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[JK] Ersatzteilmitnahme auf Reisen


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35 Antworten

#1 Seesternschnuppe

Seesternschnuppe

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  • Vorname:Tom

Geschrieben 04.01.2019 - 20:18

Moin, 

 

ich habe den Wunsch bei (Offroad-)Reisen in andere Länder Werkstattaufenthalte möglichst zu vermeiden.

 

Unabhängig davon, dass ich mein Fahrzeug vor Reiseantritt einer Sichtprüfung unterziehe (Flüssigkeitsstände, Fahrwerk, Bremsen etc. checke), stellt sich die Frage, welche Ersatzteile sind sinnvoller Weise mitzuführen um insbesondere längere Standzeiten für Teilebeschaffung vermeiden zu können?

 

Ich meine an dieser Stelle nicht Schlauchschellen, Kabelbinder, Panzertape o.ä. sondern eher Komponenten wie Keilriemen, Bremsklötze-/scheiben, Anlasser o.ä.

 

Besten Dank für bewährte Erfahrungswerte und Anregungen reisefreudiger Gesellen.

 

Gruß

 

Tom



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Hallo,

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#2 Heisseluft

Heisseluft

    Lalala...

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Geschrieben 04.01.2019 - 20:30

Da wäre der geplante Zeitraum auch von Wichtigkeit.



#3 Eagle

Eagle

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Geschrieben 04.01.2019 - 20:31

Falls noch der originale Turboschlauch drauf ist, würde ich den evtl. als Ersatz mitnehmen.

Zumindest Schrumpfband zum Abdichten defekter Schläuche im Allgemeinen



#4 JJL

JJL

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Geschrieben 04.01.2019 - 20:41

Um welche Länder geht es denn ?

 

In Kroatien hatten wir innerhalb von 4 Stunden neue Bremsbeläge für hinten.

 

Auch in Albanien und Montenegro gibts überall Werkstätten.

 

Da mache ich mir keine große Sorgen. Kleinkram wie Bremsen etc bekommt man immer.

 

Aber einen Anlasser oder ähnliche Bauteile?

1. Die kosten ja ein paar Euronen....dafür dass man sie sehr wahrscheinlich lediglich spazieren fährt.

2. Wir waren heute mal wieder bei der Entsorgung und die Waage spuckt echt doofe Zahlen aus. Viel Zuladung und Platz hat der Wrangler ja nicht.

 



#5 wjrobby

wjrobby

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Geschrieben 04.01.2019 - 20:46

Hallo Tom..

Was meine Erfahrung zeigt;

Das was kaputt geht, hast sowieso nicht mit dabei - außer du hast nen kompletten Wagen auf dem Hänger als Teilespender..

Ich persönlich würde mit n paar Sensoren ( LLM/MAP/TPS usw) einpacken und gut ist..

Aber nur mal meine Meinung...

Gruß Robert.
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#6 cherokee xj

cherokee xj

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Geschrieben 04.01.2019 - 20:55

...und einen CPS. :yes:

 

Mehr muß man nicht zwingend dabei haben neben ein bisschen

Werkzeug für den Notfall.

 

Das ist alles überschaubar, ist aber auch nur dazu geeignet, das

Gewissen zu beruhigen.

 

Kaputt geht dann sowieso immer das, was man nicht dabei hat. :rofl:

 

Murphy's Law eben...

 

Gruß Micha


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#7 Jodada

Jodada

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Geschrieben 04.01.2019 - 22:44

Hallo Tom..

Was meine Erfahrung zeigt;

Das was kaputt geht, hast sowieso nicht mit dabei - außer du hast nen kompletten Wagen auf dem Hänger als Teilespender..

Ich persönlich würde mit n paar Sensoren ( LLM/MAP/TPS usw) einpacken und gut ist..

Aber nur mal meine Meinung...

Gruß Robert.

 

Gute Idee mit dem Ersatzteilspender auf dem Hänger, aber dann stellt sich die Frage welche Ersatzteile man für den Hänger mitnehmen sollte! :bigsmile:


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#8 Seesternschnuppe

Seesternschnuppe

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Geschrieben 05.01.2019 - 05:48

Moin, 

 

als Ex-Unimogfahrer bin ich sowohl in Skandinavien als auch den baltischen Staaten von Ausfällen heimgesucht worden. Auch wenn Mercedes mit seinem weltweiten Expressversand binnen weniger Tage Teile liefern konnte, hat mich die Standzeit geärgert, weil ich für Urlaube einschl. An- und Abreise aus beruflichen Gründen nur Kurzzeitfenster (max. 14 Kalendertage am Stück) zur Verfügung habe. Es galt also stets binnen kurzer Zeit, weite Entfernungen zurückzulegen und die knapp bemessene Zeit mit vielen Erlebnissen zu füllen (s. auch www.unimog.npage.de unter Touren). Das geht bei unfreiwilligen Wartezeiten nunmal nicht. Mir ist auch bewusst, dass ich mich in puncto Zuladung bei Reisen mit der jetzigen Fahrzeugwahl deutlich verschlechtert habe. Wo beim Unimog das Mitführen eines kompletten Vorgeleges, eines Ersatzkompressors, eines Diffs oder eines 12kg schweren watdichten Anlassers gewichtstechnisch keine "tragende" Rolle spielte, ist das beim Wrangler nun anders geworden. Damit muss und will ich auch gerne leben. Fernreisende der Unimoggilde sind auch nicht für jeden Fall gewappnet. Sie stehen aber durchaus mal weit vom Schuss und tragen entsprechende Vorsorge. Die nachfolgenden mit Mercedes Teilenummern versehenen Artikel hatte sich jemand für sein Fahrzeug zusammengestellt und ich dachte, dass es so etwas in der Art auch für den Wrangler gibt:

 

A 000 090 05 98 Reparatursatz Turbolader 1
A 000 090 11 51 Filter Einsatz Kraftstofffilter 2
A 000 150 05 72 Reparatursatz Anlasser 1
A 000 290 06 12 Reparatursatz Kupplungsgeberzylinder 1
A 000 330 07 28 Kreuzgelenk Schubrohr VA 1
A 000 420 03 44 Dichtungssatz Bremskolben 1
A 000 420 08 71 Reparatursatz Druckbegrenzungsventil Bremse 1
A 000 420 08 71 Reparatursatz Druckbegrenzungsventil Bremse 1
A 000 423 00 75 Reparatursatz Bremszange 2
A 000 423 15 60 Dichtring Bremszange 4
A 000 430 09 07 Reparatursatz Druckbegrenzungsventil Bremse 1
A 000 430 88 60 Reparatursatz Bremswertgeber 1
A 000 586 24 13 Reparatursatz Kompressor 1
A 000 586 33 13 Reparatursatz Kompressor Kolben 1
A 000 586 59 42 Reparatursatz Rückschlagventil Bremse 1
A 000 988 86 10 Gummilager Riemenspanner 1
A 001 152 85 10 Magnetschalter Anlasser 1
A 001 250 44 15 Ausrücklager Zentralausrücker Splitgetriebe 1
A 002 330 15 35 Gelenkstück Rechtsgewinde Spurstangenkopf 1
A 001 330 33 35 Gelenkstück Doppelgelenk VA Achsschenkel 2
A 001 430 09 60 Reparatursatz Bremsverstärker 1
A 001 430 10 60 Reparatursatz Gummimanschette Federspeicher 2
A 001 430 52 60 Reparatursatz Federspeicher 2
A 001 586 17 26 Reparatursatz Schaltgassenzylinder 1
A 001 586 84 43 Reparatursatz Druckbegrenzungsventil Bremse 1
A 001 981 42 01 Zylinderrollenlager Vorgelegelager Radnabe außen / aus VA 1
A 001 981 61 25 Kugellager Vorgelegelager Radnabe innen / aus VA 1
A 001 981 72 25 Kugellager Vorgelegelager Radnabe innen / aus VA 1
A 001 981 77 01 Zylinderrollenlager Vorgelegelager Radnabe innen / ein HA 1
A 001 333 00 14 GUMMILAGER Panhardstab 2
A 001 997 41 41 Dichtring Kurbelwelle hinten 2
A 002 586 05 43 Reparatursatz Bremsverstärker 1
A 002 586 09 43 Reparatursatz Sperrenschalter 1
A 002 586 43 43 Reparatursatz ALB 1
A 002 997 99 40 Dichtring Keilriemenumlenkung 1
A 003 420 74 20 Bremsbacken Bremsbeläge 1
A 004 430 82 01 Reparatursatz Hauptbremszylinder 1
A 004 981 10 25 Kugellager Keilriemenumlenkung 2
A 004 981 44 10 Nadellager rechts Lager Differential VA 1
A 005 203 26 75 Reglereinsatz Thermostat 1
A 005 997 42 40 Dichtring Keilriemenumlenkung 2
A 006 997 05 47 Dichtring Radnabe innen / ein VA 1
A 006 997 96 46 Dichtring Simmerring Achsrohr aus VA 1
A 010 981 35 01 Zylinderrollenlager Vorgelege Antriebswelle Eingang oben HA 1
A 013 997 80 46 Dichtring Simmerring Getriebe UG3/40 Ölpumpe 1
A 014 997 16 47 Dichtring Kurbelwelle vorne 1
A 016 997 75 47 Dichtring Radnabe außen / aus VA 1
A 018 997 64 47 Dichtring Simmerring Splitgetriebe aus / UVG300 1
A 020 997 11 48 Dichtring Thermostat 1
A 366 200 08 04 Teilesatz Flügelrad Wasserpumpe Motor OM366 1
A 424 987 11 43 Gummihülse Achsrohrmanschette aus VA 1
A 425 500 21 63 Lagerkörper Lüfterrad 1
A 437 981 05 31 Gelenklager Achsschenkelbolzen 2
N 000720 032013 Kegelrollenlager links Differential HA 1
N 000720 032016 Kegelrollenlager rechts Differential HA 1
N 000979 020000 Mutter Spurstangenkopf 2
A 000 130 16 15 Dichtungssatz Kompressor 1
A 435 320 03 28 Reparatursatz 1
A 002 981 52 05 Kegelrollenlager 2
A 019 997 37 47 Dichtring Verteilergetriebe UVG300 1
A 000 428 00 72 Überwurfschraube Bremsleitungsverschraubung 6
plus diverses Improvisationsmaterial, Öle, Druckluftleitungen, Flüssigmetall, Epoxyharz, Kühlerdicht und Verschraubungen....
ferner noch Bergematerial, Teile zur Fremdluftversorgung, Bördelgerät, Feuerlöschausstattung.

 

Gruß

 

Tom



#9 Captain56

Captain56

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Geschrieben 05.01.2019 - 06:10

Oh Mann, geht das hier ab. Ich frag mal meine Frau, ob wir das für den JK brauchen (ist ja ein Jeep Forum hier). Hoffentlich keine feindliche Übernahme durch das Unimog Forum. Man hört ja täglich was schreckliches und Ruckzuck ist das Forum in fremder Hand. So habe ich mir 2019 nicht vorgestellt. 😎

#10 eurmal

eurmal

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  • Vorname:eurmal

Geschrieben 05.01.2019 - 08:06

Guten Sa.,

 

ganz banal: ich würd' Kfz-Flachsicherungen mitnehmen (ernst gemeint).

 

Wenn die Elektrik streikt, streiken viele andere Komponenten gleich mit  ;).

 

Ansonsten den schon genannten Krims-Krans (Kabelbinder, Schlauchschellen, Tape, etc.).

Im Prinzip alles was für eine "Not-Reparatur" sinnvoll ist um die nächste Werkstatt zu erreichen.

 

Roberts Post #5 stimme ich zu: das was Fratze geht, ist nach Murphy eh' nicht an Bord :dozingoff:.

Dafür hat der Jeep (eigentlich jedes Fzg.) schlichtweg zu viele Teile.

 

Pannenfreie Fahrt & Gruß, eurmal


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#11 Steira

Steira

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Geschrieben 05.01.2019 - 09:20

ich nehm grundsätzlich nix mit. wozu auch: das benötigte ersatzteil ist ohnehin nie dabei. bremsen z.b. würd ich nicht mitnehmen. wenn die vor der abfahrt schon runter sind, dann gleich vor antritt der reise neue einbauen.


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#12 Heisseluft

Heisseluft

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Geschrieben 05.01.2019 - 09:54

Richtig...in 14 Tagen sollten auch Verschleissteile nicht verschlissen sein. Sonst würden durchaus Zweifel in der Wartung aufkommen...

 

 

Hab mir die Mog-Teileliste angeschaut....bestimmt könnte man die Hälfte der Teile streichen, wenn man improvisiert, oder nicht erst dann repariert, wenn etwas kaputt geht...da kommen wir wieder zur regelmäßigen Wartung ... und damit ist nicht Scheibenwaschwasser aufgießen gemeint.

 

:wave:


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#13 JJL

JJL

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Geschrieben 05.01.2019 - 10:38

Moin, 

.......

Gruß

 

Tom

Das deutsche Zentrallager für Ersatzteile kannst du zu Hause lassen.  :rofl:  

 

 

Richtig...in 14 Tagen sollten auch Verschleissteile nicht verschlissen sein. Sonst würden durchaus Zweifel in der Wartung aufkommen...

 

:wave:

 

Wir haben es sogar in 10 Tagen geschafft. Das Geräusch von der metallischen Trägerplatte des Belags auf der Scheibe macht unangenehme Geräusche beim Bremsen  :jester:

 

2 Wochen vor Abfahrt hatte mein Jeep die große Inspektion und 2-3 Tage vor Abfahrt hat er ne frische HU bekommen. Da hab ich mich dann vor Abreise nicht mehr unter das Auto gelegt.

 

TÜV wie auch meine Werkstatt (wussten auch jeweils von unserer anstehenden Reise) meinten als ich ihnen die Geschichte mitgeteilt habe, dass die Beläge noch gut waren.

 

Nach 4000km (voll beladen mit Dachzelt und co) davon recht viele kleine steile Bergsträßchen, waren die Beläge dann hinten komplett runter. Die Vorderen sahen und sehen immer noch völlig unbeeindruckt aus.

 

Ob Werkstatt wie auch GTÜ verschlissene Beläge übersehen haben,  oder ob der Jeep tatsächlich bei maximaler Beladung so viel Bremskraft nach hinten geleitet hat, dass er die Beläge gefressen hat, ist unbekannt. Werde ich auf der nächsten Tour definitiv messen. 

Und ich werde mich in Zukunft vor Abfahrt immer selber unters Auto legen und alles prüfen. Auch wenn er gerade HU und Inspektion bekommen hat.


Dieser Beitrag wurde von JJL bearbeitet: 05.01.2019 - 10:40


#14 pixelbrain

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Geschrieben 05.01.2019 - 11:36

Ich habs mal in den "Reise Teil" geschoben.

im JK Bereich soll es expliziet um JK Technik gehen ... hier gehts ja schon wieder um ersatzteile für weltreisen ... und was man nicht alles so braucht...



#15 pixelbrain

pixelbrain

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Geschrieben 05.01.2019 - 12:31

Tom, ich meine es gibt hier schonmal so eine ähmliche Liste ... diese variiert aber immer nach Zielland und Dauer der Reise...

Was immer gut kommt .. ADAC Premium plus black Dash carbon Mitgliedschaft und ne gülitige VISA mit guter Deckung ;-)

 


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#16 emil77b

emil77b

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Geschrieben 05.01.2019 - 13:21

Hm,

 

Bremse hinten von angenommenen 50 % Belagstärke, auf runter, bei 4000km,  geht eigentlich nur nach Hardcore-Geländeeinsatz, .. meine Meinung.

Nachschauen, auch nach Inspektion oder HU, kann sicherlich nicht schaden.

Bremsklötze als Ersatzteil mitführen, na ja... die bekommt man sicherlich fast überall recht schnell ran.

 

Gruss Emil



#17 wjrobby

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Geschrieben 05.01.2019 - 14:01

Bei nem Unimog mag die Versorgung mit Teilen etwas anderst gestaltet sein als bei nem Jeep; vor allem, wenn es das aktuelle/vorige Modell des Wranglers ist..

Bei den Sensoren ist /kann es etwas schwierig sein gute Qualität schnell zu bekommen; ich bevorzuge da wirklich MOPAR; mindestens aber Standard ( wobei da auch schon geteilte Meinungen sind).

Alles andere sollte recht schnell verfügbar sein..

Ok; unter Umständen etwas teurer als im Netz, aber verfügbar..

Gruß Robert.

#18 Amphiranger

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Geschrieben 05.01.2019 - 15:51

Wenn ich das in der Signatur richtig lese, sprechen wir von einem 2016er Baujahr. Überrascht mich jetzt wirklich, dass man sich bei einem so jungen Fahrzeug bereits Sorgen um einen Breakdown macht. Ist der JKU denn qualitativ sooo schlecht, dass er nicht mal geschätzte 5000km an einem Stück durchhält?

Und hallo, es geht ins europäische Baltikum, nicht in die Mitte der Sahara.

Aber vielleicht hast du Recht! Ich traue den neuen Autos auch ncht so weit. Insbesondere die Elektronik und die Abgasaufbereitungstechnik sorgen bei modernen Fahrzeugen für die meisten Pannen. Und wenn dem Steuergerät irgendein Furz quer sitzt wegen so ner Verstopfung in der AGR, streikt der Motor gleich. Frage ist nur: Wie weit lassen sich die modernen Pannen heute noch mal eben am Straßenrand reparieren oder überhaupt diagnostizieren? Wenn ich mich hier so in den Werkstätten umsehe, müssen die schon recht tief im Werksdiagnose Programm graben, um tatsächlich den defekten Übeltäter auszumachen. Und dann ist meist ohne Spezial-Werkzeug die Reparatur kaum noch durchzuführen. Also zusätzlich zu dem Ersatzteillager müsstest du auch noch ein Konvolut an Spezial-Werkzeugen mitnehmen. Der JKU müsste dann ein richtiges Wunder an Ladevolumen sein. Ich denke, die Vorstellung ein modernes Fahrzeug genauso unterwegs am Strassenrand reparieren zu können, wie eine Alteisenlaube, ist nur sehr eingeschränkt richtig.

Ergo gibt es m.M. nach zwei Lösungen: Entweder du vertraust auf die Qualität deines Neuwagens oder aber du fährst besser mit dem ZJ oder Unimog. 

In beiden Fällen jedoch ist Dirks "Backup-Lösung" in Form einer gelben Plastikkarte ratenswert. 

 

Tom, mein Rat: Entspann dich und pack statt der Ersatzteile lieber noch ein Sixpack bier in den Wrangler! Du hast bei deinen Reisen mit dem Unimog sicher genug Erfahrungen gesammelt, um dir in jeder Situation helfen zu können. Improvisationstalent und eine gewisse Gelassenheit sind die wichtigsten Sachen, die man auf so eine Reise mitnehmen sollte. Und das Beste: sie wiegen nix und nehmen kein Platz weg.

Ein Restrisiko besteht natürlich immer! Aber das macht ja auch das Abenteuer einer solchen Reise aus.

Wer will, dass die Reise unbedingt nach Plan verläuft, der muss pauschal buchen! Und selbst dann, funktioniert es meist nicht zu 100%.

 

Ich wünsche Dir eine entspannte, erholsame und pannenfreie Reise mit deinem schönen Wrangler und ich bin jetzt schon auf deinen Bericht gespannt.

Hals- und Achsbruch.

 

:wave:

 

 

 


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#19 Seesternschnuppe

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Geschrieben 06.01.2019 - 07:22

Moin, 

 

besten Dank für die bisherigen konstruktiven und konkreten Teile-Hinweise (Schrumpfband, Mopar-Sensoren, Flachsicherungen, Bremsbeläge). Der Tipp hinsichtlich der Erfahrung des Bremsbelag-Abnutzungsverhaltens auf Passstraßen war für mich ein nutzbringender Impuls. Die genannten Artikel machen sich gewichtsmäßig auf einer Reise nicht sonderlich bemerkbar, sprengen bei der Mitnahme kein Budget und sparen mir Zeit, denn nicht jede bei einem Ausfall in anderen Ländern erreichbare Hinterhofwerkstatt wird fahrzeugspezifische Teile vorrätig haben. Die Karte für die gelben Engel reist bei mir seit 30 Jahren mit, Plastikgeld ebenfalls.  

 

Den Rat zum Wechsel zurück zum ZJ lehne ich dankend ab. Das Vergnügen hatte ich bereits und mein alter ZJ war auf Reisen kein Garant für unterbrechungsfreie Zuverlässigkeit. Er ermöglichte mir jedoch z.B. in Litauen einen netten Schlafplatz: https://file2.hpage....chlafplatz1.jpg

 

Solange man allein reist und viel Zeit hat, mag der Hinweis auf ein Sixpack bier und Entspannung nutzbringend sein. Ist die Freizeit knapp bemessen und reist die bessere Hälfte mit, braucht man anstelle des Sixpack Biers eher ein Sixpack Baldrianfläschchen, wie meine Erfahrung zeigt. Bildaufnahmen aus Lappland: 

https://file2.hpage....schlepper_1.jpg

https://file2.hpage....bschlepper2.jpg

 

Dass jemand ohne Ersatzteile auf Reisen gehen möchte, an Murphys Law glaubt und man das richtige Teil ohnehin nie dabei haben wird, mag eine gesunde Form der Lebenseinstellung sein. Mein Ding ist es nicht, aber ich akzeptiere das Motto "Jeder wie er mag" und wünsche allen eine pannenfreie Reise und schöne Erlebnisse.

 

Von mir aus kann der Thread geschlossen werden.

 

Gruß

 

Tom


Dieser Beitrag wurde von Seesternschnuppe bearbeitet: 06.01.2019 - 07:26


#20 Jodada

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Geschrieben 06.01.2019 - 07:49

Hallo Tom,

 

mich würde, um die Theorie von Murphys Law zu überprüfen, interessieren, ob die netten Fotos trotz oder weil keine Ersatzteile an Bord waren entstanden sind.



#21 Seesternschnuppe

Seesternschnuppe

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Geschrieben 06.01.2019 - 08:46

Moin Jo,

beim ZJ fehlte Lötzeug um mehrere Rippen eines Kühlers totzulegen. Defekt vermutlich durch Steinschlag vorausfahrender Fahrzeuge auf Schotterpiste. Beim meinem bebilderten Unimog brach in diesem Urlaub die Passfeder auf der Welle an der Riemenscheibe der Servopumpe (mit ausreichen Bizeps hinderte das jedoch nicht am Weiterfahren) und es scherte noch ein Bolzen ab, der das Betätigen der Kupplung verhinderte. Die jeweiligen Werkzeuge und Teile wurden nicht mitgeführt.

Gruß

Tom

#22 Jodada

Jodada

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Geschrieben 06.01.2019 - 10:47

Hallo Tom,

 

danke für die schnelle Antwort.

 

Das würde dann wohl eher für Murphys Law sprechen . . .

 

Im übrigen möchte ich mich dem Grundtenor der Ratschläge hier anschließen und würde gerade mit einem derart jungen Auto "unbelastet" von Ersatzteilen die Reise genießen.

 

Was ich aber auf jeden Fall mitnehmen würde wäre ein gutes Diagnosetool; wenn man den Fehler unmittelbar nach Auftreten genau feststellen kann kann man dadurch auch schon den einen oder anderen Werkstattaufenthalt vermeiden oder zumindest verkürzen.

 

Was auch noch sehr hilfreich sein kann ist ein Handy mit eingespeichertem "jeepforum.de", denn mehr Hilfe als hier findet man kaum! :yes:

 

Ich wünsche auf jeden Fall eine pannenfreie Fahrt zum Genießen und würde mich über einen Kurzbericht a la "absolut no problems" sehr freuen

 

Schöne Grüße

 

Jo



#23 Steira

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Geschrieben 06.01.2019 - 12:42

sofern es kein trip ist der länger als 10000km ist, oder in ländern mit schlechter sprit, brauchst du nix. dauerts länger, oder wirds heftiger mit schlamm, etc., dann nimm einen luftfilter und einen dieselfilter mit. ansonsten brauchst genau gar nix. mit 2 jahren ist der jeep ja quasi neuwertig.

 

ciao, b.



#24 Seesternschnuppe

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Geschrieben 06.01.2019 - 12:57

Hallo Jo,

 

ich sehe das aus meiner Perspektive zumindest bei dem Schaden am ZJ etwas anders.

 

Das hat nichts mit Murphys Law sondern meiner eigenen damaligen Naivität und der Schlechtleistung des Herstellers zu tun. Ein Kühler darf schlicht und ergreifend durch den querenden unausweichlichen Zusammenstoß mit einem Elch, aber nicht durch einen aufgeschleuderten Stein zu Schaden kommen können. Aus der damaligen Standzeit habe ich gelernt und ich muss das Problem bei meinem Wrangler nicht erneut in Kauf nehmen. Gibt man bei eBay Kleinanzeigen die Begriffe Kühlerschutzgitter Jeep Wrangler ein, so offeriert jemand ein maßgefertigtes Gitter aus Edelstahl als Kühlerschutz. Auch Rugged Ridge oder andere Aktermarket-Anbieter bieten ähnliche Teile an. Natürlich gilt auch hier der Grundsatz "Jeder wie er mag", aber für mich ist ein solches Invest, bei entsprechender Maschenweite akzeptabler als das Mitführen von Weichlötzeugs und Schrauberei während knapp bemessener Reisezeit, wenn man seiner Begleitung zuvor viele bereichernde Events versprochen hat. Mich hat auf einer weiteren Reise in Polen ein Stein ein Scheinwerferglas gekostet und ich fuhr dann einäugig weiter. Sowohl beim Unimog als auch nun beim JK nutz(t)e ich Scheinwerfergitter.

 

Der Unimog war BJ. 1987. Ich hätte schlicht und ergreifend mehr (Gebraucht-)Teile mitnehmen sollen (z.B. eine komplette Servopumpe samt Riemenscheibe), weil das Gewicht halt keine Rolle gespielt hat. Sicher ist der Ansatz hinsichtlich mitzuführender Redundanzen "Wo fange ich an und wo höre ich auf" diskussionswürdig. Man kann nicht allen Schäden im Vorfeld begegnen. Im Unimogforum ging man mit Ausfällen auf Reisen (auch wenn es eigene Fehler betraf) ganz offen um. Man kommunizierte solche Fehler und Ausfälle, damit Dritte die Möglichkeit hatten, zu prüfen, ob das für die eigenen Reisen bedeutungsvoll sein könnte. Das Ziel, von Fehlern anderer profitieren zu können und nicht ins gleiche Fettnäpfchen treten zu müssen, war hierdurch leicht zu erreichen. Insofern fand ich auch in diesem Beitrag den ein oder anderen Hinweis gut und bin als "JKU-Newbie" dafür auch entsprechend dankbar. Wenn Du also einen Tipp für ein gutes Diagnosetool hast: Besten Dank im Voraus!

 

Gruß

 

Tom

 

 

 

 

 



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Hallo,

schau mal hier in dieser Rubrik nach..Dort gibt es passendes zu deinem Jeep


#25 Jodada

Jodada

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Geschrieben 06.01.2019 - 16:17

Hallo Tom,

 

sorry, da kann ich leider keine Tipps geben, da ich einen guten Freund mit einer Fachwerkstatt und entspr. Diagnosetool habe und somit wenig Erfahrung mit gekauften Geräten, insbesondere bei neuen Fahrzeugen habe. Da gibt es hier sicher kompetentere Leute.

 

Ich gehe davon aus, dass du auf eine entsprechende Anfrage hier geeignete Tipps bekommen wirst.

 

Schöne Grüße

 

Jo

 




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