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Handbremse vor oder nach P ziehen?


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24 Antworten

#1 weiss&schön

weiss&schön

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Geschrieben 07.02.2019 - 21:48

Hallo Leute
Habe gerade mit Schrecken festgestellt das ich meine Jeeps wohl schon lange schlecht behandle😉 Bei meiner Bettlektüre dem Jeep Handbuch habe ich plötzlich gelesen das man zuerst die Handbremse ziehen soll und erst danach ins P schalten. Ich habe es immer umgekehrt gemacht! Wie seht ihr das? Was ist der technische Grund dafür und kann das gegenteilige Handhaben dieser Anweisung irgendwelche Schäden hervorrufen? Ich weiss das hört sich nach einer recht peinliche Idiotenfrage an ab es nimmt mch jetzt echt Wunder was Sache ist.
Vielen Dank für eure Erleuchtung und schönen Abend noch.
Grüsse aus dem Käseland
Pini

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#2 Sarge

Sarge

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Geschrieben 07.02.2019 - 22:19

In P brauchst Du doch gar keine Handbremse.
In dieser Stellung wird das Getriebe mechanisch blockiert, die Kardanwelle kann sich so nicht drehen, damit das Differential ebenfalls nicht und die Reifen an der Hinterachse stehen auch still.
Die Reihenfolge ist eigentlich egal, das Getriebe hat in Stellung P etwas Spiel, die Handbremse nicht.


#3 Voodoo1993

Voodoo1993

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Geschrieben 07.02.2019 - 22:21

Da die Handbremse bei XJ, KK und etlichen anderen Jeep Modellen ein separates System ist hat es eigentlich technisch keinen Sinn.
Ich denke diese bewandniss kommt daher, das verhindert werden soll das das Fahrzeug rollen könnte wenn es kurzzeitig in "Neutral" ist wärend dem umschalten.

Bei unseren Maschinen im Geschäft ist es nur so möglich, da unsere Maschinen keine Parkstellung im Getriebe haben sondern nur N, R oder D. Bevor also der Gang raus genommen wird, wird die (Elektro hydrazlisch) Handbremse aktiviert.

#4 OldTom

OldTom

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Geschrieben 07.02.2019 - 22:23

Wenn etwas egal ist, dann das!

Mache es wie es dir gefällt. Wenn ich die Handbremse benutze -was äußerst selten vorkommt- dann immer erst dann nachdem ich das Getriebe in "P" geschaltet habe. Aber wie gesagt, es ist sch...egal.


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#5 cherokee xj

cherokee xj

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Geschrieben 08.02.2019 - 02:27

Hallo Pini,

 

der technische Hintergrund ist folgender:

 

Wenn man sich mal die kleine "Park-Kralle" im ATG anschaut, die erheblich

kleiner ist, als ein kleiner Finger an einer normal ausgebildeten menschlichen Hand,

also keine Wurstgriffel, macht es sehr wohl schon Sinn, die Handbremse beim Parken

an Steigungen vorher anzuziehen und danach das ATG auf "P" zu schalten. :yes:

 

Aber jeder wie er mag... :angel:

 

Und ein Fahrzeug mit manuellem Schaltgetriebe stellt man ja an Steigungen auch

nicht nur mit eingelegtem Gang ab...obschon es solche Spezis geben mag und eben

auch gibt... :banghead:

 

Gruß Micha


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#6 Vancouver

Vancouver

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Geschrieben 08.02.2019 - 08:22

Ich stelle ausnahmslos immer erst auf -N-, dann betätige ich die Feststellbremse bis der Wagen steht, erst dann gehts in -P-.  Beim Schalter trete ich vor dem Verlassen des Fahrzeug 1x diie Kupplung damit sich der gesamte Antriebsstrang entspannt. Der Gang hat nur Sicherungsfunktion.

 

Wer den dünnen Sperrbolzen im Automatikgetriebe schon mal gesehen, hat keine weitere Fragen dazu.  Ferner ist mir nicht klar, was die Feststellbremse für eine Funktion haben sollte, wenn jemand das Fahrzeug im Gefälle auf P abstellt und die Haltefunktion dem Getriebe übergibt.

 

Auf der Ebene (Garage), bzw. wenn das Fahrzeug in -N- nicht rollt, dann stelle ich nur auf -P-. 

 

 

 

 


Dieser Beitrag wurde von Vancouver bearbeitet: 08.02.2019 - 08:26


#7 OldTom

OldTom

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Geschrieben 08.02.2019 - 08:38

Also sooo schwach ist die Sperrklinke nun auch wieder nicht. Mir ist es mal mit einem Commander passiert, dass ich beim Rückwärtsfahren versehentlich auf "R" geschaltet habe. Zunächst gab es nur ein rasselndes Geräusch, weil die Sperrklinke aufgrund der Geschwindigkeit nicht einrasten konnte. Als das Auto langsam genug war, aber immer noch rollte, griff die Klinke und der Commander kam mit einem sehr heftigen Ruck augenblicklich zum stehen. Die Kräfte, die dabei auf die Sperrklinke eingewirkt haben, waren sicher deutlich höher als wenn das Auto nur an einer leichten Steigung festgehalten werden muss. Kaputt gegangen ist dabei nichts!

Der übliche Vorgang beim Parken an einer Steigung ist doch, dass auf "P" geschaltet wird, solange man noch die Bremse tritt, danach die Feststellbremse betätigt und dann erst die Bremse loslässt. Dabei wirken keine Kräfte auf die Sperrklinke. Ich bleibe dabei, es ist egal ob zuerst "P" und dann Feststellbremse oder umgekehrt.



#8 Feuerlocke

Feuerlocke

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Geschrieben 08.02.2019 - 08:49

Moin Moin,

genau wegen der Abscheergefahr des Haltepins im Getriebe, beim Parken bei Gefälle, ziehe ich immer die Handbremse an, bevor ich von der Bremse gehe.

Sollte ich es mal vergessen haben, merke ich wie der Dicke noch ein paar Zentimeter rollt, bis er "aufgefangen" wird. Wenn das mal passiert ist, habe ich beim

Wiederlosfahren einen erheblichen Widerstand wenn ich aus "P" nach "D" wechsele.

Darum immer die Handbremse anziehen, damit der Pin nicht beschädigt wird.

 

Gruß,

Werner


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#9 Heisseluft

Heisseluft

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Geschrieben 08.02.2019 - 09:00

Also sooo schwach ist die Sperrklinke nun auch wieder nicht. Mir ist es mal mit einem Commander passiert, dass ich beim Rückwärtsfahren versehentlich auf "R" geschaltet habe. Zunächst gab es nur ein rasselndes Geräusch, weil die Sperrklinke aufgrund der Geschwindigkeit nicht einrasten konnte. Als das Auto langsam genug war, aber immer noch rollte, griff die Klinke und der Commander kam mit einem sehr heftigen Ruck augenblicklich zum stehen. Die Kräfte, die dabei auf die Sperrklinke eingewirkt haben, waren sicher deutlich höher als wenn das Auto nur an einer leichten Steigung festgehalten werden muss. Kaputt gegangen ist dabei nichts!

 

 

Mache es noch paar mal, und dann gehts auch kaputt, keine Sorge!


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#10 raik

raik

    Rostphobiker

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Geschrieben 08.02.2019 - 09:02

Kaputt gegangen ist dabei nichts!

 

 

Du hast das Getriebe danach auseinandergebaut und nachgesehen, oder ist das lediglich eine Vermutung von dir, weil danach irgendwie alles war wie davor? Man kann nämlich erfahrungsgemäß auch gut verbogene oder beschädigte Teile durch die Gegend spazieren fahren, ohne dass das zunächst irgendwelche Auswirkungen hätte.


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#11 Clonecommandercody

Clonecommandercody

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Geschrieben 08.02.2019 - 11:58

#OldTom
Die Parksperre hat nix mit der Schaltsperre von D zu R zu tun. Weder in den Chrysler-, noch in den MB 722- Getrieben.
Oder meintest du "versehentlich auf P geschaltet" ?

#12 Mik

Mik

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Geschrieben 08.02.2019 - 12:18

Moinsen,

manchmal ist auch ein Blick in die 'Bedienungsanleitung' ganz hilfreich und zielführend:

Angehängte Datei  image.jpeg   142,32K   16 Anzahl der Downloads
(WJ|WG Bj. '99 - '04)

Sorry für die miese Bildqualität, war ein Schnellschuss ;)

Gruss
Mik
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#13 BeSchm

BeSchm

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Geschrieben 08.02.2019 - 13:50

Also wenn man an einem Berg mal anhählt, in P schaltet und dann von der Bremse geht merkt man ja das das Auto noch ein bisschn rollt bis der besgte Bolzen blockiert. Wenn man nun wieder in eine andere Stellung schaltet merkt man einen deutlichen Ruck.

Das zeigt das ordentlich Last auf dem Bolzen war. Das kann dem auf dauer nicht gefallen.

Was ich nicht ganz verstehe: Ich halte irgendwo zum parken an. Dann gehe ich auf P und ziehe dann die Handbremse an. Danach gehe ich erst vom Bremspedal. Da bewegt sich dank der angezogenen Handbremse nichts mehr. Somit ist der besagt Bolzen auch nicht belastet.

Ob ich nun erst die Handbremse anziehe oder in P schalte macht doch genau 0 Unterschied, da ich doch eh auf der Frußbremse stehe :confused:

Zum schalten muss die Bremse doch eh betätigt sein, oder irre ich mich da etwa? Also kann ich ohne das ich stehe soweiso nicht in P schalten. Also macht es Reihenfolgentechnisch keinen Unterschied.


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#14 weiss&schön

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Geschrieben 08.02.2019 - 13:53

Hallo Jungs ( ! Me too😎!)
Vielen Dank für eure Antworten die mir ja einiges erklären. Interessanterweise ein Thema das auf Resonanz stösst😉. Das mit dem Sperrbolzen habe ich auch schon gelesen, war mir aber nicht sicher ob das bei unseren Jeeps dasselbe Problem ist. Leider oder besser gottseidank habe ich mein Getriebe noch nicht von innen gesehen und weiss also nicht wie dieser Bolzen aussieht. Aber ich beherzige mal eure Tips und ändere meine Abstellgewohnheiten.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende

Grüsse Pini
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#15 OldTom

OldTom

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Geschrieben 08.02.2019 - 14:15

#OldTom
Die Parksperre hat nix mit der Schaltsperre von D zu R zu tun. Weder in den Chrysler-, noch in den MB 722- Getrieben.
Oder meintest du "versehentlich auf P geschaltet" ?

Danke für den Hinweis!

Natürlich habe ich unabsichtlich von "R" nach "P" geschaltet. Der Wagen ist dann irgendwann ruckartig stehengeblieben und die Sperrklinke hat es unbeschadet überstanden. Zumindest hat sie so lange problemlos funktioniert, wie ich den Wagen hatte, das waren noch zwei Jahre. 



#16 eurmal

eurmal

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Geschrieben 09.02.2019 - 09:52

So steht's in meiner Bedienungsanleitung (Fzg. s. Signatur); ZITAT:

 

"Beim Parken auf einer ebenen Fläche können

Sie das Getriebe zuerst in die Stellung PARK
schalten und dann die Feststellbremse betätigen.
 
Beim Parken an einem Berg ziehen Sie zuerst
die Feststellbremse an, bevor Sie das Getriebe
in die Stellung PARK schalten. Andernfalls kann
die auf den Getriebesperrmechanismus wirkende
Last es erschweren, den Schalthebel
aus Stellung PARK zu bewegen. Schlagen Sie
als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme beim Parken
an einem Gefälle die Vorderräder zum
Bordstein ein. Schlagen Sie beim Parken an
einem Anstieg die Vorderräder zur Straße ein.
HINWEIS:
Stellen Sie bei Allradantriebsfahrzeugen sicher,
dass das Verteilergetriebe in Stellung
DRIVE (Fahrt) ist."
 
Quelle: Jeep; "Jeep Wrangler Betriebshinweise"; 16JK72-126-GER-AA; Seite 267 Mittelteil. 


#17 Det65

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Geschrieben 09.02.2019 - 17:28

Also wer hier schreibt das beim AT Getriebe die Handbremse überflüssig ist der sollte nochmal genau nachdenken.....da kräuseln sich mir die Haare, Micha und eurmal haben es auf den Punkt gebracht...



#18 Sarge

Sarge

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Geschrieben 09.02.2019 - 17:54

Naja, ich wohne an der Nordseeküste, das es Gegenden gibt, wo man im Gefälle parkt, vergesse ich schon mal gerne.

#19 JKU13

JKU13

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Geschrieben 09.02.2019 - 19:05

Hallo eurmal (#16),
mag sei, dass FCA die Handbremse / Handbremswirkung beim Wrangler seit 2012 geändert har, aber beim JK(U) hat die Handbremse (nahezu) keine Wirkung. Deshalb ist das Ziehen der Handbremse eigentlich sinnfrei (@Detlef, #17).

Beim Übergang von P nach ... ist beim JK am Hang deshalb immer ein deutliches Knacken hörbar. Zur Wirkung der Handbremse beim JK(U) gibt es auch einen ausführlichen Thread. Seit 7 Jahren ist bei mir noch nichts passiert, auch wenn ich das harte Knacken äußerst unangenehm finde - das Ziehen der Handbremse interessiert ihn nicht. Selbst im ebenen Gelände würde ich mich nie allein auf die Handbremswirkung verlassen!

Bei anderen Jeeps mag die Handbremswirkung ausreichen (Pini, #1, mit KK), dann dient die Getriebesperre nur als zusätzliche Sicherheit. Und dann sollte man die Sperre möglichst nicht unter Last setzen.
Grüße, Jupp

der sich jedes Mal wundert, warum die Handbremswirkung nie vom TÜV beanstandet wird.



#20 Det65

Det65

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Geschrieben 09.02.2019 - 19:51

Jede Handbremse muss ziehen, auch beim JK, das die Wirkung nicht so doll ist wissen wir alle, aber bei leichtem Gefälle sollte selbst die halten. 

 

Man hält an, Fuß auf der Bremse, auf P schalten Bremse anziehen und dann Fuß von der Bremse....

 

Wenn die Feststellbremse nicht zieht hast du auch Probleme beim Tüv....


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#21 AlpenTim

AlpenTim

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Geschrieben 10.02.2019 - 12:21

 

So steht's in meiner Bedienungsanleitung (Fzg. s. Signatur); ZITAT:

 

"Beim Parken auf einer ebenen Fläche können

Sie das Getriebe zuerst in die Stellung PARK
schalten und dann die Feststellbremse betätigen.
 
Beim Parken an einem Berg ziehen Sie zuerst
die Feststellbremse an, bevor Sie das Getriebe
in die Stellung PARK schalten. Andernfalls kann
die auf den Getriebesperrmechanismus wirkende
Last es erschweren, den Schalthebel
aus Stellung PARK zu bewegen. Schlagen Sie
als zusätzliche Vorsichtsmaßnahme beim Parken
an einem Gefälle die Vorderräder zum
Bordstein ein. Schlagen Sie beim Parken an
einem Anstieg die Vorderräder zur Straße ein.
HINWEIS:
Stellen Sie bei Allradantriebsfahrzeugen sicher,
dass das Verteilergetriebe in Stellung
DRIVE (Fahrt) ist."
 
Quelle: Jeep; "Jeep Wrangler Betriebshinweise"; 16JK72-126-GER-AA; Seite 267 Mittelteil. 

 

 

Mal abgesehen vom Hinweis betreffend Allradfahrzeugen lernt man das so aber auch in der Fahrschule.

Jedenfalls früher war das so.

 

:wave:
 



#22 eurmal

eurmal

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Geschrieben 10.02.2019 - 13:24

[...]aber bei leichtem Gefälle sollte selbst die halten. 

 

Man hält an, Fuß auf der Bremse, auf P schalten Bremse anziehen und dann Fuß von der Bremse.... [...]

 

Det, genau andersherum bei Gefälle  B)  ;) lt. der Bedienungsanleitung.

Erst Feststellbremse, dann P.

 

Prinzipiell ist es aber hier in der Niederhein- und Rheinland-Tiefebene

eh' Wumpe, weil alles ziemlich plattflach (Grüße rüber nach Alpen  :wave:). 

 

 

@Tim: haste recht - auch so gelernt.

 

Witzig, das mit "Handbremse und Gang" einlegen ist so automatisiert im eurmal-Nervenknoten ("Hirn"  :nuts:),

dass ich erstmal bewusst nachdenken musste, wie ich das selbst überhaupt handhabe.

 

Und... die Feststellbremse im Wrangler ist de facto unterirdisch zahm. 

 

Guten Gruß, eurmal



#23 Det65

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Geschrieben 10.02.2019 - 14:31

Wenn ich den Fuß auf der Bremse habe ist es egal wie rum man das macht...


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#24 wjrobby

wjrobby

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Geschrieben 10.02.2019 - 14:53

Wenn ich den Fuß auf der Bremse habe ist es egal wie rum man das macht...


Detlef, damit hast du zu 100% recht..
Aber: dann solltest du auch den Fuß auf der Bremse lassen, bis die Aktion beendet ist.

Heißt: nicht erst in P schalten, Fuß von der Bremse und erst dann die Feststellbremse betätigen.

Wobei; durch die neuen - Elektronische Feststellbremse - die Diskussion eigentlich obsolet geworden ist..

Die verriegeln automatisch nach abstellen des Motors ( zumindest beim aktuellen Audi von meiner Fahrschule die ich gerade zur Fortbildung besuche )

Obs wirklich besser ist?
Kann jeder selbst entscheiden..

Gruß Robert.

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Hallo,

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#25 Heisseluft

Heisseluft

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Geschrieben 11.02.2019 - 11:35

Rein Theoretisch sollte, wenn die Handbremse zieht, und die Fussbremse gelöst wird, der Karren so stehen bleiben.

Macht er in der Regel durch mechanisches Spiel bei den BB, oder beim "sich reinhängen" in die Handbremse (Ein- oder Ausfedern durch Lastwechsel) nicht.

Da drehen sich die Räder noch einen Tick. Ist die P-Stellung vor dem Loslassen der Betriebsbremse drin, wird diese Entlastung (Ruhelage mit Handbremse) durch das Einrasten der Parksperre teilweise behindert. Mit dem angeführten Prozedere soll diese womögliche "Belastung" vermieden werden...

Sicher bei Normalbedingungen ein akademischer Wert, evtl. nur bei besonderen Bedingungen vorhanden.


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