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Standgas zu gering, springt schlecht an bei Temperatur


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10 Antworten

#1 Skrobolli

Skrobolli

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Geschrieben 09.07.2018 - 02:31

Hallo zusammen,
 
Habe seit kurzen einen YJ 2,5l Bj 1991 . Mir ist aufgefallen das wenn ich z.b. an einer Ampel stehe , der Wagen manchmal recht unruhig läuft.
Dann ist mir aufgefallen, dass wenn ich etwas mehr Gas gebe, das Problem sofort weg ist.
Kann es sein das er ein zu geringes Standgas eingestellt hat ? Und wie kann ich das wenn hochregeln?
Habe mal auf die Drehzahl geachtet. Die liegt dann immer so knapp über 600 rpm.
Beim Starten , also wenn er noch kalt ist, liegt die immer so bei 800 rpm. Hier fühlt sich das auto auch viel ruhiger an.
 
Dann habe ich manchmal nach längeren Touren das Problem, dass der Wagen schlecht anspringt. Das Auto ist also noch warm,und nur wenn ich ein ganz kleines bisschen Gas gebe, ´geht der Motor sofort an. Ein hauch reicht da komplett aus.
 
Daher meine Vermutung , das dass Standgas zu gering eingestellt ist. Muss man da was am Steuergerät machen? Oder kann man das auch anders beheben?.
 
Ich hoffe ich trette hier keinem auf die Füße oder sowas. Ich bin relativ neu in dem Thema, und kenne mich noch nicht so aus .
Bin für jeden Tipp sehr dankbar.



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#2 Eagle Eye

Eagle Eye

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Geschrieben 10.07.2018 - 08:05

Hallo.

 

Hier sollte eine Reinigung der Drosselklappe incl. Stellmotor bzw. -Poti

Abhilfe schaffen.

 

Auch als Nicht-Profi ist das kein Hexenwerk und läßt sich

innerhalb einer Stunde bewerkstelligen.

 

VORSICHT: den Stellmotor nicht von Hand reindrücken oder herausziehen.

 

Einfach ausbauen, etwas mit WD40 baden und reinigen.

Ebenso mit der Verkrustung an der Drosselklappe

und dem drum herum



#3 Skrobolli

Skrobolli

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Geschrieben 10.07.2018 - 15:29

Erstmal danke für deinen Tipp.

Kannst du mir evt. noch ein paar genaueren infos geben? Worauf muss ich genau achten beim Stellmotor?

Wie baue ich das am besten aus ? muss ich mir Markierungen machen? Was kann ich Falsch machen?

Danke schon einmal für deine Hilfe und deine Gedult :rofl:  



#4 XJ988

XJ988

    hopeless case

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Geschrieben 10.07.2018 - 15:42

Du musst nur darauf achten daß Du den Pilzkopf nicht mit Gewalt bewegst - weder drehen noch drücken oder ziehen. Sonst eigentlich nichts was gesondert erwähnt werden muß.
Ausbau am besten durch die geöffnete Motorhaube, alles andere wär Unsinn. Der IAC ist mit zwei Schrauben am Drosselklappengehäuse verschraubt, die schraubst Du ab und ziehst das Teil vorsichtig raus. Vorsichtig deshalb weil der Kanal mit Ölkohle z.B. vollgerotzt sein könnte - die führt zum Einen zu deinem Problem, zum Anderen könnte dadurch der Pilzkopf in dem Kanal blockiert werden - und beim Ausbau ziehst Du dann ungewollt an selbigem.

Neben dem ausgebauten Teil sollte sinnvollerweise auch der Kanal in dem er sitzt gereinigt werden, am einfachsten macht sich das wenn man das ganze Drosselklappengehäuse demontiert.

Dieser Beitrag wurde von XJ988 bearbeitet: 10.07.2018 - 15:45


#5 Skrobolli

Skrobolli

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Geschrieben 11.07.2018 - 02:40

Alles klar, habe mir ein paar Videos online angesehen. Ich denke ich bekomme das hin. Vielen Dank für die Tipps. Ich werde es morgen mal versuchen und gebe euch dann eine Rückmeldung.

Evt. werde ich ein paar Fotos machen um das ganze mal zu dokumentieren. Denke das der ein oder andere da acuh mal dran muss.


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#6 Skrobolli

Skrobolli

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Geschrieben 11.07.2018 - 14:22

So, ich habe mich Heute morgen dann mal an meine erste Operation am offenen Herzen heran getraut.

Ich habe auch nen häufen Fotos gemacht, leider sind diese alle viel zu groß, sodass es mit dem Hochladen sehr schwierig wird.

 

Aber mal zum Ablauf. 

Erst den großen Schlauch vom Filter in den Ansaugstutzen ausgebaut.

Der erste Eindruck vom inneren,... sieht garnicht so schlimm aus. Alles relativ sauber von innen.

Danach habe ich die Stecker vorsichtig entfernt. Gut fand ich , das diese farblich gekennzeichnet sind. So kann man diese nicht so schnell verwechseln.

Das Gaszug ging auch relativ leicht runter. Mit einem Schraubenzieher etwas Hebelwirkung und schwupp,... das Teil war ab.

Jetzt die 4 Schrauben vorsichtig gelöst und an die Seite gelegt.

Das Gehäuse konnte aus h relativ leicht herausgenommen werden. 

Die Dichtung war noch vollkommen in Ordnung, und ist auch komplett heil geblieben.

Das Gehäuse war von der Unterseite ,dann doch schon etwas dreckig. Also war der Ausbau dann doch nicht ganz umsonst.

Danach habe ich den "Standgasmotor" ausgebaut und der war mal richtig dreckig. Auch das Loch worin er verbaut war, war mega vollgerotzt.

Daher habe ich mich direkt gefreut das die Uhrsache gefunden war.

Alles schön mit Aceton und eine sehr weichen Pinsel gesäubert, ohne Iwo Druck auszuüben.

Danach alles wieder schön getrocknet und im Anschluss wieder eingebaut. Dabei ist mir das kleine Rohr welches vom Filter in den Motorblock geht, gebrochen. Also das auch noch schnell kleben und mit einem großen Schrumpfschlauch fixieren und alles andere Weiter einbauen.

Hatt alles in allem sehr gut geklappt. Daher war ich auch guter dinge , dass alles wieder läuft wie es soll.

 

Den Wagen gestartet, dieser sprang auch sofort wieder an. Toll !!!

Die Drehzahl war bei anfangs knapp 1000rpm, ging aber Innerhalt von 30 sec. schön runter auf 900rpm.

Der Wagen lief super ruhig ohne stottern oder der gleichen. 

 

Als ich den wagen dann anließ, um ihn auf Temperatur zu bringen, merkte ich relativ schnell das die Drehzahl wieder weiter gefallen ist.

Je mehr die Temperatur stieg, umso weiter ging die Drehzahl wieder herunter.

Diese pendelte sich dann Iwo zwischen 600 - 700 rpm ein. Das ist einfach viel zu wenig. Der Wagen läuft total unruhig und ruckelt leicht.

 

Schei.....!!!!

 

Na ja ,... nur was mache ich jetzt. Klar ich habe das nicht umsonst gemacht. Ich habe dadurch Erfahrung sammeln können im Umgang mit meinem Jeep. Aber leider ist das Problem noch nicht behoben.

 

Habt Ihr noch ne andere Idee? 

 

Der kleine Motor kann ja nicht defekt sein, weil er ja am Anfang super gelaufen ist und genau das gemacht hat ,was er soll.

 

Jetzt bin ich wieder bei Null  :a060:

 

 



#7 Kardan06

Kardan06

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Geschrieben 11.07.2018 - 18:12

Reinigen ist ja nie verkehrt. :) Wenn das Problem temperaturabhängig auftritt, wird das Steuergerät vielleicht nicht mit den richtigen Temperaturdaten  gefüttert. Sofern beim YJ schon vorhanden (ich habe nur Unterlagen zum TJ) müssen bei der Leerlaufregelung der Kühlmitteltemperaturfühler und der Ansauflufttemperaturfühler mitspielen.



#8 Skrobolli

Skrobolli

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Geschrieben 11.07.2018 - 21:25

Ok,...also muss ich mal danach suchen? Am liebsten wäre mir ne Stellschraube, wo ich das Srandgas einfach hochregeln könnte :jester:



#9 Skrobolli

Skrobolli

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Geschrieben 17.07.2018 - 17:32

So habe dann nach einem Treffen mit andere Nicht Jeepern den Tipp bekommen doch auch mal die Zündanlage zu erneuern. Zündkerzen,Verteilerkappe, Verteilerfinger und Leitungen. Material ist bestellt ,... mal sehen ob das hilft.

#10 Kardan06

Kardan06

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Geschrieben 17.07.2018 - 19:27

Der Tipp wird gerne gegeben. Ich habe auch noch ein eigentlich brauchbares Zündgeschirr und eine völlig intakte Zündspule auf Vorrat liegen, weil die Auswirkungen eines kaputten Kraftstoffdruckregelers nach Expertenmeinung auf eine defekte Zündanlage zurückzuführen waren. :wave: Immerhin sind die Teile nicht so teuer, die Arbeit schnell gemacht und irgendwann wäre das ja eh fällig....



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#11 Sarge

Sarge

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Geschrieben 17.07.2018 - 19:41

Schaden kann das nie...
Habe mal meinen Krümmer getauscht und danach wolle er nicht mehr.
Habe Stunden nach dem Fehler gesucht und dann, weil ich's eh noch liegen hatte und was sinnvolles machen wollte, Zündung ab Finger bis Kerze neu gemacht.
Danach sprang er ohne zucken an, aber die hatte ich vorher nicht mal angefasst.


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