Diejenigen, die täglich solche Situationen bewältigen haben, wissen damit umzugehen, auch wenn sie zurück auf der Strasse sind.

Denn ein MT kommt in allen anderen Winterdisziplinen definitiv nicht an einen Winterreifen ran, auch wenn er schick aussieht.

 

 

Die Königsdisziplin: Eis

 

Viele sind der Meinung, auf Eis hilft nichts. Das ist nicht korrekt, es gibt hier durchaus Unterschiede bei den Reifen. Der beste Reifen hierfür hat ein stark positives Profil mit möglichst vielen Lamellen. Diese arbeiten auch hier auf dem Eis und bieten so viel Gripp wie sie können, auch wenn es wenig ist.

Weniger Reifendruck hilft auch hier. Umso weicher die Gummimischung, desto mehr Haftung.

Es gibt auch Reifen mit Mikropartikeln in der Gummimischung, ähnlich wie ganz feinem Sand, nur noch feiner. Diese erhöhen ebenfalls die Haftung immens.

 

Eis ist um den Gefrierpunkt am rutschigsten, da sich ein feiner Wasserfilm auf der Oberfläche bildet, der die Haftung verhindert. Der Blizzak DM-V1 von Bridgestone z.B. hat ein Profilsystem, der dieses Wasser quasi „absaugt“ und somit wieder den Gripp erhöht. Ich habe schon erlebt, dass Abschüssige Strassenstücke zu Fuss sozusagen nicht begehbar waren, der Blizzak aber noch genügend Gripp aufgebaut hat, um anzuhalten.

Bei Temperaturen kälter als -3°C fängt auch Eis wieder an zu „kleben“ und gibt einem guten Lamellenreifen Ansatz zur Haftung.

 

Die Unterschiede auf Eis sind fein, aber in diesem Grenzbereich definitiv erFAHRbar – probiert es aus (Natürlich dort, wo keine Gefahr für Euch selbst und das Umfeld besteht!!). Das Quentchen Mehrhaftung eines eistauglichen Reifens macht u.U. auch hier den Unterschied zwischen dem Blechschaden oder dem Grinsen im Gesicht.

 

 

Reifenempfehlung

 

Gebe ich an dieser Stelle definitiv keine, denn erstens kenne ich nicht alle Winterreifen persönlich, zweitens mag „mein“ Reifen für andere Anforderungen einfach nicht optimal passen. Für alles gibt es einen Spezialisten, diesen sollte man sich danach aussuchen, was die täglich auftretende Situation ist. Wegen zwei vielleicht auftretenden Eistagen den ganzen Winter mit Spikes fahren ist Unsinn, besser an den zwei Tagen das Auto stehen lassen. Wegen 2 Tagen mit 50cm Schneeverwehungen einen MT montieren ist ebenso unsinnig, wenn daneben an 60 Tagen auf schneebedeckter Fahrbahn mit dem Jeep Schlitten gefahren wird.

 

Nur so viel: Nur ein Winterreifen ist ein Winterreifen, alles andere ist je nach Situation grobfahrlässig. Kein anderer Reifen ist so wintertauglich wie ein Winterreifen, sonst würde der Winterreifen nicht Winterreifen heissen. :hehe:

 

Letzten Endes muss jeder für sich entscheiden, was für Bedingungen er mit seinem Jeep meistern will/muss und dementsprechend den für ihn/sie idealen Reifen auswählen.

 

 

Schlusswort

 

Vor allem aber gehört im Winter eines dazu: Der Fahrer sollte beim Losfahren unbedingt sein Hirn einschalten, sich der veränderten Situation bewusst werden und sein Verhalten entsprechend anpassen.

Um sich mit dem „Schneefeeling“ vertraut zu machen, sind Schleuderkurse und Winterfahrtrainings wärmstens zu empfehlen, auch mit, oder gerade wegen dem Allradantrieb!

 

Und zu guter Letzt noch dies: Diese Zusammenfassung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist auch keine Garantie, unfallfrei durch den Winter zu kommen. Insofern übernehme ich keinerlei Gewährleistung.

Sichere Winterausrüstung und entsprechende Fahrweise unterliegt der Verantwortung jedes Einzelnen. Ich hoffe, ich habe im obigen Text nichts vergessen, Ergänzungen sind gerne willkommen.

 

 

Viel Spass mit Eurem Jeep im Winter, ich hol mir jetzt ein :drink:

 

Gruss, Tim :wave:


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#1124280 Zahnriemenwechsel 2.8 CRD

Geschrieben von Stephan an 28.12.2015 - 22:20

Hallo,

 

habe Heute nach 5 Jahren und 97000 km den Zahnriemen gewechselt. Hier meine Erfahrungen und Tips.

 

Teile aus Zubehör erworben:

  80 € Gates Zahnriemensatz + Spannrolle + Deckel zur Abdichtung Nockenwellengehäuse 

108 € Wasserpumpe ( von Blueprint)

50 € Kühlmittel Glysantin 30 (Richtiger wäre Glysantin 42 gewesen)

 

60 €  Spezialwerkzeug zum festsetzen Nockenwelle / Kurbelwelle von Rotools

 

Vor ab:

Zahnriemen war noch IO, Spannrolle auch, Wasserpumpe beginnender Lagerschaden, war aber noch Dicht. Wäre wahrscheinlich in den nächsten 2 Jahren aufgefallen. Hätte definitiv nicht die 10 Jahre und 200000 geschafft.

Spezialwerkzeug von Rotools passte nicht auf Nockenwellengeber mußte erst mit Feilen auf das richtige Maß gebracht werden. Dann hat Position fixierhebel nicht  exakt zur Gewindebohrung gepasst. Hier habe ich mehr auf die Zahnriemenposition vertraut als auf das koreanische spezial Werkzeug also ca 3mm an der Bohrung des Hebels gefeilt. Dann hat alles gepasst und in konnte die Nockenwelle fixieren. Wahrscheinlich wäre der Zahnriemenwechsel auch ohne Spezial Werkzeug ohne Probleme von Statten gegangen.

 

Hier meine Arbeitsschritte mit Infos:

  1. Batterie abklemmen
  2. Luftfilter + Kasten ausbauen 
  3. Wischwaschbehälter ausbauen
  4. Lüfterkasten 2 Schrauben + 3 Plastik Pins oben + 3 Plastik Pins unten + 2 Schlauch Halter von unten aus dem Lüfterkasten heraus ziehen. 
  5. Kabel am Lüftermotor abziehen (Am Lüfterkasten hängt der Widerstand für den elektrischen Lüfter mit Stecker)
  6. Lüfter mit 36er Maul lösen (Normal Gewinde!!!!!)
  7. Lüfter abdrehen und mit Lüfterkasten raus fummeln absolute Frickelei 
  8. Hebe Öse abbauen
  9. Flachtreibriemen abnehmen
  10. Lüfterkonsole abbauen
  11. Umlenkrolle an Lima Halter abbauen ( Achtung Linksgewinde)
  12. Riemenscheibe KW abbauen 4 Schrauben
  13. Zahnriemenabdeckung abbauen
  14. Nockenwellen Sensor abbauen
  15. Blechdeckel am Nockenwellen Geber Gehäuse demontieren 
  16. Motor auf Position 90° nach OT drehen (Spezial Werkzeug) Markierung KW zu Gehäuse ausrichten und mit Spezialwerkzeug blockieren. NW hat keine Markierung entweder mit Spezialwerkzeug blockieren und oder Markierung selber anfertigen (zur Sicherheit)
  17. Riemenscheibe Hochdruckpumpe markieren. Riemenscheibe hat auch eine Markierung, wird aber wahrscheinlich nur alle xx Umdrehungen wieder im Einklang mit 90° nach OT Position erreichen. Also Eigene Markierung anfertigen.
  18. Zahnriemen abbauen
  19. Blech vor Wasserpumpe abbauen ( 3 Imbus Schrauben)
  20. Kühlwasser ablassen ( unteren Kühlerschlauch abziehen). Es gibt zwar auch einen Ablasshahn am Kühler wahrscheinlich 90 ° drehen und dann rausziehen. Ist aber beschissen angebracht und hier hat man gute chance etwas zu beschädigen. Also habe ich nach alter Vätersitte den Schlauch abgemacht. Kühlmittel natürlich auffangen und richtig entsorgen.
  21. Wasserpumpe ausbauen
  22. neue Wasserpumpe mit Dichtung einbauen
  23. neue Spannrolle + Zahnriemen auflegen Dabei achten, dass all Markierungen stimmen.
  24. Spannen, so das der Anzeiger einen Tick mehr auf der linken Seite ist (strammer) (-> Mit DigiCam oder Handy knipsen und dann anschauen Zeiger ist schlecht zu sehen von oben !)
  25. ein paar mal durch drehen und Spannung jeweils in Position 90° nach OT kontrollieren.
  26. Geschafft nun in umgekehrter Reihenfolge  zusammenbauen.

Hier noch 2 Bilder zum Zahnriemen un Spanner

Angehängte Datei  Zahnriemen1.jpg   84,81K   50 Anzahl der Downloads

Angehängte Datei  Zahnriemen2.jpg   67,04K   40 Anzahl der Downloads

 

 

 


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#1214079 Video: warum die Handbremse so wichtig ist ;)

Geschrieben von Gurti an 04.04.2017 - 21:55

Für meine Tochter das erste Trial. Ihr Kommentar: " Von innen sieht das gar nicht so spektakulär aus"

Aber es hat ihr gefallen :inlove:


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#1082483 Wunsch: 12 V Steckdose im Heck nur bei Zündung-Ein bestromt

Geschrieben von crusaderJK an 10.07.2015 - 01:14

Hat mir keine Ruhe gelassen und da ich eh noch nicht müde bin, hab ich's mal rasch durchprobiert.

Die Sicherung M7 ist effektiv für die Steckdose im Kofferraum.

Du musst also nur die Sicherung umstecken und schon hat die Steckdose nur noch Strom, wenn die Zündung an ist.

Ich habe zur besseren Visualisierung auch noch 2 Fotos gemacht.

 

Angehängte Datei  M7-Dauerplus.JPG   69,4K   37 Anzahl der Downloads

Der rote Pfeil zeigt die Sicherung M7 in der Position Dauerplus. In dieser Position müsste die Sicherung jetzt bei dir sein.

 

Angehängte Datei  M7-Zündungsplus.JPG   63,51K   31 Anzahl der Downloads

Der grüne Pfeil zeigt die Sicherung M7 in der Position Zündungsplus. In diese Position musst du die Sicherung stecken.

 

 


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#1039424 >>> Fotos JK / JKU <<<

Geschrieben von FrankCastle an 14.01.2015 - 21:56

Grüsse aus Luxemburg!

 

JK Unlimited RubiconX 2014  

2.8CRD 

 

Reifen: Cooper Discoverer ST Maxx 265/70/17 auf Originalfelgen

AEV 2" Spacer Kit, sowie 60mm Distanzscheiben pro Achse.

Heckleuchte von Rigid Industries, SR-M Flood.

Rugged Ridge Heckleuchten-Gitter

 

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AEV Premium Front-Bumper

KC Lights

 

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Schön verdreckt, die WARN Zeon 10

 

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Zeit für ein Bad, da hilft der AEV Snorkel mit Air Ram.

 

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Jede Menge Platz auf dem Frontrunner Slimline II Rack

 

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Ordnung muss sein mit dem Smittybilt GEAR Tailgate Cover

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Frontrunner Shovel Mount und Flaschenöffner, zum Wohl!

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Fahrwerk, Dachzelt, LED-Bar usw. folgen ;)

 

OIIIIIIIO

 

 


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#1101171 Kurzbericht Sardinien 2015 (MDMOT-Touren)

Geschrieben von PlatSch an 25.09.2015 - 22:23

Hallo Jeeper,

hier ein kleines Resümee unserer Sardinien-Tour im September 2015. Kein Lehrbuch sondern nur unsere persönlichen Eindrücke und Tipps für die, die mal MDMOT auf Sardinien fahren wollen.

 

Vorbereitung: Fähre Genua – Olbia und zurück gebucht, MDMOT Führer mit GPS Daten-CD bestellt, Locus-Pro (auf 2 Smartphones und Tablett) gefüttert, groben Tour Verlauf geplant, Camping Ausstattung eingepackt und ab nach Genua.

 

Also: Alle MDMOT Touren, die wir gefahren sind haben Geländewagentauglichkeit, Sarden fahren diese teilweise sogar mit PKW, näheres folgt. Mit Überraschungen (weggespülte Wege, Durchfahrtsverbot-Schilder - die wir ignorierten,…) muss man rechnen. Locus-Pro (Kompass und GPS aktiviert) und die Track-Daten waren ausreichende Orientierungshilfen. Auf Papier-Karte und Kompass mussten wir nicht zurückgreifen. Die MDMOT Touren sind in „[ ]“ aufgeführt.

 

1. Tour „Olbia – Berchidda“ aus WikiLoc mit Einstieg in die [S33 Felspanorama]
Runter von der Fähre und nach 50 Min. kein Asphalt. Wunderschöne Felsformationen.
Übernachtung auf dem Campingplatz „Tancare“ in Berchidda, wir waren dort allein.
Fahrtechnisch kein Thema.

 

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2. Tour [S22 Brandwachtour]
Wunderschöne Tagestour, tolles Panorama. Getroffen haben wir nur die Brandwächter in ihren Stationen.
Fahrtechnisch kein Thema.

 

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3. Tour [S27 Windradtour 1] entspricht der Tour „Berchidda – Budduso" aus WikiLoc
Mit die schönsten Offroad Eindrücke. Spätestens ab der Strecke nach der Forstverwaltung weiß man wofür Lack-Poliermaschinen gut sind (u.a. Brombeer-Sträucher). Es gibt keine „wenige kernige Abschnitte“ gefühlt war es nur einer nach der Forstverwaltung.
Fahrtechnisch anspruchsvoll, da teilweise extrem Ausgewaschen, Bodenfreiheit ist hier entscheidend, Ausweichmöglichkeiten: Keine und glänzender Lack wird überbewertet!

 

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4. Tour [S26 Nuraghentour]
Sehr schöne ebene Strecke. Wir sind unterwegs zum „Agriturismo Pigozzi Ertial“ zur Übernachtung abgebogen. Wir durften unser Zelt auf einem Hügel des Bauernhofes aufschlagen und ein echtes sardischen 3 Gänge Menü mit lokalen Absackern genießen – Dringend zu empfehlen!!!
Weiter waren die Auswaschungen derart extrem (Machbar für Enduro), dass wir gut 200 Meter rückwärts mussten. Ein kleiner Umweg brachte uns wieder auf die Strecke.
Weiterfahrt zum Campingplatz „Porto Sosàlinos“ nördlich von Orosei, der von uns 5 Sterne wegen der wunderschönen Anlage bekommt.
Fahrtechnisch kein Thema, bis auf den Weg den wir zurück mussten.

 

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... und zurück.

 

5. Tour [S39 Monte Tuttavista]
Ausflug zum Hausberg von Orosei – sehr empfehlenswert. Erst durch Wald, dann mit dem Auto bis zum Gipfelkreuz.
Fahrtechnisch kein Thema.

 

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6. Tour [S38 Gebirgspanorama]
Wieder richtig Offroad: Der Stich zum Plateau beinhaltet sehr „kuschelige“ Stellen: Die Reifen waren nicht mehr mit voller Breite auf dem Schotter! Nichts für Menschen mit Antipathie für „Rechts geht’s senkrecht hoch und links genauso runter“. Wer die LGKS gefahren ist wird auch hier seine Freude haben. Panorama ist einmalig!
Fahrtechnisch für Offroader ohne Höhenangst nur wenige Themen.

 

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7. Tour [S28 Schluchtartig]
Sehr schöne flache Strecke durch das Lanaitho Tal. Der erste Stich bietet schönes Panorama, aber auch leichte Herausforderungen beim Wenden.
Fahrtechnisch überhaupt kein Thema.

 

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8. Tour [S50 Cala Sisine]
Ein MUSS für alle Sardinien Fahrer. Sehr schöne Strecke durch Wald und ausgetrocknetes Flussbett.
Aufpassen: Die MDMOT GPS-Tracks enden zu früh. Einfach weiterfahren bis eine Schranke daran hindert.
Fahrtechnisch überhaupt kein Thema, am Parkplatz vor der Cala Sisine stehen PKWs.

 

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9. Tour [S52 Kleine Seepiste]
Netter Ausflug mit hübschem Hügelpanorama. Wir mussten leider umkehren, da an diesem Tag Wolkenbruch herrschte, das regennasse Schilf sich auf die Strecke bog und die Brombeeren das Anheben stark erschwerten.
Fahrtechnisch überhaupt kein Thema.

 

10. Tour [S45 – Flumendosa Höhenweg]
Absolut Klasse! Wunderschöne ganztags Strecke durch das Inland. Durch weggespülte Wege und neuen Straßen-Strukturen mussten wir ein wenig Scouten (LocusPro sei Dank). Durchfahrts-Verbotsschilder haben wir ignoriert. Ein Motoradfahrer (Straßenmaschine) kam uns wieder entgegen.
Fahrtechnisch nur kleine Themen.

 

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11. Tour [S53 Windradtour]
Noch mal richtig nach oben zu einem Windradpark – Klasse. Panorama ist super.
Fahrtechnisch nur wenige Themen, da einige Wegstrecken aufwärts unbefestigt sind.

 

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Ich hoffe einigen von Euch Sardinien als Offroad-Paradies etwas näher gebracht zu haben.
Petra und ich werden auf jeden Fall auf diese Insel zurückkehren.

Nächstes Jahr aber steht erst mal Marokko auf dem Plan.

 

Grüße von Petra & Martin
O|||||||O


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#1146728 Frühling in Sardinien 2016 - MDMOT-Routen Bericht

Geschrieben von DeKro an 05.04.2016 - 00:37

Hallo zusammen,

 

seit Sonntag sind wir aus Sardinien zurück, wo wir 8 Tage über Ostern verbrachten. Da wir die Insel noch nicht kannten, wollten wir möglichst viel von ihr sehen und schafften das auch recht gut... Wer Korsika kennt, hat vielleicht Angst vor der doch recht langwierigen Fahrerei in den Küstenserpentinen. Die lassen sich auf Sardinien aber deutlich schneller fahren, weshalb hier mehr Strecke zurückgelegt werden kann...

 

So früh im Jahr hatten wir bedenken offene Campingplätze zu finden. Das konnten wir aber gut durch Wildcamping kompensieren. Im Sommer wird das wohl nicht mehr so leicht sein, denn die Insel ist ja ein Urlaubermagnet... Campingplätze sind vom April/Mai aber wirklich rar, besonders im Inland und Westen...

 

Bevor mir nun Pete zuvorkommt, den wir noch vor Genua auf der Autobahn trafen, möchte ich unsere Eindrücke loswerden! :wave: Ich hoffe sie helfen euch.

Ich fand besonders die Tipps von Martin aus dem letzten Jahr gut, deshalb versuche ich es ähnlich zu halten und die einzelnen Routen kurz einschätzen ...

 

... wir fuhren knapp 1500km auf der Insel in 8 Tagen Aufenthalt...

 

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Wir starteten in Olbia und umrundeten die Insel gegen den Uhrzeigersinn... Im Nachhin hätten wir die Halbinsel Sant'Antioco wohl weggelassen. Besonders der Norden und die Küstenregion um Iglesias gefielen uns besonders gut. Bei Iglesias gab es auch die besten Routen (zumindest von denen von uns ausgewählten) und eindrucksvollen Küstenpanoramen. Hier ein paar Eindrücke von der Vielseitigkeit der Insel:

 

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Die Westküste bei Iglesias

 

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Elefantenfels im Norden

 

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Das Feenhaus, ebenfalls in einem Dorf in Norden

 

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Eindrücke im Nordosten, hier gibt es ein beeindruckendes Dorf mit über 150 Wandzeichnungen, meist über das politische Zeitgeschehen..

 

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Eine schöne Tropfsteinhöhle im Nordosten. Der zusammengewachsene Stalaktit/Stalakmit ist einer der größten der Welt.

 

Aus dem West-Buch (MDMOT) sind wir die folgenden Routen gefahren:

 

Minenrunde 61: Eine sehr schöne Runde mit Aussicht auf viele alte Minengebäude, fahrtechnisch ohne Anspruch, leider aber dem Picknickplatz gesperrt, bis dahin sehr viele Sarden unterwegs. Das lag aber wohl am Ostermontag, wohl der offizielle Picknicktag der Italienern... :jester:

 

Furtenweg 64a/b: Mit Ausnahme der recht weit in die Straße reichenden kratzenden Sträuchern ebenfalls eine super Runde. Besonders durch viele Furten eines rostbraunen Flusses und im hinteren Teil eine befahrbares Flussbett (leider mit recht wenig Wasser). Im zweiten Teil wieder viele ansehnliche Ruinenstädte der ehemaligen Bergbauregion. Die Tour endet am Meer, direkt am Strand, in den Sand durfte man jedoch nicht fahren...

 

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Route 68: teilweise gesperrt und sonst auch nicht weiter besonders...

 

Schluchtentour Route 71: Sehr schöne Panoramarunde auf dem Bergkamm mit schöner Aussicht, im hinteren Teil gibt es ein zweiten Routenabschnitt 71b, der anspruchsvoller wird und im unteren Teil durch eine grobe Felspassage besticht. Diese hat schon Anspruch, leider muss man dafür im ersten Teil des Teilstücks wieder durch engen Bewuchs. Ich würde empfehlen die 71 erst zu Ende zu fahren und dann in die 71b von unten nach oben zu fahren. Dadurch wird sie noch anspruchsvoller und oberhalb der Felsen lässt es sich gut in einer Schleife drehen... Hier fehlen mir leider Bilder, aber Pete ist die Rute direkt nach mir gefahren (die Abstimmung hatte nicht geklappt) und er wollte filmen...

 

Offroadkamm 73: Im ersten Abschnitt sehr zugewachsen, ab der ehemaligen Strafkolonie wird er offener und auch schöner...

 

Offroad 4x4 75/76: Eine sehr schöne Route. Der Einstieg ist auch von den lokalen Offroadern beliebt, es hängen Schilder mit "Trail"-Pfeilen. Wenn das Wetter mitspielt, ist die Aussicht ebenfalls super. Die Strecke ist steil, felsig und schmal. Im hinteren Teil wird es einfacher, dafür besticht wieder die Aussicht auf alte Gebäude und die Landschaft. Das Highlight hier sicher die Durchfahrt durch ein komplett verlassenes Dorf, in dem teilweise noch Möbel stehen...

 

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Im Ostbuch (MDMOT) sind wird die wenigsten Routen gefahren:

 

Der Flumendosa Höhenweg Route 45: war für uns trotz der empfohlenen Fernsicht eher langweilig, fahrtechnisch kein Problem. 

 

Trulli Panorama (Route 49): Eine landschaftlich sehr schöne und abwechslungsreiche Route mit vielen Möglichkeiten zu Picknicken. Besonders im zweiten Teil gibt es viel zu sehen, wir empfehlen hier auch die "normalen" Ausflugsziele zu den alten Nuraghen-Gebäuden. Besonders der hoch gelegene vollständige Gebäudekomplex mit dazugehörigen Grotte ist schön. Fahrtechnisch ist die Route nicht anspruchsvoll.

 

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Route 50, Cala Sisine: In einem Nationalpark gelegen an der Ostküste, kann man hier auf geschwungenen Pfaden im späteren Verlauf durch ein ausgetrocknetes Flussbett zur Küste fahren. Landschaftlich sehr schön, und wer noch nicht durch ein Flussbett gefahren ist, dem ist die Route zu empfehlen. Leider ist sie mittlerweile vollständig planiert. Die CAT, das Übeltier stand auch noch am Ende an der Schranke, von der man den letzten Kilometer zum Meer nur noch zu Fuss zurücklegen kann...

 

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Im Nord-Buch MDMOT (und um Olbia) sind wir ebenfalls recht viele Routen gefahren:

 

Berg & Tal Route 37: Beginnend in einem langen, eher langweiligen Waldweg, führt die Route zu einem Abzweig mit einem steilen Abschnitt. Dieser ist fahrbar, aber schon steil, kann somit (besonders bei Beifahrern) zu schnellerem Atem führen!  :inlove:  

Später zweigt von der eigentlichen Route eine schöne steile Verschränkungspassage ab. Hier ist der Anspruch deutlich höher als auf der regulären Route. Mit zusätzlichem GPS lässt der sich bei Wegpunkt 26 finden. Er führt an einem See mit Schweinezüchtern vorbei...

 

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Windradtour I Route 27: ist eine schöne Route mit guter Aussicht, die Ausweichroute an den geschlossen Gattern vorbei ist anspruchsvoller als die Hauptroute und deutlich bewachsener. Die restliche Route ist ohne Anspruch, da sie von den Baumaschinen für den Windradpark genutzt wird... Das letzte Stück ist dann auch gesperrt.

 

Schlichtartig Route 28: Eine schöne Runde um wieder viel zu sehen. Neben schönen Quellen und Grotten gibt es unzählige Picknickplätze im Wald. Die Strecke wird im Sommer wohl sehr voll sein. Aktuell war sie ausgestorben, so dass wir sogar auf einem der Picknickplätze übernachten konnten...

 

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Felspanorama Route 33: Verschlungene Route über einen Berg, die sich immer wieder kreuzt. Wir fuhren nicht alles, die Route war in gutem Zustand und wurde erst gemacht. Wir waren abends da und hatten einen wunderschönen kleinen See gefunden (der auch im Buch beschrieben ist), an dem wir übernachteten. Fahrtechnisch ohne großen Anspruch, Aussicht besonders beim hinabfahren vom Berg zum großen See im Tal.

 

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Gebirgspanorama Route 38: eine eigentlich sehr schöne Route, anfangs durch Wald mit steileren und schlottrigen Passagen. Später geht es hinauf auf einen Berg. Die Route dahin ist eng und steinig, teilweise in den Kehren auch steil... Fuhr die Autos sicher weniger anspruchsvoll, als für die Nerven der Insassen. Der Ausblick oben lohnt sich, wird auch von vielen Wanderern angelaufen. Oben kann man beliebig weiterwandern. Von oben hat man gute Aussicht auch auf die Strecke, was sinnvoll ist, denn jemanden zu treffen macht wohl nicht wirklich Spaß...

 

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Route 39: Die Route zum schönen Monte ist hier mit Bildern schon oft hinterlegt worden (das große Kreuz auf dem Gipfel     :top: ) Die Route gefällt durch den Ausblick und die schönen Picknickstellen. Besonders in der Hauptsaison wird es wohl voll. Der letzte Abschnitt zum Gipfelkreuz ist anspruchsvoller, der erst ist einfach zu fahren. der Abstecher zur Feuerwacht lohnt sich auch, aktuell liegt dort aber der Sendemast um... Offiziell ist die Zufahrt deshalb wohl gesperrt...    :rolleyes:


Ich hoffe ich konnte damit einige davon überzeugen, die Insel mal zu besuchen. Sie ist super geeignet für einen Trip im Frühjahr oder Herbst und deutlich schöner und abwechslungsreicher als Korsika...      B)

 


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#1060692 Thorty's JK CRD Moab "Code Red"

Geschrieben von Thorty an 13.04.2015 - 20:08

Hallo Leute,

 

angeregt durch diverse Built-Threads habe ich hier mal 'ne kleine Chronik zu unserem JK Moab CRD Automatik "Code Red" zusammengestellt und auch die kleine Geschichte, wie wir zu diesem Jeep gekommen sind. Wer keine Lust auf lange Erzählungen hat, scrollt einfach bis zum ersten Bild vor...

 

Das erste Mal gesehen haben meine Frau und ich den Jeep im "Fursten Forrest" an Pfingsten 2013 als Ausstellungsfahrzeug des Jeep-Händlers Haarlammert aus Osnabrück anlässlich des Jeep Camps vom JCD. Wir waren dort als Teilnehmer mit meinem silbernen JKU, als meine Frau gleich bei der Ankunft auf dem Camp-Gelände die ausgestellten Jeeps erblickte und mit großem Verzücken von diesem "roten Moab" schwärmte. Und jedes Mal, wenn wir an diesen Jeeps vorbei kamen, ging die Schwärmerei von vorne los. Ich habe dann immer gesagt, dass der Wrangler ja leider ein Automatikgetriebe hat, und sie ja nur Schalter fahren möchte/kann. Hatte sie wohl Pech gehabt ;-) Das Camp ging zu Ende, und damit war der Jeep erst mal vergessen.

 

Im September schauten wir uns dann nach einem Ersatz für den Wagen (normaler Kombi) meiner Frau um, wobei sie zufällig über den "neuen" Compass gestolpert war. Nach dem Facelift sah dieser ja mittlerweile halbwegs akzeptabel aus, Diesel von Mercedes... ok, warum nicht mal vorurteilsfrei anschauen? Gesagt, getan, bei mobile.de kurz über die Marktsituation informiert, Haarlammert in Osnabrück hatte was interessantes im Angebot. Dort angekommen erspähte meine Frau natürlich gleich wieder den knallroten Moab, der ihr auch an Pfingsten schon so gut gefallen hatte. Aber erst mal machten wir eine Proberunde mit einem nagelneuen Compass, meine Frau am Steuer. Nach gefühlten 400 Metern wollte sie schon wieder umdrehen, die Kupplung ging so schwer, die Schaltung war hakelig, und überhaupt... Ich bin dann hinters Steuer und musste sagen, das war wirklich alles irgendwie holzig und knorrig, gefiel mir auch nicht. Also umdrehen und zurück zum Händler. Dort dann nochmal den Moab angeschaut, ich zu meiner Frau: "Schade, Automatik...". Nun geschah das Unerwartete, sie meinte, sie könnte es ja mal probieren (die erste und einzige Fahrt mit meinem Automatik-JKU, die sie vorher gemacht hatte, war ca. 4 Meter weit)...

 

Auf der Probefahrt gewöhnte sie sich dann allmählich daran, den linken Fuß beim Fahren nicht mehr nutzen zu müssen, bis sie mir dann letztendlich erklärte, dass sie diesen und nur diesen Wrangler will! Drei Tage später stand er dann bei uns zuhause :-)

 

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Auf dem Bild hat er schon die Nolden LED-Scheinwerfer und ein paar Xenon-Fernscheinwerfer von Horntools an der A-Säule, die Teile habe ich gleich in den ersten Tagen verbaut, denn gutes Licht ist uns wirklich wichtig. Meine Frau fand den Schnorchel an meinem JKU gut, und so war das das nächste Teil, was an den CRD kam (in die Haube mit dem Powerdome zu schneiden hat Überwindung gekostet!):

 

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Dann bot ein Kollege aus dem JCD einen Satz 33er auf schwarzen 20-Zoll Felgen an. Da ich auf die originalen Moab-Felgen sowieso Winterreifen aufziehen wollte, kamen die wie gerufen:

 

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Erster Offroad-Einsatz in Peckfitz beim Wurzelsepp:

 

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Nächste Mods waren dann ein US-Bumper und eine 20" LED-Leiste, sowie vordere Blinker vom 2014er MJ:

 

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Um die LED-Leiste und auch weiteres geplantes Licht vernünftig zu verkabeln, habe ich mich für Carling-Schalter mit Schalterkappen von OTRATTW entschieden, und bei der Gelegenheit auch gleich noch etwas Farbe in den Innenraum gebracht:

 

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Dann reifte eine Überlegung, die nicht unmaßgeblich für die weitere Entwicklung des JK war. Der JKU (Rubicon 3.8 Automatik auf 35er MTs) wurde immer weniger bewegt, da das Fahren mit dem Diesel einfach dynamischer und agiler war, und das bei quasi halben Kraftstoffkosten (18ltr Super zu 10ltr Diesel/100km). Daher trafen wir die Entscheidung, den JKU zu verkaufen und den Moab (jedoch stets mit Blick auf die Alltagstauglichkeit) weiter aufzubauen. Liftkit und 315/70R17 kamen in die Planung, außerdem gefiel uns der "Böse Blick" des Wildboar-Grill. Vorab stand aber eine weitere Evolutionsstufe im Bereich Beleuchtung  auf der "to do"-Liste:

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Es folgte der Wildboar-Grill, da war ich mir anfangs aber gar nicht so sicher, ohne Lift und mit Winterreifen sah das nicht wirklich stimmig aus. Außerdem waren an dem 20" LED-Balken drei LEDs ausgefallen, daher hatte ich vorerst auch den Haltebügel abmontiert, bis die Reklamation bearbeitet war. Hier das Zwischen-Bild (au weia!):

 

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Zum Glück hatte ich die Räder (Goodyear Duratrail in 315/70R17 auf Duratrail 9x17ET16) schon bestellt, so dass ich das nicht lange ertragen musste:

 

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Aber verdammt, das war echt knapp in den Radhäusern, vor allem hinten. Laut Felgen-Gutachten passt die Rad-/Reifenkombination ohne Lift, in der Realität ist da jedoch gar nicht dran zu denken. Gottseidank lag das Fahrwerk (2,5" AEV) auch bald in der Garage, nun musste nur noch das Wetter besser werden. Hier beim Einbau:

 

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Und noch das Endergebnis, sieht doch schon deutlich stimmiger aus :-)

 

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Ich habe Freitags mittags mit der Hinterachse angefangen und bin dann am Samstag nachmittags mit Vorderachse und Brackets fertig geworden. Frisch aufgerüstet war natürlich die Spannung groß, ob alles passt und funktioniert, wenn es ins Gelände geht.
Ostern ging es daher mit dem JCD nach Ballenstedt, Fahrwerk und Räder testen:

 

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Ich bin sehr zufrieden mit der Performance, das Fahrwerk macht sowohl auf der Strasse wie auch im Gelände einen super Eindruck und die Duratrak haben ebenfalls super funktioniert. Leider war eine Ausfahrt aus einem Sandloch etwas zu steil. Bei dem Versuch, diese zu bezwingen, habe ich den vorderen Bumper eingedrückt. Da kann ich mir nun wohl die Montage der US-Abschlepp-Haken, die ich noch liegen habe, sparen. Es wird allmählich Zeit für einen richtigen Stoßfänger aus Metal. Bestellt ist er mittlerweile, in der Zwischenzeit bis zur Lieferung habe ich am letzten Wochenende mal angefangen, ein paar zusätzliche Rückfahrscheinwerfer in die hintere Stoßstange zu bauen. Lichtseitig ist dann wohl erst mal Ende, denke ich. Auf dem Bild kann man auch den mittlerweile verbauten Teraflex-Reserveradhalter ganz gut erkennen:

 

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Und wo ich die Stoßstange eh schon mal ab hatte, habe ich auch gleich noch eine Rückfahrkamera samt Lockpick V3 verbaut, leider liefert die Sony CCD-Cam ein Bild, das auf dem Kopf steht. Da das ganze Ding vergossen ist, hilft wohl nur, eine neue Kamera zu montieren. Da mir die Anbauposition aber eh nicht so wirklich zusagt (man sieht die AHK im Bild so gut wie gar nicht), kommt daher eine andere Kamera zur Anwendung, ich bin aber noch auf der Suche nach der richtigen Lösung...

 

So, das war es erstmal, die nächste Meldung hier wird dann wohl kommen, wenn der neue Bumper vorne verbaut ist...


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#1224891 GC Trailhawk 3.6 Pentastar - Erste Erfahrungen

Geschrieben von HawkTrail an 02.06.2017 - 11:50

Hallo zusammen,

 

in der Hoffnung, dass es vielleicht den ein oder anderen interessiert, bzw. bei einer etwaigen Kaufentscheidung hilft, will ich über meinen neuen GC Trailhawk 3.6 berichten.

 

Auf der Suche nach einem etwas größeren, komfortablen Geländewagen/SUV, der/das sich nicht zu schade ist, auch tatsächlich mal abseits der Straße gefahren zu werden, bin ich auf den GC Trailhawk gestoßen.

 

Bewusst habe ich mich für den 3.6 Pentastar Benziner (der 5.7 HEMI wird in D nicht für den Trailhawk angeboten) und nicht den 3.0 Turbo-Diesel entschieden, da das Auto viel Kurzstrecke fährt, keine hohe Jahresfahrleistung bekommt (für meine beruflichen Fahrten habe ich ein anderes Auto) und ich keine Lust auf die DPF-Regenerations-Problematik habe.

 

Zum 3.6 habe ich viel (überwiegend auf US-Seiten) gelesen und bekam den Eindruck, dass er nach Überwindung anfänglicher technischer Probleme und Einführung der 8-Gang-Automatik eine gute Motorisierung darstellt, sofern man nicht auf die 3,5 Tonnen Anhängelast des Diesels angewiesen ist (der GC Trailhawk 3.6 darf nur knapp 2,3 Tonnen ziehen).

 

Zudem gefällt mir an dem Motor, dass er noch „klassisch“ konzipiert ist, also ohne Kompressor-/Turboaufladung auskommt und kein Direkteinspritzer ist, sondern eine Saugrohreinspritzung hat. Das lässt mich auf eine hohe Lebenserwartung bei geringem Reparaturrisiko hoffen.

 

Ich kann sagen, dass der 3.6 Pentastar für mich ein überzeugender Motor ist und der GC mit ihm nicht untermotorisiert ist.

 

Er lädt zum entspannten Fahren ein und hält sich bei entsprechender Fahrweise auch im Verbrauch zurück. Im Schnitt fahre ich ihn bislang im gemischten Betrieb mit ca. 11 L / 100 km, was ich O.K. finde.

 

Man muss sich aber darüber im Klaren sein, was man bekommt!

 

Aufgrund der Schaltcharakteristik des Automatikgetriebes arbeitet der Motor unter leichter Last sehr leise und mit niedriger Drehzahl. Das beeindruckt.

 

Bereits leichte Gaspedalbewegungen führen aber zum Zurückschalten (teils über mehrere Gänge), da der Motor bei niedrigen Drehzahlen nur wenig Kraft / Drehmoment hat.

 

Für jemanden, der drehmomentstarke Diesel gewohnt ist, ist das eine Umstellung.

 

Wenn man die Leistung ständig ausnutzt (was – siehe oben – mit hohen Drehzahlen verbunden ist), steigt der Verbrauch deutlich an, wobei eine „sportliche“ Fahrweise m. E. nicht zu dem Auto passt.

 

Die 8-Gang-Automatik schaltet passgenau und weich, sodass ich bisher keine Notwendigkeit sehe, manuell einzugreifen.

 

Eine Wandlerautomatik ist doch was anderes, als ein (noch so gutes) Direktschaltgetriebe!

 

Positiver Nebeneffekt des Benziners ist, dass die Zuladung des GC Trailhawk 3.6 ca. 150 kg höher ist, als die der Diesel-Variante, da der Benzin-Motor deutlich leichter ist.

 

Das Fahrverhalten ist komfortabel, wobei ich mich anfangs etwas an das leicht schaukelige Luftfahrwerk gewöhnen musste.

 

Schön wäre es, wenn man die Kennlinie des Fahrwerks verstellen könnte, um das Fahrwerk an unterschiedliche Gegebenheiten anzupassen (z. B. weicher für langsam gefahrene schlechte Landstraßen, bzw. Feld-/Waldwege oder straffer für gut ausgebaute Landstraßen/Autobahnen).

 

Die Möglichkeit, das Fahrwerk höher zu stellen, ist von Jeep nicht ganz so gelungen umgesetzt.

 

In der höchsten Stufe ist das Fahrwerk hart und es gibt nahezu keinen Federweg.

 

Selbst in der zweithöchsten Stufe ist das Fahrwerk recht unflexibel und man wird auf unebenem Untergrund ziemlich durchgeschüttelt.

 

Zum langsamen Überfahren eines Hindernisses im Gelände ist das O.K., aber auf verworfenen Strecken führen die hohen Fahrwerksniveaus zu einem etwas hilflos wirkenden, staksigen Fahren.

 

Vor einigen Jahren bin ich bei einem OffRoad-Fahrtraining einen Range Rover TDV8 L322 im Gelände gefahren. Der hat auch eine Luftfederung, verschränkt aber im Vergleich zum GC auch mit hochgestelltem Fahrwerk sehr anständig und ahmt aufgrund entsprechender Steuerung die Verschränkung eines Geländewagens mit Starrachsen nach. Das wirkt im Gelände deutlich souveräner.

 

Die serienmäßigen Metallverkleidungen am Unterboden des GC Trailhawk und die von mir zusätzlich bestellten Rock Rails machen einen robusten Eindruck und sind eindeutig mehr als nur „Show“, was sie von vielen anderen SUVs positiv abhebt, die oft nur angedeutete und weitgehend wirkungslose „Verkleidungen“ des Unterbodens haben.

 

Gerade die Rock Rails halte ich für sehr sinnvoll, um die empfindlichen Schweller im Gelände zu schützen. Auch könnte ich mir vorstellen, dass sie einen zusätzlichen Seitenaufprallschutz im Unfall-Falle darstellen.

 

Die Position des „Auges“ des (aufpreispflichtigen) Abstandstempomaten ist zu niedrig und anstoßgefährdet. Deshalb macht es auch wenig Sinn, den unteren Teil der Frontschürze im Gelände abzunehmen, da dann das „Auge“ noch gefährdeter ist.

 

Wer ernsthafte Geländeambitionen mit dem Trailhawk hat, sollte das Technologie-Paket, das den Abstandstempomaten beinhaltet, bei der Bestellung eher weglassen.

 

Gut finde ich, dass der GC Trailhawk mit 18 Zoll-Felgen und AT-Reifen ausgeliefert wird. 20 Zöller und Reifen niedrigen Querschnitts haben meines Erachtens auf einem Auto, mit dem man nicht nur auf Teer fährt, nichts verloren. Zudem sinkt mit den 18 Zöllern und den höherflankigen Reifen das Risiko von Bordsteinschäden für die Felgen und durch die höhere Walkmöglichkeit des Reifens steigt der Fahrkomfort.

 

Die AT-Reifen empfinde ich nicht als laut.

 

Die Sitze des GC Trailhawk (die wohl denen des SRT entsprechen) kommen mir bislang ausgesprochen bequem vor. Sie bieten Seitenhalt, ohne jedoch einzuengen, wie ich es von anderen Sitzen mit ausgeprägten Seitenwangen kenne.

 

Allerdings ist die Polsterung der Sitze recht weich, sodass ich mir vorstellen könnte, dass sie auf Langstrecken unbequem werden könnten, das habe ich aber noch nicht ausprobiert.

 

Dass die Sitzmittelbahnen mit Velourleder, statt Glattleder bezogen sind, finde ich gut, da Glattleder im Winter kalt und im Sommer heiß ist, was beim Velourleder (soweit ich das bis jetzt beurteilen kann) wesentlich weniger ausgeprägt der Fall ist. Zudem rutscht man weniger, als auf Glattleder.

 

Ob das (weiche) Velourleder auf Dauer belastbar und abriebfest ist, muss sich erst zeigen.

 

Die Sitzbelüftung ist eine gute Sache (hatte ich bislang noch nicht).

 

Die Bedienung war für mich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, hat sich mittlerweile aber gut erschlossen. Wer mit Smartphone und Tablet umgehen kann, findet sich schnell mit dem Display, über das fast alle Funktionen gesteuert werden, zurecht.

 

Ob es allerdings sinnvoll ist, für nahezu jede Funktion in Menüs und Untermenüs einsteigen zu müssen, statt einfach nur einen Knopf zu drücken, wage ich zu bezweifeln.

 

Die vielen Geländeinformationen, die das Display des Trailhawk anzeigen kann, sind m. E. unnötige Spielerei. Im Gelände habe ich anderes zu tun, als das Display zu beobachten.

 

Das Lenkrad ist dick, aber griffig und liegt gut in der Hand.

 

Die Bedienelemente am Lenkrad bedürfen einer gewissen Eingewöhnung, erleichtern aber den Umgang mit dem Fahrzeug, da man viele Funktionen abrufen kann, ohne die Hände vom Lenkrad nehmen zu müssen.

 

Der Klang des beim Trailhawk serienmäßigen Alpine-Soundsystems lässt für meine Begriffe keine Wünsche offen.

 

Das Panoramadach wird von mir viel genutzt. Knarzgeräusche (wie öfters zu lesen) habe ich bislang nicht feststellen können.

 

Gut finde ich, dass das Panoramadach bei starker Sonneneinstrahlung mittels einer lichtundurchlässigen Verkleidung verschlossen werden kann und nicht nur ein lichtdurchlässiger Sonnenschutz zur Verfügung steht.

 

Die silbern lackierten „Applikationen“ im Innenraum gefallen mir nicht. Für meinen Geschmack hätte man sie entweder tatsächlich aus Aluminium machen müssen (dann würden sie sich so anfühlen, wie sie versuchen, auszusehen) oder man hätte den Kunststoff schwarz lassen sollen (was ich auch nicht schlimm fände).

 

Der GC ist weniger unübersichtlich, als ich es aufgrund seiner schieren Größe erwartet hätte.

 

Mit Piepsern vorne und hinten, sowie Kamera hinten lässt er sich gut handhaben.

 

Der Kofferraum ist (für ein Fahrzeug dieses Formats) erstaunlich klein. Durch die abgeschrägte Heckklappe und die abfallende, nach oben eingezogene Dachlinie geht viel Volumen und auch Höhe verloren.

 

Ich fände es gut, wenn der GC eine zweigeteilte Heckklappe hätte (wie z. B. der Range Rover). Wir haben einen Hund, der während des (recht langsamen) automatischen Aufschwingens der Heckklappe aus dem Auto springen könnte, bevor er angeleint ist. Hätte der GC eine zweigeteilte Heckklappe, könnte man den oberen Teil öffnen, den Hund anleinen und dann den unteren Teil öffnen und den Hund herauslassen.

 

Um dieses „Problem“ zu lösen, habe ich eine passende Hundebox gekauft und werde kein Trenngitter verwenden.

 

Etwas mehr Hirnschmalz hätte man bei Jeep in die Konstruktion der Laderaumabdeckung stecken können. Diese schließt nur dann bündig zur Oberkante der Rücksitzlehne ab, wenn die Lehne maximal nach hinten gestellt ist, ansonsten klafft ein Spalt. Ist mir mittlerweile aber egal, da die Abdeckung wegen der Hundebox sowieso im Keller gelandet ist.

 

Gäbe es vom Dodge Durango eine „Gelände-Variante“, wäre das eine feine Sache und für unsere Zwecke das (noch) geeignetere Auto, da der Kofferraum des Durango im Vergleich zu dem des GC riesig ist.

 

Das Fach in der Mittelkonsole des GC ist sehr klein, dort wäre mehr Stauraum wünschenswert, zumal auch das Handschuhfach nicht wirklich groß ist.

 

Durchdacht wiederrum ist, dass das Fach an der Seite eine kleine Öffnung hat, sodass man Kabel durchziehen und am USB-Port anschließen kann, während Smartphone oder iPod im Fach liegen.

 

Schade finde ich, dass der GC Trailhawk kein vollwertiges Ersatzrad hat.

 

Auch finde ich es schade, dass die „Red Tow Hooks“ (rote Abschlepphaken an der Front) der US-Version des Trailhawk den deutschen Zulassungsvorschriften zum Opfer gefallen sind.

 

Vom äußeren Auftritt unterscheidet sich der GC Trailhawk maßgeblich von den anderen GC-Varianten durch das völlige Fehlen von Chromteilen, was mir gut gefällt.

 

Auch gefallen mir die vielen kleinen Details des Trailhawk, wie z. B. die rot eingefassten Embleme und die kleine rote Jeep Silhouette auf den Felgen.

 

Der GC Trailhawk besetzt eine Nische, die von vielen Mitbewerbern nicht abgedeckt wird. Er ist mehr Geländewagen, als z. B. Q7, X5 oder ML, zugleich aber mehr „Auto“, als z. B. Wrangler, Defender oder G.

 

Am ehesten kann man vielleicht den Land Rover Disco 5 mit dem GC Trailhawk vergleichen, der ebenfalls den Spagat zwischen Geländekompetenz und Straßentauglichkeit beherrscht. Allerdings gefällt mir der „hemdsärmeligere“ Auftritt des GC besser, als der rundgelutschte, edle und auf Perfektion getrimmte Disco.

 

Bislang bin ich mit meiner Entscheidung für den GC Trailhawk zufrieden und werde in einiger Zeit meine Erfahrungen updaten.

 

Viele Grüße,

 

Stephan


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#1165305 Meine Selbstbaulösung für Kofferraum und Softtop-Fenster

Geschrieben von Willithom an 17.07.2016 - 22:42

Hallo,

 

Wollte hier mal meine Lösung vorstellen. Nach vielen Recherchen hier im Forum und im Netz habe ich selbst zum Werkzeug gegriffen und aus 8mm starkem Sperrholz, einigen Leisten und selbstklebendem Autoteppich eine Abdeckung für den Kofferraum gebaut, welche auch gleichzeitig die Seitenscheiben des Softtops aufnehmen kann und trotzdem variabel bleibt, wenn man doch mehr Stauraum braucht und noch offen fahren möchte.

 

Die Abdeckung ist so konstruiert, dass die Heckfensterleiste des Softtops diese Abdeckung fixiert, so dass man bei offen abgestelltem Auto nicht einfach die Abdeckung hochnehmen kann. So bleibt der Inhalt des Kofferraumes vor neugierigen Blicken geschützt.

 

Die Seitenscheiben sind aufeinandergelegt unter die Abdeckung geschoben, wo ich in 2cm Abstand nach unten eine Lage Zeltstoff gespannt habe. Alles zusammen kann ich aber auch herausnehmen und hinter die Rücksitze stellen. Dann hat man auch wieder Stauraum nach oben.

 

Hier die Bilder dazu:

 

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Die Seitlichen Abdeckungen sind mit den Original Hardtopschrauben montiert und mit einer stärkeren Dachlatte (ebenfalls abgedeckt mit Sperrholz) untereinander verbunden. Das gibt Stabilität und den Seitenhalt.

 

Hier mit hochgestellter Abdeckung:

 

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Das Heckfenster bleibt immer aufgerollt am Softtop. Ich benutze aber zwei Stück Klettband, um es "enger" aufzurollen. Das passt dann ganz gut. Das Gestänge wird auch noch klapperfrei fixiert.

So weit meine Lösung.

 

Grüße aus Recklinghausen...

 


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#1201618 Fahrverbot Diesel

Geschrieben von Gurti an 02.02.2017 - 14:27

Liebe Benzinerfahrer und Dieselverächter, es gibt nicht den geringsten Grund sich sicher zu fühlen oder gar zur Schadenfreude. Die Benziner sind nur zufällig gerade mal nicht Gegenstand der momentanen Aktion. Warten wir einfach ab welche Sau als nächstes durch Dorf getrieben wird, sbald die Gruppe der Dieselfahrer zu klein geworden ist um damit Geld zu machen sind wieder die Benziner dran. Nach der nächsten Wahl braucht man sich ja erst mal vier Jahre keine Sorgen um Wählerstimmen machen und kann munter drauf los verbieten und abkassieren. Der dumme deutsche Wähler hat bekannt ein maximales Erinnerungsvermögen von einem halben Jahr...

Und liebe E-Auto Fans: ihr seid dann in 12 oder 16 Jahren dran...


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#1159833 Woran man(n) erkennt, einen Jeep zu fahren...

Geschrieben von wjrobby an 17.06.2016 - 19:54

Du bist mit einem Jeep unterwegs, wenn....

- dich der Tankwart allen anderen Kunden vorzieht.
- der kleine Subaru des Nachbarn sich ganz nah an den Gartenzaun drückt wenn du vorbeifährst
- deine Freunde den Zaubertrick ( schütt 10 Liter Benzin in den Tank, ich kann es verschwinden lassen ) bewundern
- die Argumente der GTI-Fahrer sich plötzlich verändern (aber meiner braucht nicht so nen großen Parkplatz)
- Regenwolken plötzlich kein Schlechtwetter mehr bedeuten
- du jede Baustelle mit Schlaglöchern und Schotterfahrbahn herbeisehnst
- Aus der Garage eine Werkstätte wird
- du dein Auto auch von unten sofort erkennst
- du dir keine Gedanken über Strassen machen musst.
- dich nervt, dass du nur so häufig tanken musst, weil der Tank mit 76 Liter viel zu klein geraten ist
- du anfängst im Garten nach Öl zu Bohren.
- der Kofferaum an eine gut sortierte Werkstatt erinnert.
- es Dir Spaß macht, die 10 Frühstücksbrötchen einzeln vom Bäcker zu holen!
- sich der Nachbar ständig über Deinen total verdreckten Stellplatz aufregt
- oder wenn er scheinheilig fragt, ob das normal ist dass die Kaffetassen zittern wenn der Jeep angelassen wird - oder ob da was am Jeep kaputt ist
- du die hübschen Beine der MX5 Fahrerin neben dir an der Ampel sehen kannst.
- wenn der beste Weg zwischen A und B über einen Berg und durch ein Schlammloch führt...
- deine bessere Hälfte weiß warum du nen HiLift spazieren fährst...
- dir zu Sylvester der Teilehändler ne "happy new year" Karte schickt...
- du die Schwiegermutter des Zubehördealers kennst...
- du dich im Winter freust das der Parkplatz mit den Schneehaufen noch frei ist...
- deine Frau sich nicht wundert dass Fahrzeugteile in der Geschirrspülmaschiene liegen...
- du überlegst ob du liften oder flexen sollst um die neuen Reifen montieren zu können...
- der Werkzeughändler dich mit einem Grinsen begrüßt...
- du überlegst Öl im Fass zu kaufen...
- du im Urlaub bemerkst das dein Verdeck und die Türen zuhause liegen...
- du dich seit wochen fragst, wo du den Teppich liegen lassen hast...
- du dich freust das deine Reifen kein Profil mehr haben weil du weißt das die nächsten mindestens 2" mehr durchmesser haben...
- du im Winter den Schneepflug überholst...
- bei Sturm umgeworfene Bäume kein Hinderniss darstellen..
- du an Parkhäusern vorbeifährst weil du weißt, dass die Decke zu tief hängt...
- du überlegst deine Garage höherzulegen...
- dein Urlaubsort in der Nähe eines Fahrgeländes liegt...
- du mit einem breiten Grinsen das Garagentor öffnest.
- du Leute kennen lernst, die genau das in sich haben, was deine alten Bekannten eine Macke nannten.
- du mehr Öle als Vitamine mit Namen nennen kannst.
- die Flex einer deiner besten Freunde wird
- du den Kreisel über- statt umfährst
- der parkende Nachbar erschrickt, sobald du deinen Motor startest
- die GTI-Fraktion ihren Motor abwürgt, da so oder so keiner den lächerlichen Ton aus ihrem 100 mm auspuff mehr hören kann
- sich Fahrzeughalter an den Kofferraum lehnen, damit man nicht mehr das farblich hervorgehobene 2.0i Power Injektion sehen kann
- dir alte Menschen die faust zeigen, da durch dein Auspuffgedröhn deren Hörgerät durchgebrannt ist
- du parkst, aber erst am nächsten Morgen bemerkst, daß du auf nachbars Gartenhaus stehst
- heimlich Sperrschilder an Waldwegen umdrehst
- den Hügelblick bekommst
- du mehr Werkzeug und Ersatzteile in den Urlaub mit nimmst, als Klamoten und Geld.
- du den Stau auf dem Feldweg neben der Autobahn umfährst,
die anderen aber nicht durch den kleinen Graben können
- die Werkstatt meint, an deiner Haustüre steht " Bank of England".
- der Nachbar seine Autoalarmanlage vorsichtshalber deaktiviert, wenn Du den Jeep zur Ausfahrt bereitstellst.
- dir alle Kinder am Strassenrand selig entgegenlächeln
- dein Boss das Gehalt an einen dubiosen Teilehändler überweist statt auf dein Konto.
- der neue Reifenhändler deine Reifendimensionen noch nie gehört hat
- der Zweitwagen garantiert "unbearbeitet" bleibt, um jederzeit die Ersatzteile des Jeeps abholen zu können.
- dein Chef sich plötzlich einen Hummer H1 kauft, um festzustellen das der im Gelände müll ist und auch nich höher is als dein JEEP
- deine Kollgen dich montags mit dem Satz begrüßen: Und, was ist am Wochenende wieder zu bruch gegangen? Oder hast du einfach nur so wieder geschraubt ?
- sich der Porschefahrer ärgert, weill jeder dein Auto anglotzt, anstatt seins...
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#1141640 Jeepverlängerung (aka Anhänger)

Geschrieben von Opak an 10.03.2016 - 15:01

Hab gestern meinen Camping-Anhänger abgeholt  :hehe:  und will ihn hier mal kurz vorstellen:

Angehängte Datei  Seite.jpg   45,4K   39 Anzahl der Downloads

Angehängte Datei  Klappe.jpg   68,28K   36 Anzahl der Downloads

Angehängte Datei  Heckklappe.jpg   64,92K   37 Anzahl der Downloads

Wichtig waren mir:

  • gebremst
  • gleiche Räder wie der JK
  • Heckklappe am Jeep muss aufgehen
  • stabiler Deckel fürs Dachzelt
  • stimmige Optik

Ich hab mir den Anhänger dann bauen lassen und denke das Ergebnis ist doch ganz ansehnlich.


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#1121897 >>> Fotos JK / JKU <<<

Geschrieben von engele an 18.12.2015 - 13:04

Schottland 2015

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#1081185 Jeep Grand Cherokee SRT

Geschrieben von AlpenTim an 03.07.2015 - 20:29

Ich glaube nicht, dass es darum geht.

 

Aus meiner Sicht - der den ollen 5,9er Block fährt - geht es um das "gewisse Etwas".

Mir ist klar, dass mich heutzutage jeder halbwegs moderne Miniatur-Turbodiesel stehen lässt, mir ist auch klar, dass genau dieser Turbodiesel vermutlich etwa 1/3 der Spritmenge durchbläst wie der 5,9er. Oder noch weniger.

So gesehen eigentlich richtig ineffizient, der fette Block.

 

Wenn, ja wenn da nur nicht das absolut geile Gefühl des Grollens unter der Haube und des sanften Wummerns beim dezenten Gasgeben wäre... dieses leichte Wanken der Karrosse beim Anlassen... die sanften Vibrationen im Standgas die durch Mark und Bein gehen... eine richtige Maschine halt. Nicht Nähmaschine.

Es besteht dabei absolut keine Notwendigkeit der Schnellste und der Vorderste zu sein, dieses ewige Gehetze und Gedränge geht mir eh auf den Senkel.

Aber für mich ist es Lebenselixier, genau dieses olle Grauguss-V8-Feeling zu spüren.

 

Komplett sinnbefreit, ich weiss, aber ich tue mir selber damit was Gutes. Das ist irgendwie ein bisschen wie leckere Schokolade essen, nur dass man vom V8 nicht fülliger wird. Man nimmt sogar noch ab. Jedenfalls um den Geldbeutel.

Und diesen Spassfaktor leiste ich mir und gönne ihn meinem Seelenheil so oft wie möglich - aktuell täglich. Da verstehe ich auch, wenn man sich für den Alltag die eine oder andere Optimierung überlegt.

 

 

Nun glaube ich, nachvollziehen zu können, dass es einem SRT-Fahrer in etwa ähnlich geht - wenn auch der neue Block nicht mehr ganz so doll wummert unter der Haube aber dafür ein rechtes Stück effizienter ist gegenüber dem 5,9er. Der ja auch kein Vergleich ist gegenüber einem richtig alten Bigblock.

Der neue dürfte aber immer noch ein wenig das "gewisse Etwas" versprühen, das einem Diesel nie wirklich gelingen wird. Mit Ausnahme eines alten V8-Diesels vielleicht.

 

Auch erwarte oder gar verlange ich keineswegs, dass das jeder versteht - so mancher wird den Kopf schütteln, oder es eben witzig finden. Die, die ebenso fühlen, verstehen es.

 

.02


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#983712 >>> Fotos JK / JKU <<<

Geschrieben von HangLoose an 26.04.2014 - 18:03

In freier Wildbahn...

 

 

 

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#1227576 Forumstreffen 2017 im Mammutpark Stadtoldendorf 16.-18.06.2017

Geschrieben von pixelbrain an 17.06.2017 - 23:43

noch ein paar schnelle Bilder :-)

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#1119090 X-DRIVE-PARCOURS (eigentlich von BMW) in Sölden

Geschrieben von jeeping_mitch an 08.12.2015 - 09:22

Hallo zusammen...

 

Vorletzte Woche waren meine Frau, unser Hund und ich in Sölden zum Skifahren.

 

Und da haben wir uns spontan mit einem guten Bekannten getroffen und zusammen den BMW-X-DRIVE-PARCOURS

 

und die zugehörige Driftstrecke mit unseren Dicken in "Augenschein" genommen...

 

Hier ein paar Eindrücke...

 

Diese Auffahrt haben wir selbst "erstellt"... :judge:  normal fährt man von rechts hoch und nach links runter :jester:

 

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Schneespiele unter Freunden:

 

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Fast & Furious - Sölden Drift :cold:

 

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Nicht wirklich eine Herausforderung:

 

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Die Arbeitsgeräte: Jeep Wrangler Rubicon + Jeep Wrangler Unlimited Polar

 

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Lass es Spritzen, Baby:

 

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Jeep-Treffen auf 2800m Höhe:

 

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Da hab ich mich mal (gezielt) festgefahren:

 

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...damit mein Freund auch mal seine Abschleppqualitäten unter Beweis stellen konnte:

 

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War ein toller Tag mit den Dicken im Schnee...

 

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Hier noch ein Video vom Drift
 

Und noch ein Video zum Thema Verschränkung


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#1205424 Fahrverbot Diesel

Geschrieben von Headman an 22.02.2017 - 19:41

 
Wer sagt den sowas?
 
Gegenthese vom Statistikversteher:
Feinstaub durch Silvesterknaller - Schall und Rauch statt akute Gesundheitsgefahr
 
Aber das ist Euch ohnehin wurscht.
Es sind ja immer die anderen ... und wenn die nicht zuerst ... Jammer und Elend.
 
Gruß
Ernst


...was erwartest Du ? Du bist hier im Jeepforum...und nicht im Veganen Twizzyforum.
Egal ist hier niemanden Nichts...hier sind Jungs und Mädels die Ihrem Hobby in Form ihres Traumwagens fröhnen und einfach nur Spaß beim Fahren, umbauen und Kontakt und Ausfahren mit gleichgesinnten haben - Menschen die ihre knappe Freizeit und schwer erarbeitetes Geld in ihr ihnen wichtiges Hobby stecken.
Nun droht man - mal wieder - mit kalter Enteignung durch die Hintertür. Selbst Leute die erst wie ich vor nun knapp 2 Jahren einen aktuellen Wagen mit damals aktueller Abgastechnik gekauft haben stehen nun im Fokus und das alles weil die Politik versagt hat! Ich werde nachdem ich mir nach über 20 Jahren wieder einen Jeep und somit meinen Traumwagen gekauft habe sicher nicht zittern und mein Auto verkaufen. Wenn Du das mit "....Euch doch Egal.." meinst dann JA - es ist mir sogar Sche....ss egal ! Ich werde wie immer zur Wahl gehen und mich entsprechend entscheiden. Ich lass mich doch nicht verarschen - Politik:" ...kauft neue Autos mit aktueller Abgastechnik!" Ja klar und weil die gleiche Politik versagt und Firmen wie VW sich nicht an Gesetzte halten ist halt jetzt der Bürger der die Zeche zu zahlen hat ?!? Ich nehme an du hast gar keinen Jeep und fährts nur mit dem Fahrrad durch die Gegend oder bist im Twizzy oder Reitclub - solltest Du doch einen Jeep haben evtl. bist Du dir ja mit der Fa Pauly einig geworden und fährts den einzige E-Jeep - gratulation! - ich glaube eher nicht....sorry, aber bei den meisten hier handelt es sich um Liebhaber die ihre Autos nicht nur fahren weil sie ein Auto brauchen - sondern weil sie es wollen - hab die Nase voll von Ökos die meinen über alle zu bestimmen was sie dürfen und was nicht - mach Dein Ding - wir machen unseres. Wünsche noch ein schönes Leben!

Sorry, aber hab die Nase echt voll von selbsternannten Ökosoldaten.😤

So und jetzt alle auf mich...Duck und weg.

Heiko


PS...hab irgendwo gelesen Strom kommt gar nicht aus der Steckdose...ob da was dran ist...? 🤔
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