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285/70/17 auf 8,5 x 17 ohne Fahrwerksänderung möglich?


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12 Antworten

#1 JKU69

JKU69

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  • Vorname:Achim

Geschrieben 01.07.2019 - 16:36

Hallo zusammen,

mein Großer hat ja von Werk aus die 255/70/18 Dueler auf 7,5. x 18. Da ich auch auf Wald- Schotterwegen unterwegs bin habe ich jedesmal jede Menge Steine in den Reifen hängen, macht super Geräuche und die Steine sind super Geschosse wenn ich zurück auf der Straße bin und schneller als Schrittgeschwindigkeit fahre. Zudem werde ich nur einen Satz Reifen, Sommer wie auch Winter fahren (der Große wird nur in der Freizeit gefahren).

Die bisherigen Überlegungen:
Wechsel auf BFG KO2 285/70/17
Wechsel auf 17 Felge (Bawarrion coffi, 8,5 x 17)
Ein Angebot von meinem Händler inkl. TÜV liegt schon vor.

Am Fahrwerk möchte ich keine Veränderung vornehmen. Nun die Frage, passt das gut mit den 285/70/17 ohne schleifen oder sonstigen Problemen?
Hat jemand Erfahrung damit und kann mir einen Rat geben?

Im Voraus schonmal vielen Dank.
Achim

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Hallo,

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#2 Tasteman

Tasteman

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Geschrieben 01.07.2019 - 16:45

Moin Achim,

 

die Coffi hat meines Wissens schon eine angepasste Einpresstiefe, so daß Du ohne Spurverbreiterung auskommst.

Es wird aber in der Verschränkung schleifen.

Da Du ja auch moderat Offroad fährst, kommst Du schnell in den Bereich, daß es im Radhaus schleift, besonders wenn das Rad im eingelenkten Zustand einfedert.

Ein moderater Bodylift könnte für Deine Ansprüche die Lösung sein, Du brauchst etwas mehr Luft im Radhaus

:wave:

 

 



#3 wjrobby

wjrobby

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  • Vorname:Robert

Geschrieben 01.07.2019 - 16:58

Hallo Achim.

Bin mir nicht sicher, ob du bei dieser Kombi glücklich wirst..

Auch in AT-Reifen bleiben die Steine hängen, nicht so viel wie bei Serienreifen aber doch auch.

Für Dich wären evtl MT-Reifen die bessere Wahl/Lösung.

Natürlich bitte unter dem Gesichtspunkt, dass der Dicke hauptsächlich als Spaßmobil bewegt wird und nicht zu 90% auf der Straße.

Ich würde an deiner Stelle eher in dieser Richtung suchen, dann kann auch die Serienfelge bei gleicher Reifengröße bleiben..

Gruß Robert.

Dieser Beitrag wurde von wjrobby bearbeitet: 01.07.2019 - 17:00


#4 Mike63

Mike63

    Jeepdriver

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  • Vorname:Michael

Geschrieben 01.07.2019 - 18:49

Packe beide Größen mal hier rein und den schaust du dir das an deinem FZ an.

 

https://www.reifenrechner.at/

 

Es kommt 0,8 cm mehr auf die Reifen Lauffläche drauf .... 

 

Ferner wenn du noch deine Einpresstiefen mit eingibst siehst du wohin der weg geht.

 

 

Gruß Michael



#5 JKU69

JKU69

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  • Vorname:Achim

Geschrieben 01.07.2019 - 19:52

Danke für den Hinweis, den Reifenrechner hatte ich schon bemüht. Die angegebenen Zahlen, Reifendurchmesser 81,4 auf 83,1 cm, daher 0,8 cm mehr auf der Lauffläche scheint nicht so viel zu sein. Die Einpresstiefe von 10 gleicht gut aus, innen weg, außen dazu. Der Abrollumfang ist in der Toleranz und der Tacho muss nicht angeglichen werden.
Soweit die Theorie.... aber wie sieht es in der Praxis aus?

Das Thema ist, ich gebe die > 3000 gerne für gutes Zubehör aus, möchte dann aber auch zufrieden sein.

Vielleicht liest ja noch jemand mit der die Kombi fährt und berichten kann?

Danke und Grüße
Achim

#6 JoergMoeller

JoergMoeller

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Geschrieben 12.07.2019 - 23:35

 

 

Hallo,

 

ich habe gerade 285/70 R17 Cooper STT auf Duratrail 1450 8,5x17 mit ET +12 montieren lassen. Drunter sind noch die 25mm SPV von den 18" Originalrädern. Also das passt so mal gar nicht. Die Reifen stehen soweit raus, dass sie beim Verschränken guasi unten an der Kante des Fenders anstoßen würden. Und zwar nicht knapp mit dem äußeren Profil sondern mit der Lauffläche. Ich habe heute mal mit Latte und Zollstock die verlängerte Außenseite des Reifens an die Außenkante des Fenders gefluchtet .. selbst wenn ich die 25mm SPV rausnehme sieht es erstmal knapp aus.

Hab den Dicken dann mal mit einem Hinterrad auf der Pferdewiese auf einen Hügel gestellt um ein bisschen zu verschränken, das ist immer ein Schauspiel für die Nachbarn mit ihren Tiguans und X1 ;-), ich bin noch nicht einmal ganz am Bumpstop angekommen und auch am Hinterrad ist es beim Einfedern knapp. Volleinschlag sieht eingefedert aber gut aus, da ist jede Menge Platz.

 

Ich check das mal am WE ohne SPV aus und mach ein paar Bilder mit/ohne Verschränkung. ET +12 oder ET +10 ist ja fast gleich.

 

Warum baust Du nicht einfach die Eibach Federn ein? Hab ich auch. Kostet nicht die Welt, ist schnell gemacht und sieht mit den 285/70 sehr stimmig aus. Und die Fuhre schaukelt nicht mehr so (insbesondere wenn Du Stahlstoßstangen, Winde und Heckträger herumfährst. Wenn Du einen Rubi hast, wird es ohne Stabi natürlich noch etwas "enger",

 

Rechnerisch ist der Unterschied zwischen 255/irgendwas R18  und 285//70 R17 nicht so gewaltig. Wenn man die nebeneinander stellt, bzw am Auto sieht, schon ;-) Trotz der Eibach Federn sieht der Radkasten jetzt wieder "gefüllt" aus und ruft eigentlich nach mehr Höherlegung .... sieht mit den MTs ein bißchen wie tiefergelegte Schlammfräse aus, trotzdem er mit den Eibach Federn deutlich mehr als 30mm hochgekommen ist (trotz XHD Bumper vorne/hinten und XHD Tire Carrier und Winde und Smittybilt SRC Rockslider) Meiner wäre mir ohne die Eibach Federn zu platt für 285/70 ... sähe dann gefühlt aus wie diese tiefergelegeten Vitaras die in den 90ern mal "in" waren.

 

Gruß

Jörg

 



#7 JoergMoeller

JoergMoeller

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Geschrieben 13.07.2019 - 18:32

Hallo,

 

bist Du noch am Ball, oder schon wieder so eine Eintagsfliege? ;-)

 

Ich hab meine Spurplatten mal rausgenommen und hab Vorder- und Hinterrad bis auf die Federwegbegrenzer einfedern lassen (Swaybar Discconnect). Das geht sich so eben aus, hinten bekomme ich zwischen Fender und Reifen gut zwei Zollstockglieder, vorne ist noch ein guter Zentimeter Luft, Volleinschlag links rechts, scheint auch zu gehen (war alleine und die Lenkung drehte immer ein bisschen zurück). Die Laufflächen werden so eben abgedeckt. der Gumme seht aber genau 2cm raus (Wasserwaage über die Radnabe an zwei der Gumminoppen angelegt und Distanz zur Außenseite Fender gemessen. Sieht für mich ok aus, könnte man sich aber ggf. auch daran stören.

Ich hab' ein paar Bilder gemacht, die lade ich aber erst hoch wenn man noch mal was von Dir hört ;-)

 

Gruß

Jörg



#8 JKU69

JKU69

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Geschrieben 13.07.2019 - 19:47

Hallo Jörg,

ich bin natürlich noch am Ball :). Zwischenzeitlich habe ich auch immer wieder recherchiert und bin zum Ergebnis gekommen, dass ein 2,5 Fahrwerk wohl doch, die für mich, sinnvollste Ergänzung wäre. Ich habe zwischenzeitlich mal mit den Leuten von KS telefoniert und die haben mir empfohlen dort mal die verschiedenen Fahrwerke zu fahren mit Tendenz zum 2,5 JKS.

Als erste würde ich gerne die 285/70/17 auf den Bawarrion coffi montieren. Ordentliche Reifen brauche ich eh spätestens zum Winter und dann doch gleich richtig. Diese würde ich dann gerne ohne Fahrwerksänderung Übergangszeiten fahren. Dann Ende des Jahres das Projekt Fahrwerk angehen. Ich möchte halt nur vermeiden, dass ich die Räder montieren lasse und dann nicht mehr vernünftig fahren kann ohne direkt das Fahrwerk zu ändern. Ich fahre kein extremes Gelände, Feldwege, Wald, Schotter, Wiesen alles im Rahmen.

Würde mich freuen wenn Du mal die Bilder einstellen würdest damit ich sehe wie es aussieht.

Danke und viele Grüße
Achim

#9 Steira

Steira

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Geschrieben 13.07.2019 - 20:47

ich würds mal mit profillosen reifen probieren.
im ernst jetzt: egal welcher reifen, du wirst immer steine im profil haben. je gröber das profil, desto grösser die steine. 285er ohne lift ist wenig sinnvoll. ich würd dir raten, bei der originalfelge zu bleiben, und die 265er in betracht zu ziehen. die sind voll abgedeckt, und schleifen mit 2 garantiert nicht im radhaus. 285er aber sehr wohl bei vollverschränkung und eingeschlagenen rädern. ausserdem kommst du wahrsch. ohne tachoanpassung aus.

#10 JoergMoeller

JoergMoeller

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  • Vorname:Jörg

Geschrieben 15.07.2019 - 05:45

Hallo Jörg,

ich bin natürlich noch am Ball :). Zwischenzeitlich habe ich auch immer wieder recherchiert und bin zum Ergebnis gekommen, dass ein 2,5 Fahrwerk wohl doch, die für mich, sinnvollste Ergänzung wäre. Ich habe zwischenzeitlich mal mit den Leuten von KS telefoniert und die haben mir empfohlen dort mal die verschiedenen Fahrwerke zu fahren mit Tendenz zum 2,5 JKS.

Als erste würde ich gerne die 285/70/17 auf den Bawarrion coffi montieren. Ordentliche Reifen brauche ich eh spätestens zum Winter und dann doch gleich richtig. Diese würde ich dann gerne ohne Fahrwerksänderung Übergangszeiten fahren. Dann Ende des Jahres das Projekt Fahrwerk angehen. Ich möchte halt nur vermeiden, dass ich die Räder montieren lasse und dann nicht mehr vernünftig fahren kann ohne direkt das Fahrwerk zu ändern. Ich fahre kein extremes Gelände, Feldwege, Wald, Schotter, Wiesen alles im Rahmen.

Würde mich freuen wenn Du mal die Bilder einstellen würdest damit ich sehe wie es aussieht.

Danke und viele Grüße
Achim

 

Hallo,

 

ich stelle die Bilder heute abend mal rein. Ob Du schweres Gelände fährst oder nicht, ist gar nicht die Frage. Der Sachverständige wird bei der Eintragung vermutlich die Freigängigkeit der Reifen überprüfen, Wenn er das gründlich macht, gehört dazu natürlich auch voller Lenkeinschlag bei voll eingefedert. Du brauchst also gleich eine entsprechende FW Anpassung.

 

Bei mir passt es mit den Eibach Federn so gerade eben.

 

"Ordentliche" Reifen für den Winter? Also Cooper STT sind da eher nicht die Richtigen (trotz M+S Kennzeichnung). Ich habe als "Winterreifen" den BF Goodrich K02, der hat zwar die Schneeflocke, schneidet aber im Vergleich zu den Winterreifen, die ich auf diversen BMWs hatte, auch eher schlecht ab. 

 

Der Wrangler, zumindest mein JKU, ist bei Nässe und Schneeglätte einfach eine Heckschleuder und erfordert einen zärtlichen Fuß am Gaspedal. Bei mir hier im flachen Niedersachsen und mit 10km Weg zur Arbeit ist das kein großes Problem. Und der Kollege hat schon recht, für den Winter ist weniger Negativprofil mehr. Da will man viel Gummi mit Lamellen.

 

Gruß

Jörg



#11 JoergMoeller

JoergMoeller

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Geschrieben 15.07.2019 - 06:18

... und bei >=4% Abweichung Abrollumfang brauchst Du auch eine Tachoanpassung (Händler, Procal, oder JScan mit OBD Adapter). 



#12 JKU69

JKU69

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Geschrieben 15.07.2019 - 20:07

Hallo,

also TÜV geht durch, das habe ich vorher prüfen lassen. Reifen werden es die KO2. Eine Tachoanpassung ist beim Umstieg von 255/70/18 auf 285/70/17 nicht notwendig da dies im Toleranzbereich liegt (+ 2%) Was das fahren im Winter angeht so haben wir hier schon richtig Schnee aber ich brauche den Dicken nicht für den Alltag und wenn ich im Winter fahre dann im Tiefschnee, so kann wieder der KO2 seine Stärken ausspielen.

Bin mal gespannt auf die Bilder.

Grüße
Achim

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Hallo,

schau mal hier in dieser Rubrik nach..Dort gibt es passendes zu deinem Jeep


#13 JoergMoeller

JoergMoeller

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Geschrieben 17.07.2019 - 07:36

Hallo,

 

anbei (endlich) die Bilder:

 

So sieht das Ganze jetzt aus Cooper Discoverer STT 285/70 auf Duratrail 1450 8,5x17

 

36273551fo.jpg

 

So sieht das Ganze von vorne/hinten aus, eigentlich sollte die Radabdeckung gegeben sein

 

 

36273629fn.jpg

 

36273626md.jpg

 

Und so bei voller Verschränkung (Stabi offen)

 

36273627kc.jpg

 

 

36273541gb.jpg

 

 

36273552rt.jpg

 

36273554or.jpg

 

36273548cf.jpg

 

 

Muss noch zum TÜV wg. Eintragung. GPS Prüfung des Tachos ergibt dass beide genau synchron anzeigen. Ich weiß aber nicht ob das dem TÜVer gefällt, normal geht der Tacho ja etwas vor.

 

Gruß

Jörg

 

 

 

 

 

 

 


Dieser Beitrag wurde von JoergMoeller bearbeitet: 17.07.2019 - 07:46



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