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Medium Stall oder Low Stall für 45rfe?


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7 Antworten

#1 Kumara

Kumara

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  • Vorname:Marco

Geschrieben 22.09.2018 - 01:01

Hallo ATG kenner,

nach nun mehr 398000km hat sich mein Wandler in den Ruhestand befördert.
D.h. wenn ich an einer Ampel anhalten muss, verhält er sich wie ein Countdown, 1000rpm...650rpm...500rpm...350rpm... Motor aus. Also ist der Wandler defekt (verklebt, Kuppelt nicht mehr aus).

Bei meiner Suche nach einen "neuen" (fabrikneu scheint es keine zu geben), stoße ich immer wieder auf die Optionen "Low Stall" oder "Medium Stall".

Welche Variante würdet ihr für den Kleinen 4,7er (223ps) empfehlen, und warum.

Danke

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Hallo,

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#2 cherokee xj

cherokee xj

    You are good in what you do, if you do it with passion

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  • Vorname:Micha

Geschrieben 22.09.2018 - 01:50

Hallo Marco,

 

für deinen 4.7er benötigst du die Ausführung "Medium Stall".

 

"LowStall" ist für das 45RFE vom 5.7er Hemi !

 

Gruß

 

Micha


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#3 XJ988

XJ988

    hopeless case

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Geschrieben 22.09.2018 - 09:40

Die Diagnose beruht auf Erfahrung......oder findet man irgendwo den Zusammenhang dieser Symptome mit dieser Ursache bestätigt?



#4 Clonecommandercody

Clonecommandercody

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Geschrieben 22.09.2018 - 12:09

Hi,

Fehlercodes vorhanden?

 

Getriebeölstand passt?

 

Nicht im Limp-mode ?

 

Wenn der lockup nicht öffnet hättest du im normalen Fahrbetrieb und beim Einlegen der Fahrstufen D oder R aus N oder P

extrem harte Schaltrucke.

Ist das so?

Dann würde ich erstmal das entsprechende Solenoid prüfen/tauschen und die Stecker/Kabelverbindungen

einer Kontrolle unterziehen.

 

Die Wandlerüberbrückungskupplung sollte normal schon unterhalb von 75 Km/h (47 mls) ausrücken und nicht erst beim Anhalten.

Beim Bremsen geht die automatisch raus.

 

Beim Automaten ist auf D immer ein Gang drin und die entsprechende Kupplung geschlossen. Auch im Stand.

 

Bleibt der Motor an, wenn man beim Ausrollen in N schaltet ?

Schaltet er beim Ausrollen überhaupt runter ?

 

Ist die Drehzahlabsenkung kontinuierlich, oder in Sprüngen ?

1000rpm...650rpm...500rpm...350rpm... Motor aus.

Wenn in den genannten Sprüngen, dann entspricht das in etwa den Übersetzungsstufen.

 

1.Gang 3.00 

2. Gang (Hochschaltung)1.67:1

2. Gang (Rückschaltung) 1.50:1

3. Gang 1.00:1

4.Gang 0.75:1

Rückwartsgang:3.00:1

 

Evtl schaltet die AT im Stand ungewollt hoch (oder gar nicht erst runter in den 1.) und kann die Drehzahl bei Standgas wegen der

längeren Übersetzung gegen den Widerstand des (intakten) Wandlers unterhalb des stallspeeds nicht halten.

Also Lockup-Solenoid, Steuergerät oder diverse Sensoren als Ursache möglich.

 

Ansonsten wären da auch noch ganz klassisch Zündanlage (Kerzen vor allem) /Ansaugung/Lambda oder Leerlaufsteller im Verdacht.

 

Gruß, Oli

 

 

 

 

 

 

 


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#5 Kumara

Kumara

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Geschrieben 22.09.2018 - 22:29

Hallo Olli,

 

danke für deine ausführliche Antwort.

 

Fehlercodes vorhanden?

Unbekannt, da ich mit Torque nur an das Motorsteuergerät komme

 

Getriebeölstand passt?

Ja, und auch vor einem Monat aus dem Grund gewechselt

 

Nicht im Limp-mode ?

???

 

Wenn der lockup nicht öffnet hättest du im normalen Fahrbetrieb und beim Einlegen der Fahrstufen D oder R aus N oder P extrem harte Schaltrucke.

Ist das so?

Klares Nein, selbst bei der Laufleistung schaltet er Butterweich

 

Bleibt der Motor an, wenn man beim Ausrollen in N schaltet ?

Ja

 

Schaltet er beim Ausrollen überhaupt runter ?

Ja

 

Ist die Drehzahlabsenkung kontinuierlich, oder in Sprüngen ?

kontinuierlich



#6 Clonecommandercody

Clonecommandercody

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Geschrieben 23.09.2018 - 11:00

Fehlercodes vorhanden?

Unbekannt, da ich mit Torque nur an das Motorsteuergerät komme

Die Getriebesteuerung ist im Motorsteuergerät integriert

Ein präventiver ECU-Reset kann mit Sicherheit nicht schaden.

 

Getriebeölstand passt?

Ja, und auch vor einem Monat aus dem Grund gewechselt

Filter richtig eingesetzt ?, Schau mal nach Luftblasen am Peilstab.

Ölkühler mit durchgespült? Rücklaufventil kontrolliert?

 

Nicht im Limp-mode ?

???

=Notlauf (nur 3.Gang)

 

Wenn der lockup nicht öffnet hättest du im normalen Fahrbetrieb und beim Einlegen der Fahrstufen D oder R aus N oder P extrem harte Schaltrucke.

Ist das so?

Klares Nein, selbst bei der Laufleistung schaltet er Butterweich

Also ist der lockup selbst nicht mechanisch verklemmt und die Ursache liegt eher an

der hydraulisch/lektronischen Steuerung.

Der Lockup-Solenoid ist auf dem Ventilsteuerblock (Öl raus, Wanne ab)

Das Lockup Valve ist bei der Ölpumpe montiert (Getriebe muß dafür raus)

TPS/CPS/Speedsensoren könnten auch noch beteiligt sein.

Oder klemmende/schwergängige/undichte Hydraulikkolben

 

Bleibt der Motor an, wenn man beim Ausrollen in N schaltet ?

Ja

Mal mit ein/ausgeschalteter Klima versucht? (Störgröße)

Bei AC on 650rpm, bei AC off 500rpm Leerlaufdrehzahl wäre normal.

Evtl sind die Regelsonden träge, der Leerlaufsteller verdreckt.

 

Das Lockup-Valve wird aktiv gesteuert, ohne Spannung ist das offen.

Also klemmt das nicht dauerhaft, da beim Einlegen von D der Motor sofort abwürgen würde.

Geht dein Bremslicht?

 

Lange Rede, kurzer Sinn,

Ansonsten wären da auch noch ganz klassisch Zündanlage (Kerzen vor allem) /Ansaugung/Lambda oder Leerlaufsteller im Verdacht.

Erstmal schauen obs am Motor liegt, Sterbende Sensoren lassen so manchen

Spuk erscheinen.

Schwache Zündspule ,korrodierte Massekabel, altersschwache Batterie erst mal ausschliessen, bevor du

mit neuem Wandler die alten Probleme hast.

 

Mein Z ging kurz nach Erwerb warm an der Ampel oder in langsamen Kurven auch immer aus,

Neue Kerzen incl Kabel, und alles wieder OK

 

 

 

 

 

 

 



#7 Det65

Det65

    Jetzt erst recht

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Geschrieben 23.09.2018 - 11:36

Der WJ hat ein separates Getriebesteuergerät....ich würde mal die Schlüsselmethode probieren!!



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Hallo,

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#8 Clonecommandercody

Clonecommandercody

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Geschrieben 23.09.2018 - 12:17

Irgendeinen P07xx würde aber als Busmeldung in der ecu

gespeichert werden




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