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2,1 TD & 2,5 TD Kaufberatung


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30 Antworten

#1 Yukon

Yukon

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Geschrieben 08.11.2018 - 12:58

Hallo liebe Jeepmenschen! ;)

Bin ganz neu hier und bräuchte ein wenig Hilfe...

 

Ich stehe kurz davor mir einen älteren Jeep Cherokee zuzulegen, nachdem ich schon immer damit geliebäugelt habe. Aber man liest ja so viel und hört so viel und da ist dann manchmal auch recht schnell die Euphorie verflogen bzw. hat die Vorsicht bisher immer die Oberhand behalten. 
Aufgrund der hohen Erhaltungskosten eines Benziners kommt für mich eigentlich nur ein Diesel in Frage. Und vom VM Turbodiesel-Motor mit 85kW hört man ja sogut wie nichts Gutes leider... Er sei unzuverlässig und stirbt recht schnell einen teuren Zylinderkopftod, sagt man oder liest man... 
Ich werde mir demnächst einen Diesel mit Renault Motor (64kW) mit Erstzulassung 1987 ansehen. Angeblich in sehr gutem Zustand. Habe jetzt mal ein wenig im Netz über den Motor recherchiert - klar, Bäume wird man damit keine ausreißen können und auch keine schweren Hänger bergauf ziehen, aber darum gehts mir auch gar nicht so. So richtig viel offroad würde der wohl eh nicht genutzt sondern in erster Linie für Waldwege oder für winterliche Fahrverhältnisse. 

Mein Frage wäre nun, auf was ich ganz besonders achten muss wenn ich mir einen solchen Jeep ansehe und worauf ich bei der Probefahrt und beim Blick unten rum schauen muss. Rost ist ja auch immer ein großes Thema bei den Jeep. Hab gehört, die Plattfedern sind auch oft kritisch und diverse Simmeringe... was kann ich ohne Hebebühne oder spezielles Werkzeug/Gerät überprüfen und worauf muss ich aufpassen? Ich bin kein Mechaniker und bastle hobbymäßig sonst nur ein wenig an meinen älteren Volvos.

Mich würden auch eure Erfahrungen mit dieser Motorisierung oder mit diesem Baujahr/dieser Baureihe interessieren! 
Ich danke schon mal im Vorhinein für nützliche Hinweise und gute Ratschläge! :)

 

lg Christoph


Dieser Beitrag wurde von Dave1989 bearbeitet: 09.11.2018 - 11:47
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#2 Urgestein

Urgestein

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Geschrieben 08.11.2018 - 14:22

Hi Christoph
Ich fahre den VM seit 15 Jahren so gut wie ohne Probleme.
Anderst als viele die diese Maschine verteufeln ohne sie je gefahren zu haben kenne ich die 4 Litermotoren ebenfalls ganz gut. Die sind nicht wirklich besser oder problemloser.
Die Renaultmaschine kenn ich nicht. Glaub aber das du mit dem VM besser fährst. Die Fahrwerke und Buchsen der alten Cherokee sind mwistens hinüber und auch Rost ist bei vielen, genau wie die Elektrik oft ein Problem.
Ich würde nur einen Cherokee kaufen der nachweislich gewartet wurde, augenscheinlich gut aussieht und an dem alles funktioniert. Und trocken sollte er sein.
LG Hartmut


#3 XJ988

XJ988

    hopeless case

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Geschrieben 08.11.2018 - 14:27

87er wäre okay wegen dem H-Kennzeichen - ansonsten wäre der 2.1td ein Grab für viele Groschen --> Steuer irgendwo bei 648 bis 800€.

 

Für Offroad ist der gar nicht so schlecht, zumindest wenn man nicht heizen sondern kontrolliert fahren will.

 

Achte auf die Temperaturentwicklung bei der Probefahrt, schau dir den Ausgleichbehälter an - der platzt gern mal, ist aber der gleiche wie beim 4.0l nonHO.

 

Rost ist das entscheidende Thema - alles andere wie Buchsen etc. lassen sich tauschen.

 

Aber ganz ehrlich? Ich würde mir wohl nicht wieder den Diesel kaufen......wenn XJ dann 4.0.



#4 XJ988

XJ988

    hopeless case

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Geschrieben 08.11.2018 - 15:48

Aber Du hättest mit dem 2.1er ein sehr seltenes Stück, nahezu ein Unikat - allerdings eines das sonst keiner haben will. Er läßt sich im (nahezu-) Serienzustand relativ sparsam bewegen, 8l sind relativ problemlos möglich.

 

Wenn aber mal was am Antrieb ist wird es knifflig. VTG geht noch, dürfte auch vom 2.5i und evtl. auch 4.0 non HO passen. Getriebe wird schon schwieriger, das vom 2.5i passt nicht einfach so.

Der Motor ist zwar in einer Vielzahl von Renault-Modellen verbaut gewesen; allerdings nicht so wie im Jeep. Teile der Peripherie - Turbo, Abgaskrümmer, Lima, Servopumpe - passen, andere nicht. Die Wapu ist anders, aber kein Problem - gibt's neu. Den Ölkühler gibt's nicht mehr, nichtmal die Scherzangebote für 950€ - sind nicht mehr lieferbar. Die Einspritzpumpe ist nach meiner Recherche nur an diesem Motor nur im XJ verbaut gewesen - nicht grad von Vorteil wenn man mal überraschend eine braucht. Woher ich das weiß? Sachen wie Kopf und Einspritzpumpe lassen sich sicherlich von irgendeinem Renault übernehmen - wenn man Ahnung von der Materie hat.

 

Im Gegensatz dazu ist die Teilebesorgung für den 4.0 lässig. Da hat man dann eher so Luxusprobleme wie: Wo soll ich meine Teile kaufen? Welche Marke nehme ich? Zudem sind Gebraucht- und Verschleißteile zumeist gut zu bekommen, auch wenn gerade bei Verschleißteilen der Markt von chinesischer Müllproduktion geradezu zugeschixxen wird.

 

Ich hatte vor rund 15 Jahren genau den gleichen Gedanken wie Du - ein XJ, aber zum Sparen. Alles Quatsch. Nimm einen 4.0.......



#5 cherokee xj

cherokee xj

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Geschrieben 08.11.2018 - 19:07

Hallo Christoph,

 

kaufe dir einen Inlinesix 4.0 - alles andere macht weder Sinn noch Spass !

 

Gruß Micha



#6 Urgestein

Urgestein

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Geschrieben 08.11.2018 - 21:27

Hi Micha
Hab längst gecheckt das dein technisches Wissen gewaltig ist.
Hier widerspreche ich dir gewaltig.
Wenn der 2,5er Diesel keinen Spaß machen würde hätte ich den längst nicht mehr.
Wohlgemerkt: ich habe auch die 4 Liter ge- und erfahren.
LG

#7 Mayjor

Mayjor

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Geschrieben 08.11.2018 - 21:56

Hallo, der 2,1 Diesel ist ein absoluter No-Go. Den will man nicht wirklich fahren. Ich habe mit 2 VM 2,5 nur gute Erfahrungen gemacht. Vollkommen problemlos. Würde ich wieder kaufen. Nur Rennen fahren kann man damit nicht. Parallel fahre ich seit 14 Jahren 4,0. Auch ein Supermotor ohne Probleme. Regelmäßige Wartung vorausgesetzt.

#8 bcampe

bcampe

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Geschrieben 08.11.2018 - 22:00

Hi Christoph,

sofern Du mit den "Erhaltungskosten" Tanken+Steuer meinst, denke doch einmal über einen Benziner + LPG-Anlage nach.

Wie an anderer Stelle erwähnt, verbrauche ich mit meinem 4.0 ca. 17,5l/100km LPG. Selbst bei Kostengleichstand zum Diesel, lassen sich zukünftige Themen wie mögliche Fahrverbote mit dem Benziner deutlich gelassener angehen.

 

Das Automatikgetriebe würde ich auch nicht missen wollen.

 

Gruß

Björn Campe

 



#9 Amphiranger

Amphiranger

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Geschrieben 08.11.2018 - 22:01

Naja, die Charackteristika von Diesel und Benziner sind schon recht verschieden. Das ist möglicherweise eine Glaubensfrage und Spaß wird individuell recht unterschiedlich definiert. 

Aber wenn es um das Thema Sparsamkeit geht, möchte ich behaupten, dass ich mit dem dicken Inline-Six ggf. sparsamer fahre als mit dem kleinen Diesel. Zumindest pekunär. Die Zauberformel heißt LPG! Der 4 Liter Motor schreit förmilich nach einer Umrüstung. Solltest Du vielleicht in deine Überlegung als Alternative mit in Betracht ziehen.

 

Edit: Björn war schneller!  ^_^

Zeigt nur, dass es stimmt!



#10 cherokee xj

cherokee xj

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Geschrieben 08.11.2018 - 23:07

Hi Micha
Hab längst gecheckt das dein technisches Wissen gewaltig ist.
Hier widerspreche ich dir gewaltig.
Wenn der 2,5er Diesel keinen Spaß machen würde hätte ich den längst nicht mehr.
Wohlgemerkt: ich habe auch die 4 Liter ge- und erfahren.
LG

Hallo Hartmut,

 

ich habe vor sehr vielen Jahren ( ca.20+) auch mal einen VM leihweise für einen Tag

gefahren. War froh, als der Tag rum war und ich wieder meinen 4.0 fahren

konnte.

( Grund: Bendix-ABS-Recall in der Jeep-Werke, Leihwagen war dann der 2.5TD...ansonsten sehen

meine Jeep's keine Werke - die habe ich selber daheim...)

 

Es ist also nicht so, daß ich an dieser Stelle nicht weiss, wovon ich

spreche... :angel:

 

Mir hat das ständige Geklöter aus dem Arbeitsraum mit seinen kleinen 4 Hüten

einfach nicht gefallen und es hat mir persönlich definitiv auch keinen Spass gemacht.

 

Dazu noch die Rührschüssel an der Mittelkonsole mit den drei Pedalen im Fussraum...geht gar nicht !

 

Der Mief nach Heizöl beim Tanken und die allmorgendlichen Russwolken in der

Garage: wer es mag, gerne. Meins ist das nicht.

 

Bin allerdings auch bekennender Heizöl-Hasser... ;)

 

Und wenn der Aufwand / Legalisierung nicht so immens groß wäre, hätte ich

meinem XJ schon längst einen 360cui eingepflanzt... :wub:

 

Wie auch immer: man kann die kleinen Rasenmähermotoren (2.1 / 2.5 ), egal ob

nun Heizöl oder Benzin, in keinem Fall mit dem wirklich schönen Sixbanger 4.0

vergleichen. :no:

 

Da liegen einfach Welten zwischen zumal alle andere Motorisierungen abseits des

4.0 einfach zu klein und zu schwach sind für den Kasten.

 

Von daher ist der Einwand von René schon von Bestand mit der LPG Geschichte...

 

Der 4.0 Sixbanger im XJ ist jedenfalls mehr als stimmig, das Triebwerk möchte natürlich

auch wie andere Motoren, anständig und sachgerecht gewartet werden.

 

Und wenn man das macht, ist der 4.0 ein sehr treuer und langjähriger und äusserst zuverlässiger

Freund.

 

Das kann man von dem 2.5er VM Heizöler in keinem Fall behaupten...die Köpfe sterben bekanntlich

mit beständiger Regelmäßigkeit alle 60-80TKM - der Motor an sich ist grundsätzlich gar nicht mal so

schlecht, in anderen Fahrzeugen läuft er relativ problemlos.

 

Aber es gibt auch kein anderes Fahrzeug, wo dieser Motor, der eigentlich als Notstromaggregat konzipiert war,

so lieblos verbaut wurde,wie im XJ.

 

Wie auch immer: ein sehr subjektives Thema in Summe und jeder hat da andere Vorstellungen

und Prioritäten.

 

Aber zurück zum eigentlichen Thema: 64KW im XJ...das kann schon substanziell betrachtet keinen

Spass machen. :no:

 

Bei mehr als 1.5 Tonnen Gewicht versteht sich. ;)

 

Herzliche Petrolhead-Grüße

 

Micha


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#11 Urgestein

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Geschrieben 09.11.2018 - 00:27

Natürlich hat jeder so seine Meinung.
Das ist auch gut so!
Den 2,1er wollt ich auch nicht.
Mein 2,5 VM ist überhaupt der erste Diesel den ich fahre und daß direkt nach 4 Liter YPS.
Ich war zB. sofort sehr positiv überrascht. Ich kann natürlich keine Vergleiche zu anderen VM ziehen. Meiner läuft wirklich klasse, auch jetzt noch mit den groben Stollen.
Und ich bin überzeugter Schalter. So schön wie Automatic in manchen Situationen auch ist, ich will SCHALTEN!
Zur deiner Ehrenrettung:
die ganze Dieseldebatte hat mich dazu gebracht wieder mit CJ zu liebäugeln. Und wenn dann nehm ich da auch richtig fett!
Gruß Hartmut.
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#12 Elvislebt

Elvislebt

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Geschrieben 09.11.2018 - 10:31

Nimm einen 4l.

Ich hatte den in einem YPS vor vielen Jahren. Habe ihm im TJ und im XJ. Bin irgendwie ein Fan von dem Motor. Einmal im Jahr Ölwechsel mit Filter. Und da reicht kostengünstiges (für die Rechner unter uns) 10w oder 15w. Einmal eine Ventildeckeldichtung im TJ gebraucht. Und im XJ neue Kurbelgehäuseentlüftung. Das wars. Der eine hat nun 210.000 km und der andere 300.000 km. Der im YPS war damals bei 390.000 und lief noch sauber.

Dieser Motor dürfte einer der besten sein, die gebaut wurden.

 

 

 


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#13 XJ988

XJ988

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Geschrieben 09.11.2018 - 11:41

Ich muß hier aber mal eine Lanze für den kleinen Diesel brechen - so eine Katastrophe ist er nicht. Man kommt damit von A nach B, nur nicht so schnell, aber günstiger. Der Motor ist genügsam; wenn man es selbst auch ist kann man mit ihm zufrieden sein. Aber glücklich eher nicht, dafür fehlt doch etwas Leistung.


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#14 Dave1989

Dave1989

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Geschrieben 09.11.2018 - 11:48

Für die bessere Auffindbarkeit für andere User habe ich den Titel des Themas angepasst.  :wave:



#15 Foley

Foley

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Geschrieben 09.11.2018 - 12:04

Hallo Christoph,

 

kaufe dir einen Inlinesix 4.0 - alles andere macht weder Sinn noch Spass !

 

Gruß Micha

 

Ich muss auch sagen das sich der 2,5er TD wesentlich schöner von der Drehmoment und Leistungsabgabe im Gelände ist wie der 4.0. Unser 2.5er hat auch absolut keine Temperatur Probleme. Kühler ist neu, Nachlaufpumpe ist drinn - der sollte halten. 

 

Turbo muss mal neu und ein Injektor siff - aber is ja nicht so das der 4.0 immer ohne Probleme läuft. Da gabs auch genug zu tauschen.

 

Letztendlich ist der 2.5er nicht so schlecht wie sein ruf. Etwas mehr Aufmerksamkeit beim Kühlsystem braucht er. Allerdings produziert der 4.0l auch genügend Hitze - wenn du den mit nem Kühler fährst der zu is findet der das auf dauer auch nicht toll. Allerdings machst beim 4.0 halt nur die Dichtung kaputt und es verzieht sich nicht der gesamte Kopf. Teile bekommt man für den 4.0 besser, das ist auch ein Vorteil. 

 

Was die Kosten angeht: Mein 1997 4.0 LPG Kostet ca 400€ Steuer, der 2.5VM ca 500€. Verbrauchen tut der 4.0 20 Liter Gas (ca.

13€/100km), der Diesel mit einem ähnlichen Umbau und selber Fahrweise ca. 12,5L Diesel (18€/100km). 

 

So als Diesel-Fan finde ich den Sound vom 2,5er echt cool. Hört sich nicht an wie die Modernen, hat ein leichtes Tubroflüstern im Stand und qualmt ab und zu mal schwarz. Der lange Schaltknüppel trägt zum Traktorfeeling bei. Alles in allem sehr cool finde ich. 

 

Lg


Dieser Beitrag wurde von Foley bearbeitet: 09.11.2018 - 12:23


#16 Elvislebt

Elvislebt

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Geschrieben 09.11.2018 - 12:20

Naja, schnell ist so eine Sache. Für meine gediegene Reisegeschwindigkeit würde der Diesel reichen.



#17 Urgestein

Urgestein

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Geschrieben 09.11.2018 - 12:31

Hi Foley
Bist du sicher das es der Injektor ist.
Waren bei mir immer nur die Leckölschläuche.
Gruß

#18 Foley

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Geschrieben 09.11.2018 - 12:57

Hi Foley
Bist du sicher das es der Injektor ist.
Waren bei mir immer nur die Leckölschläuche.
Gruß

 

Du meinst den Rücklauf? Die hab ich schon getauscht. Dachte auch erst das es daran liegt. Aber scheinbar wars das nicht ...

 

Lg



#19 Yukon

Yukon

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Geschrieben 09.11.2018 - 15:57

phu, kurz mal nicht hier hereingeschaut und schon gibts einiges zu lesen... :) Danke für die zahlreichen Ansichten und Meinungen! Ich weiß, bei der Frage ob Diesel oder Benziner handelt es sich auch in gewisser Weise um eine Grundsatzfrage oder Geschmacksfrage. Es gibt ganz ähnliche Diskussionen bei bestimmten älteren Volvo-Modellen (das ist bisher eher mein Zuhause gewesen), wo auf den Diesel von vielen Leuten hingedroschen wird und nur schlecht geredet wird, aber dann gibts auch ein paar die sind komplett verliebt in den und können auch überhaupt nichts böses über ihn sagen. Hatte selber schon mal die Erfahrung eines Zylinderkopfschadens bei einem volvo 740 Diesel - hätte ich mich damals schon besser ausgekannt, hätte ich ihn herrichten lassen, denn der war wunderbar zu fahren und wenn man weiß worauf man bei derart empfindlichen Motoren schaue muss, leben die anscheinend auch ewig. 
Aber zurück zu Jeep.
Ich will keine Rennmaschine und auch keine fürs sichere Überqueren von Minenfeldern oder Windwurfflächen im Wald, sondern einfach - ein sagen wir mal - geländetaugliches Winterfahrzeug, in dem man höher sitzt als in einem normalen PKW, mit dem man - ohne Angst je wieder raus zu kommen - auf Waldwegen oder frisch verschneiten Straßen fahren kann. Das Kantige des Jeep Cherokee ist eigentlich das Ausschlaggebende für die Wahl dieses Modells. Und ich will für eine Auto nicht 2000 Euro Versicherung+Steuer im Jahr zahlen müssen, denn so viel zahlt man in Österreich für einen starken Benziner! Wenn der dann auch noch doppelt so viel säuft, rinnen da schon mal allein an jährlichen Betriebs- und Erhaltungskosten 2-3 mal so viele Euros in den Benziner, wie in den Diesel... Da bleibt dann schon einiges an Schotter übrig für etwaige Reparaturen...

Also für mich stellt sich (derzeit jedenfalls) NICHT die frage ob Diesel oder Benziner sondern ob Diesel oder überhaupt kein Jeep! :)

Die Frage der Ersatzteilbeschaffung ist natürlich schon eine nicht unwichtige... Da bringt mich XJ988 schon etwas ins Grübeln. Also gibt es keine Möglichkeit mehr einen Ölkühler für den 2,1 Diesel zu bekommen? Kann man den eigentlich auf einen größeren Ölkühler umbauen, wie es anscheinend bei den 2,5 L Diesel manchmal gemacht wird um den Zylinderkopf zu schonen?

Morgen werde ich mir den Jeep ansehen und gegebenenfalls mitnehmen. Ich bin hin und hergerissen... :/
Das wäre er:
https://www.willhabe...olderId=1254330
 


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#20 Yukon

Yukon

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Geschrieben 09.11.2018 - 16:01

Für die bessere Auffindbarkeit für andere User habe ich den Titel des Themas angepasst.  :wave:

Das hatte jetzt kurz zur Folge, dass ich meinen eigenen Beitrag nicht mehr gefunden habe und gedacht habe, er wurde gelöscht.. haha :) Aber danke fürs Anpassen!  :top:


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#21 Dave1989

Dave1989

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Geschrieben 09.11.2018 - 16:10

[...]

Morgen werde ich mir den Jeep ansehen und gegebenenfalls mitnehmen. Ich bin hin und hergerissen... :/
Das wäre er:
https://www.willhabe...olderId=1254330
 

 

Mhm, ohne Garantie für nichts... Kackbraun-Gerollt mit Grundfarbe rot. Als Bastlerfahrzeug... Da kann man aber getrost die 1 vorne vom Preis wegstreichen. 


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#22 Yukon

Yukon

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Geschrieben 09.11.2018 - 16:33

 

Mhm, ohne Garantie für nichts... Kackbraun-Gerollt mit Grundfarbe rot. Als Bastlerfahrzeug... Da kann man aber getrost die 1 vorne vom Preis wegstreichen. 

Ja, ich weiß, das klingt auf den ersten Blick nicht sehr vertrauenserweckend... Habe mit dem Verkäufer aber schon gesprochen und es scheint mir eher so, als will er ihn einfach los haben (war für seinen Sohn gedacht, aber der hat jetzt einen Straßenflitzer) weil er Jeep generell scheiße findet.. Die Farbe finde ich ansich sehr schön (is bekanntlich Geschmackssache..), es muss hald an einigen Stellen sicher etwas nachgebessert werden. Das Umlackieren wäre das geringste Problem. Hauptsache technisch und substanziell ist er in einem ordentlichen Zustand! Rost hat er angeblich sogut wie keinen und die KM dürften echt sein. Keine Ahnung ob man die bei den alten Jeeps leicht manipulieren kann... Preislich muss noch was drin sein, das steht aber fest! :) 
Worauf muss ich besonders achten oder welche brenzligen Stellen und Teile kann ich überhaupt von außen überprüfen? Flüssigkeitsstände, Rauch beim Start, seltsame Geräusche (wobei das bei einem unbekannten Auto immer schwierig ist zu erkennen - was ist normal und was gehört so bei dem Auto, ist immer die Frage), Fahrverhalten und Kurvenlage... Solche Dinge hätte ich hald mal neben Rost näher angesehen. Feuchte im Teppich gibts also auch bei den Jeep? Dieses Phänomen kenne ich von den älteren Volvos leider auch... Entweder es kommt vom Kühlkreislauf oder über die Windschutzscheibendichtung bzw -"undichtung".
 



#23 Elvislebt

Elvislebt

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Geschrieben 09.11.2018 - 20:07

Bezüglich Kaufberatung lies einfach den 4. Thread von oben "Kaufberatung". Da steht Alles drin.

Ja, bezüglich Rost am besten einen Blick unter den Teppich, falls der Verkäufer da mitspielt. Besonders vorne im Fußareal. Hinten Rückbank nach vorne klappen und da in den Ecken schauen. Ebenso im Kofferraum unterm Teppich. Erster Überblick: Leiste abschrauben, mit den Händen unter den Teppich fühlen, ob feucht und auch mal nachschauen. Ebenso gucken, ob die Karroseriedichtmasse/ -kleber eine braune Färbung hat. Wenn ja, dann Eisenoxid oder sogar nichts mehr drunter.

Zum Thema Winterauto: Wenn es ein Diesel ist, hat er das Command Trac mit dem VTG 231. Dieses hat nur den Allrad mit gesperrtem Mitteldifferential und keine Trac Loc im hinteren Achsdifferential. Das ist eigentlich ein reiner Offroadallrad. Für Allrad auf der Strasse (Winter, Schnee, Schneematsch) empfehle ich den 4l in "Limited".

Da hast Du das 242 VTG mit "Fulltime"-4WD. Das kannste Du auch auf der Strasse fahren, weil das Miteldifferential offen ist und nicht sperrt. Ebenso hat die Hinterache ein Limited Slip Differential. Dieses öffnet und schliesst nach Bedarf. Ich bin jetzt paar unterschiedliche Autos gefahren in meinem Dasein. Auf der Strasse im Winter finde ich den XJ mit 242 auf 4WD-Fulltime in Kombination mit dem Limited Slip einfach genial. Aber muss nicht sein. Ich bin auch mit ollem Benz und einem Sack Zement im Schnee durch den Odenwald gekommen. Alles Gewohnheit.


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#24 Yukon

Yukon

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Geschrieben 09.11.2018 - 20:20

Die Sache hat gerade eine neue Wendung genommen. :glare:

Der Verkäufer des Jeep, den ich morgen anschauen hätte wollen, wollte nicht auf eine spontane Überprüfung auf der Hebebühne in einer Werkstatt eingehen. Das sagt schon was aus... Ich werde daher weitersuchen.

 

In dem Fall wirds wohl eher ein gepflegter 2,5L Diesel mit lückenloser Aufzeichnung zu getätigten Reparaturen. Da gibt es ja anscheinend noch eine bessere Ersatzteileversorgung als für den 2,1 L...

Ab welchem Baujahr wäre dann der 2,5L Diesel empfehlenswert als Auch-Straßenauto im Winter? Hat der 2,5 L limited Diesel auch nur dieses VTG 231, welches schlechte Fahreigenschaften auf Schneefahrbahn vorzuweisen hat? Sorry, dass ich das jetzt hier gleich als Frage hineinschreibe, werde im Anschluss mal recherchieren ob ich das hier im Forum irgendwo unter "Kaufberatung" finde... :)



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#25 Elvislebt

Elvislebt

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Geschrieben 09.11.2018 - 20:26

Das 231 ist nicht schlecht. Ich habe es im TJ drin und bin viele Winter damit gefahren bis in Skigebiete. Es ist halt einfach nur für Offroad ausgelegt. Du kannst ja ganz normal mit Heckantrieb fahren. Ich hatte noch nie Probleme mit Heck im Winter. Man muss wissen, was man fährt und wie man damit umgeht. Das und gute Reifen (eventuell Schneekette) und der Schnee soll kommen. ;-)

Ja, wenn Hebebühne Probleme macht, dann nicht kaufen. Wobei man die nicht braucht. Du kommst auch so drunter. Der Wagen ist ja hoch. Olle Bekleidung anziehen und Taschenlampe mitnehmen.

Viel Erfolg bei der Suche! Wird schon!!

 

 


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