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Checkliste für erste Wartung nach Kauf eines XJ


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34 Antworten

#1 Marco76

Marco76

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  • Vorname:Marco

Geschrieben 21.09.2017 - 06:07

Hallo zusammen,

 

nachdem ich mir einen 94er XJ gekauft habe, möchte ich diesen gern einmal in der Fachwerkstatt begutachten lassen, da ich mich weniger damit auskenne und ich vor habe, den Indianer nicht so schnell wieder her zu geben. :-)

 

Habt ihr ein paar Tipps bzw. Ratschläge, was man auf jeden Fall nach dem Kauf eines 23 Jahre alten Jeeps prüfen bzw. von vornherein wechseln lassen sollte?

 

Laut den mir beim Kauf übergebenen Rechnungen sind die Bremsen relativ neu und Motoröl samt Filter gab es vor 1.000 km.

 

Viele Grüße

 

Marco



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Hallo,

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#2 StyrianMichael

StyrianMichael

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Geschrieben 21.09.2017 - 06:27

Zuerst mal absolut alle Flüssigkeiten.
Motoröl (auch wenns angeblich gemacht wurde), Öle von, Getriebe, Verteilergetriebe, Differentialen, Achsen, Servolenkung, Kühlflüssigkeit...
Diese Dinge werden von den meisten einfsch garnicht getauscht, also einmal alles... Und Vertrauen zu Vorbesitzern oder den Scheckheften kann man leider sowieso nicht mehr haben...

lg

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#3 Marco76

Marco76

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  • Vorname:Marco

Geschrieben 21.09.2017 - 07:33

Okay, den Gedankengang verstehe ich.

 

Mir fällt jetzt noch der Luftfilter und eventuell andere Filter (wenn vorhanden?) ein. Aber die lassen sich doch sicher selber tauschen.

 

Viele Grüße

Marco



#4 smc

smc

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Geschrieben 21.09.2017 - 07:39

Mir erschließt sich der Sinn nicht warum man das Motoröl trotz vorhandener Rechnung nochmal wechseln sollte, außer es wurde das falsche eingefüllt...


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#5 XJ988

XJ988

    hopeless case

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Geschrieben 21.09.2017 - 07:39

Auch wenn es gemein klingt:

 

Die Begriffe wie "Fachwerkstatt"," weniger Ahnung" und "XJ" zusammen in einem Satz..........keine gute Kombination. Es sei denn Geld ist für dich ein durchlaufender Faktor.....

 

Wenn mit "Fachwerkstatt" eine Jeep-Werkstatt gemeint ist: Viel Spaß. Die Technik ist, von den Achsen abgesehen, nicht so wild; da sollte jede Werkstatt mit klar kommen die gewillt ist sich mit einem Problem zu beschäftigen - und nicht nur mit dem Diagnosegerät. Die Achsen gehen in Richtung LKW/NFZ/Agrartechnik, da gehen viele Werkstätten nicht ran. Übrigens auch die meisten Chrysler/Jeep-Werkstätten nicht.


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#6 Marco76

Marco76

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  • Vorname:Marco

Geschrieben 21.09.2017 - 07:48

Nee, Geld ist kein durchlaufender Faktor bei mir. Der XJ soll einfach nur zuverlässig laufen. Ja, ich bin kein Schrauber und meine freie Zeit geht für Haussanierung und Grundstück größtenteils drauf. Genau dafür hab ich mir den XJ und natürlich genau weil es ein XJ ist, zugelegt.

 

Ich bin gespannt auf den Termin bei der Werkstatt. Die Leute dort sind Jeep-Fans, wie ihr/ wir hier und vielleicht oder höchstwahrscheinlich auch hier im Forum. Mal sehen.



#7 Gurti

Gurti

    Wenns nicht brummt taugt es nix

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Geschrieben 21.09.2017 - 07:51

Mir fällt jetzt noch der Luftfilter und eventuell andere Filter (wenn vorhanden?) ein. Aber die lassen sich doch sicher selber tauschen.

 

Wenn das jetzt als Frage gemeint war dann ist ein alter XJ nix für dich...
 


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#8 LionRH

LionRH

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Geschrieben 21.09.2017 - 08:03

mach doch nicht gleich unmut... wenn er bei der haussanierung aktiv bei ist kann er keine zwei linken Hände haben und alles außer motor und getriebe ist erlernbar für den Leihen. die alten kisten sind so logisch aufgebaut das man da mit ein wenig hilfe und ferndiagnose gut weiter kommt.

die aussage amdas er sich mehr mehr ums Häuschen kümmern möchte kann ich nachvollziehen, aber er wird sich dem kleinen schon beugen ^^

bei mir hat ne jeep vertragswerkstatt weiter geholfen auch wenn du nur die neuen kisten verkaufen. hab Glück das der meister seinen ersten wrangler 87 gekauft hat und er hin und weg war vom TJ... SOO einen musst du finden, der gibt dir dann auch ne korrekte Einschätzung zum zustand deines wagens!
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#9 Marco76

Marco76

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Geschrieben 21.09.2017 - 08:21

@ LionRH

Danke für deine Rückenstärkung!

Ich denke, genau so jemanden dort gefunden zu haben. Es sind selber Jeep-Liebhaber, die das Hobby zum Beruf .....usw.

 

Außerdem geht es nur um eine 'erste' Bestandsaufnahme. Ich habe schon vor, selber bei der Technik das Wagens durchzusteigen. Das ist ja das Schöne bei den alten Jeeps!

 

@ Gurti

Ich hatte noch keine Zeit groß, mich mit dem XJ zu beschäftigen. Aber der Wille ist da!

Jeder hat und muss ja schließlich irgendwann angefangen haben, an den Kisten herum zu schrauben. Der eine früher, der andere später.

Genau an DEM Punkt bin ich eben jetzt erst... und hoffe auf helfende Auskünfte aus diesem Forum (naja, sonst wäre ich nicht hier).

Außerdem hoffe ich auf Toleranz bei Premiummembern wie dir, Gurti, auch bei Fragen, die dir wahrscheinlich schon weh tun, sie zu lesen.

Alles wird gut.

 

Viele Grüße

Marco

 

 



#10 wjrobby

wjrobby

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Geschrieben 21.09.2017 - 08:57

Ich denke, genau so jemanden dort gefunden zu haben. Es sind selber Jeep-Liebhaber, die das Hobby zum Beruf .....usw.

Viele Grüße
Marco
 
 


Hallo Marco...

Wenn du in deiner Gegend eine solch kompetente Werke mit Leidenschaft für alte Jeeps zu bezahlbaren Preisen gefunden hast, dann ist es DEINE HEILIGE PFLICHT diese uns hier kund zu tun..

Ich spreche nicht für mich; ich spreche für ALLE Forianer aus deinem Umfeld, die auch mal Hilfe vom Freundlichen brauchen..

Also bitte; immer her mit dem Wissen...

Gruß Robert.

#11 Marco76

Marco76

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Geschrieben 21.09.2017 - 09:30

Hallo Robert,

 

sobald ich einen Eindruck habe, der auf Tatsachen basiert, komme ich deiner Aufforderung nach. Momentan ist das nur 'angelesenes Wissen' und ein erstes nettes Gespräch am Telefon.

 

Grüße

Marco


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#12 wjrobby

wjrobby

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  • Vorname:Robert

Geschrieben 21.09.2017 - 10:05

Ok :top:

#13 Gurti

Gurti

    Wenns nicht brummt taugt es nix

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Geschrieben 21.09.2017 - 11:32

Ist ja nicht böse gemeint, Marco, nur eine Warnung. Natürlich fängt jeder mal klein an, aber auf dem Niveau "kann man den Lufi selbst wechseln und gibt es noch andere Filter?" machst du mehr kaputt als heile. Bei aller Hilfsbereitschaft hier im Forum, natürlich auch von mir, wirst du viele Hilfen nur teilweise oder falsch verstehen und u.U. dadurch etwas kaputtmachen weil der gutmeinende Helfer irgendeine Selbstverständlichkeit nicht extra erwähnt hat.

Was du brauchst ist ein verständiger Schrauber dem du erst mal über die Schulter schaust, den Jeep zur Reparatur abgeben und nachher wieder abholen bringt nur den Lerneffekt das es sehr teuer ist. 

 

Ein über 20 Jahres altes Auto selbst in Schuss zu bringen und zu halten ist garantiert nichts für so einen Anfänger, da wird viel Geld in die Kasse der günstigen (und hoffentlich guten) Werkstatt fließen, auch um die vom interessierten Anfänger angerichteten Schäden zu reparieren... Die Jeeps sind hauptsächlich so günstig weil die Reparaturkosten in den Werkstätten jedem der es nicht selbst machen kann die Haare vom Kopf fressen.

 



#14 Elvislebt

Elvislebt

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Geschrieben 21.09.2017 - 12:08

Wenn das Haus saniert ist, sanierst den XJ. Ganz einfach. (Erfahrungswert) :wave:



#15 Bodo

Bodo

    Überzeugungstäter

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Geschrieben 21.09.2017 - 14:24

... ich hatte mal so ein Statement als Regel nach dem Kauf eines gebrauchten XJ.

Das steht auch irgendwo im JF.de ... nur ich finde es nicht mehr.

 

Summiert lautete das ungefähr so:

1.) Öl im Motor (mit Filter)

2.) Öl in ATG & VTG (mit Filter)

3.) Öl in den Achsen mit Zusatz

4.) Luftfilter (Kontrolle)

5.) Kühler (inkl. Kühlerdeckel)

6.) Termostat im Kühlkreislauf (ist preiswert)

7.) WaPu (ist preiswert)

6.) Hauptscheinwerfer (Kontrolle)

7.) Relais-Steuerung für Scheinwerfer

8.) ...

 

... und wenn Zeit ist den NSS (=Neutral Safety Switch) neu fetten B)

 

 

Wenn man an den Kühler geht, sollte man vielleicht vorher eine Runde mit BARS Nural oder
Vergleichbaren fahren. Danach kräftig spülen ... insbesondere auch gegen die Pumprichtung.

 

Subjektiv bleiben dann neben der braunen Pest nur noch wenige Ansatzpunkte
- OT-Geber

- Größerer Ölkühler für das ATG

damit ein XJ das ewige Leben hat :coolman:
 



#16 ElGolea

ElGolea

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  • Vorname:Jens

Geschrieben 21.09.2017 - 18:29

... ich hatte mal so ein Statement als Regel nach dem Kauf eines gebrauchten XJ.

Das steht auch irgendwo im JF.de ... nur ich finde es nicht mehr.

 

Summiert lautete das ungefähr so:

1.) Öl im Motor (mit Filter)

2.) Öl in ATG & VTG (mit Filter)

3.) Öl in den Achsen mit Zusatz

4.) Luftfilter (Kontrolle)

5.) Kühler (inkl. Kühlerdeckel)

6.) Termostat im Kühlkreislauf (ist preiswert)

7.) WaPu (ist preiswert)

6.) Hauptscheinwerfer (Kontrolle)

7.) Relais-Steuerung für Scheinwerfer

8.) ...

 

... und wenn Zeit ist den NSS (=Neutral Safety Switch) neu fetten B)

 

 

Wenn man an den Kühler geht, sollte man vielleicht vorher eine Runde mit BARS Nural oder
Vergleichbaren fahren. Danach kräftig spülen ... insbesondere auch gegen die Pumprichtung.

 

Subjektiv bleiben dann neben der braunen Pest nur noch wenige Ansatzpunkte
- OT-Geber

- Größerer Ölkühler für das ATG

damit ein XJ das ewige Leben hat :coolman:
 

 

Warum man den Kühler einfach so auf Verdacht tauschen sollte, erschließt sich mir nicht. Das kann man machen, wenn er undicht wird, aber erst dann. Lieber in neue Zündkerzen und nach x0.000 km in neue Zündkabel investieren, das ist auch turnusmäßig im Scheckheft vorgesehen. So gesehen, könnte man das bei einem 23 Jahre alten Auto genau jetzt mal machen.



#17 Bodo

Bodo

    Überzeugungstäter

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  • Vorname:Bodo

Geschrieben 21.09.2017 - 20:15

 

Warum man den Kühler einfach so auf Verdacht tauschen sollte, erschließt sich mir nicht. Das kann man machen, wenn er undicht wird, aber erst dann. Lieber in neue Zündkerzen und nach x0.000 km in neue Zündkabel investieren, das ist auch turnusmäßig im Scheckheft vorgesehen. So gesehen, könnte man das bei einem 23 Jahre alten Auto genau jetzt mal machen.

 

@Jens - im Prinzip hast Du Recht, man muss keinen meiner vorstehend angesprochenen Punkte
einfach so auf Verdacht angehen.
Da Du den Kühler ansprichst - so 14 Jahre oder 180'km ist da meine Regel B) mir taugt das wirklich.

 

Gefühlt hast Du meinen Ansatz nicht verstanden - das Zeugs, was ich genannt habe, sollte man machen,
wenn man es einplanen kann. Weil wenn es überraschend kommt :cry: ist es meist aufwendiger & teuer.

Meist teuer auch in Bezug von den möglichen technischen Folgekosten und sonstigem Folgeaufwand  :frust:

Denn so eine WaPu kostet gefühlt einen 50er, aber im Motor wird ein Problem schnell auch mal 4-stellig.
Nur das muss jeder selbst wissen - ich will da keinen 'belehren' .... :coolman:

Das von Dir angesprochene Zündzeugs ... ist bei 'Nichtfunktion' relativ harmlos von den Folgekosten.
Genaugenommen hat man in ein paar Minuten wieder hingebogen - ein Griff ins Regal ... :angel:

Zumindest habe ich so ein Regal  :inlove:

 

Noch mal zum Kühler - undicht ist nicht das Thema. Gefühlt ist eher das Problem, wenn er 'dicht' wird ... .
Man 'plagt' den Jeep im Gelände, der 4.0 darf arbeiten ... und bis man zuhause ist, ist die Kopfdichtung hin.

In der Sekunde fallen mir 2 XJ-4.0-Mod`97 ein, die in den letzten ca. 3 Monaten aus thermischen Gründen
'irgendwo' in der Ferne ausgefallen sind   :shocked:  ... beide können von geplatzten Kühlerschläuchen berichtet
und gefühlt haben beiden R6 auch den Kopf unten gehabt, ... :motz:
Der eine Indianer läuft wieder, der andere wahrscheinlich noch nicht.

Den ganzen Spaß gab es bis zum 'Plob' kostenfrei, wahrscheinlich auch weil die Kühler dicht blieben.

Ich weiß - die Technik hat 2 Jahrzehnte gehalten, warum soll sie jetzt ausfallen :hehe:

 

Man sehe mir ein bisschen Sarkasmus nach und die zwei 'Leidensgenossen' mögen mir das Aufgreifen
Ihrer schmerzlichen Erfahrung verzeihen  :smilewinkgrin:

 

Gruß,
Bodo

 

 

 

 

 



#18 Marco76

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Geschrieben 22.09.2017 - 08:11

Vielen Dank für eure Antworten! Werde eure Tipps mitnehmen bzw. selber umsetzen.

 

VG Marco



#19 ElGolea

ElGolea

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Geschrieben 22.09.2017 - 09:02

Hallo Bodo,

alles gut, ich kann Dir schon folgen, es gibt Dinge die tauscht man, wenn man sowieso irgendwo dabei ist. Als neulich an meinem die Wasserpumpe ersetzt werden musste, kam der Thermostat als "Centartikel" auch gleich neu, es war ja ohnehin schon alles auseinandergebaut bzw. freigelegt. Und als der obere Kühlwasserschlauch ersetzt wurde, weil er inkontinent war, kam auch der untere neu rein, denn er ist vermutlich genauso alt gewesen.


Dieser Beitrag wurde von ElGolea bearbeitet: 22.09.2017 - 09:03


#20 Marco76

Marco76

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Geschrieben 02.10.2017 - 06:00

Hallo zusammen,

 

habe meinen XJ zurück aus der Reparatur. Ich denke, er war in sehr guten Händen. (Fachwerkstatt: Eulitz Motors in Grimma b. Leipzig)

 

Auf der gemeinsamen Probefahrt zu Beginn habe ich auf das Klopfen bei Lastwechsel und im Schiebebetrieb aufmerksam gemacht (war aber auch nicht zu ignorieren). Außerdem 'heulte' die Hinterachse hörbar ab 60km/h (das hatte ich nicht gehört, dachte das kommt von der AT-Bereifung). Dann ließ sich der 4L-Modus überhaupt nicht schalten, nur mit viel Geduld und Kraft. Erste Diagnosen.... Kreuzgelenke vorn und hinten prüfen, Lager eingelaufen, VTG-Schaltgestänge prüfen/einstellen....

 

Am Ende war es keine Materialschlacht. Es wurde nur das Nötigste erledigt. Eine Stange Geld hab ich trotzdem gelassen. Ich bin aber froh, dass nun ein soldier 'Grund' in einem XJ drin ist. Das Fahren ist auf jedenfall ein ganz anderes als vorher. Viel entspannter. :-)

 

Was wurde letztlich gemacht? 

Durchrütteln des ganzen Fahrwerkes, danach Ersetzen der Kreuzgelenke li. und re. an VA (da konnte man ordentlich wackeln)

Ölwechsel: Motor, VTG, VA, HA

VTG-Schaltgestänge ausrichten

Das heulende Geräausch kam von einem ÖLmischmasch im Diff der HA und nicht von eingelaufenen Lagern.

Am Ende wurde noch der Unterboden nachkonserviert.

 

Ich bin zufrieden mit der ganzen Abhandlung. Es war sehr transparent, man konnte sich gut unterhalten, kein Zeitdruck.

 

Eure anderen, nicht umgesetzten Tipps (wie Luftfilter, Thermostat (Kühlkreislauf), Zündkerzen, -kabel) werde ich selber in Angriff nehmen.

 

VG

Marco



#21 cherokee xj

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Geschrieben 02.10.2017 - 07:14


 

Was wurde letztlich gemacht? 

Durchrütteln des ganzen Fahrwerkes, danach Ersetzen der Kreuzgelenke li. und re. an VA (da konnte man ordentlich wackeln)

Ölwechsel: Motor, VTG, VA, HA

VTG-Schaltgestänge ausrichten

Das heulende Geräausch kam von einem ÖLmischmasch im Diff der HA und nicht von eingelaufenen Lagern.

Am Ende wurde noch der Unterboden nachkonserviert.

 

 

Und warum wurde das Öl im ATG nebst dortigem Filter nicht gewechselt ?
 



#22 Marco76

Marco76

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Geschrieben 02.10.2017 - 11:25

Keine Ahnung, jetzt wo du es sagst... :mellow:



#23 XJ988

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Geschrieben 02.10.2017 - 15:42

Ölmischmasch in der Achse klingt auch nicht grad so toll.

 

Ich gehe mal davon aus daß Wasser reingekommen und mit dem Öl eine Emulsion gebildet hat - neben dem Effekt daß es Geräusche verursachen kann ist die Schmierwirkung deutlich reduziert, wenn nicht gar die Lager teilweise Korrosionsschäden davongetragen haben.

Aber das wirst Du merken, mach dir da erstmal keinen Kopf drum.



#24 cherokee xj

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Geschrieben 02.10.2017 - 16:50

Wenn wirklich Wasser in der Achse war und noch einige Zeit damit gefahren

wurde, kommt zeitnah auch eine Revision des Differentials.

 

Im günstigsten Fall bleibt es beim Lagerwechsel und ggf. neuer Trac-Lock.

 

Im worst-case kann da aber auch noch ordentlich was drauf kommen...

 

( Kompletter Korb incl. Pinion )



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#25 Elvislebt

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Geschrieben 02.10.2017 - 17:32

Vielleicht hat auch der Vorgänger  tatsächlich seit Jahren das Öl in den Achsen nicht gewechselt und nur auf Verdacht und bei Geräusch FM rein- bzw. nachgeschüttet. Da soll dann eine schöne braunschwarze seltsame Masse austreten. Wie mir mal vom Freundlichen mitgeteilt wurde, soll es sowas geben.

 






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